Meldungen

Am 26. September wird nicht nur der Bundestag, sondern auch das Berliner Abgeordnetenhaus neu gewählt. In einem Positionspapier betonen nun die in Berlin Research 50 zusammengeschlossenen außeruniversitären Einrichtungen der Hauptstadt, worauf es nach der Wahl für die Forschung ankommt. Darin formulieren sie 10 Forderungen, die der künftige Senat umsetzen sollte, um Berlin als Wissenschaftsmetropole weiter zu stärken. mehr
Politische Debatten geraten heute oft zur verbalen Keilerei – vor allem in sozialen Medien. Wie es in der digitalen Welt zu Meinungsbildung – und häufig auch Polarisierung – kommt und wie man dem entgegenwirken könnte, untersuchen Forscher*innen des Max-Planck-Instituts für Mathematik in den Naturwissenschaften sowie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der MaxPlanckForschung. mehr
Am Anfang jeder wissenschaftlichen Studie stehen Entwurf und Planung. Bei der Bewertung des geplanten Vorgehens wird oft die statistische Teststärke betrachtet, die angibt, mit welcher Wahrscheinlichkeit sich ein vermuteter Effekt zeigen lässt. In der Praxis wird die Teststärke häufig nur als Funktion der Stichprobengröße betrachtet. Aktuelle Forschung fasst Studienentwurf systematisch als ingenieurstechnisches Problem auf und zeigt, dass es weitere Stellschrauben gibt, mit denen Studien effizienter realisierbar sind.  mehr
Die Coronavirus-Pandemie hat für Kinder und Jugendliche vielfältige Auswirkungen auf deren Bildung, soziale Interaktion, sozioemotionale Entwicklung, körperliche Aktivität sowie auf das psychische Wohlbefinden. Um diesen zu begegnen, empfiehlt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina den Auf- und Ausbau von Unterstützungs- und Bildungsstrukturen. Beteiligt waren an der Stellungnahme auch Forscher*innen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung.

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Die Digitalisierung verändert die Rahmenbedingungen der demokratischen Öffentlichkeit. Einerseits bietet sie Bürger*innen mehr Beteiligungschancen und erleichtert den Zugang zu Informationen. Andererseits wirken Falschinformation, Manipulation und Hassrede fairen und tatsachenbasierten politischen Debatten entgegen. Vor welchen Herausforderungen wir aktuell stehen und was die wissenschaftliche Expertenkommission empfiehlt, lesen Sie hier. mehr
Ob unsere Möbel rund oder eckig sind, ob wir im Wald spazieren gehen oder in der Stadt – die Umwelt, in der wir uns bewegen, beeinflusst unser Gehirn. Was das bedeutet und wie das erforscht wird, erzählt die Psychologin Simone Kühn in der ersten Folge der neuen Podcast-Serie „Ach, Mensch!“. Sie leitet die Lise-Meitner-Gruppe „Umweltneurowissenschaften“ und möchte herausfinden, welche Lebenswelten sich positiv auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden auswirken. mehr
Wie hängt die psychische Gesundheit eines Menschen mit seiner Hirnentwicklung zusammen? Um das herauszufinden, haben Forscher*innen eine App entwickelt, die verschiedene kognitive Hirnfunktionen testet und die psychische Gesundheit anonymisiert abfragt. Mitmachen kann jeder, ganz gleich, ob psychische Erkrankungen vorliegen oder nicht. Ziel ist es, eine möglichst große Anzahl von Daten verschiedenster Altersgruppen zu gewinnen. mehr
Es ist uns vielleicht nicht immer bewusst, aber wir alle praktizieren gewolltes Nichtwissen. Das heißt, wir entscheiden uns bewusst dafür, Informationen weder zu suchen, noch zu nutzen. Das gilt für Einzelpersonen ebenso wie für Organisationen, die Wohlfahrtsökonomie oder die Rechtswissenschaften. Doch wo genau spielt gewolltes Nichtwissen eine Rolle? Und wann ist es ein Segen, wann ein Fluch? In unserem Schwerpunktthema beleuchten wir Beispiele und zeigen mögliche Auswirkungen auf. mehr
Einige Pflanzen verfügen über Gifte, die uns krankmachen oder gar töten können. Daher ist aus evolutionärer Sicht eine Scheu vor Pflanzen gerade im Baby- und Kleinkindalter sinnvoll. Forschungsgruppenleiterin Annie Wertz untersucht, welche Verhaltensweisen Kinder vor gefährlichen Pflanzen schützen und wie sie von Erwachsenen lernen, was aus der Natur gut und essbar ist. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen MaxPlanckForschung. mehr
Manuel Cebrian, Leiter der Forschungsgruppe „Digitale Mobilisierung“, ist einer der Pioniere der Kontaktverfolgung per Handy. Im vergangenen Jahr erlangte seine 2014 veröffentlichte Arbeit zu diesem Thema unerwartete Aktualität. In einem aktuellen Artikel in „nature electronics“ skizziert er die Bedingungen, unter denen Covid-19-Tracing-Apps bei der Eindämmung der Pandemie hilfreich sein können. mehr
Wie sollte über die neuen COVID-19-Impfstoffe kommuniziert werden, um möglichst viele Menschen bestmöglich zu informieren und die Verbreitung von Fehlinformationen zu entlarven? Damit beschäftigte sich ein internationales Team von mehr als 25 Wissenschaftler*innen. Unter ihnen auch Stefan Herzog aus dem Forschungsbereich Adaptive Rationalität. Ihre Ergebnisse sind im „The COVID-19 Vaccine Communication Handbook“ erschienen. mehr
Technik als Chance für die Zukunft des Alterns – diese Aussicht mag zunächst befremden. Nach wie vor ist die Vorstellung verbreitet, dass ältere Menschen mit Technologie wenig anfangen können. Doch die Wirklichkeit ist dieser Vorstellung oft voraus. Ulman Lindenberger beschreibt im „Zeitpolitischen Magazin“ ab Seite 22 die Potentiale der Digitalisierung für die Lebensführung im Alter. (PDF-Datei) mehr
Um die Kontrolle über das Infektionsgeschehen zurückzuerlangen, empfiehlt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in ihrer 7. Ad-hoc-Stellungnahme ein zweistufiges Vorgehen. Die Rahmenbedingungen bieten die Chance, in der Eindämmung der Pandemie ein großes Stück voranzukommen. An der Stellungnahme haben auch unsere Direktor*innen Ute Frevert und Ralph Hertwig mitgearbeitet. mehr
Was können Menschen von Fischen lernen? Wann treffen Gruppen bessere Entscheidungen als das Individuum? Antworten auf diese Fragen, geben Pawel Romanczuk von der Technischen Universität Berlin und Ralf Kurvers vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Sie erforschen Schwarmintelligenz bei Fischen und Menschen. Die Veranstaltung findet am 7. November von 18 bis 19 Uhr digital und in englischer Sprache statt. mehr
Eine Analyse von historischen Wirtschaftsdaten in den USA zeigt, dass die wirtschaftliche Entwicklung von Städten stets einem ähnlichen Muster folgt. Erst ab einer Bevölkerungszahl von 1,2 Millionen findet ein Übergang zu innovativen Wirtschaftsformen statt. Die Studie von Inho Hong, Postdoc am Forschungsbereich Mensch und Maschine, und Forscher*innen von der Kellogg School of Management an der Northwestern University ist in Science Advances erschienen. mehr
Aktuelle Analysen zeigen, dass die meisten Menschen individuelle Risikofaktoren, wie Lebensalter und Vorerkrankungen, durchaus berücksichtigen. Gleichzeitig wird das Risiko, lebensbedrohlich zu erkranken, aber insgesamt überschätzt. Dennoch sehen die Studienautoren in den Daten keine Hinweise auf eine undifferenzierte kollektive Angst. Für die Studie wurden von April bis Juni 5.000 Haushalte befragt. mehr
Der neue Research Report ist da. Der Research Report (Tätigkeitsbericht) erscheint alle 3 Jahre jeweils zu den Treffen des Institutsbeirats. Er dokumentiert die wissenschaftlichen Aktivitäten des Instituts im entsprechenden Berichtszeitraum. mehr
Viele Länder setzen auf Corona-Apps, um Kontaktpersonen von Infizierten zu identifizieren, die Betroffenen zu isolieren und so Infektionsketten zu unterbrechen auch Deutschland. Eine der ersten wissenschaftlichen Studien zu diesem Thema erschien 2014. Manuel Cebrian ist einer der Autoren und leitet heute die Forschungsgruppe Digitale Mobilisierung im Forschungsbereich Mensch und Maschine. Er erklärt, wieso Kontaktverfolgung technische Unterstützung braucht und ob sie auch funktionieren kann, wenn nicht jeder eine Tracing-App installiert. mehr
In den Beiträgen werden die Funktion und Bedeutung von Emotionen wie Angst, Solidarität, aber auch Liebe, Vertrauen, Scham, Hass, Neid und Ekel in Krisensituationen thematisiert und ihre historische Dimensionen offen gelegt. Denn: Emotionen prägen die (Zeit-)Geschichte und haben eine Geschichte.  mehr
Warum entwickeln sich Menschen mit ähnlichen Voraussetzungen im Laufe ihres Lebens so unterschiedlich? Darüber sprechen Elliot Tucker-Drob (University of Texas) und Andreas Brandmaier (Forschungsbereich Entwicklungspsychologie) im Interview mit dem "BOLD – Blog on Learning and Development" der Jacobs Foundation. mehr
Um diese Frage geht es im zweiten Teil der neuen Erklärvideo-Reihe „Wissen Was“ der Max-Planck-Gesellschaft. Ralph Hertwig, Direktor des Forschungsbereichs Adaptive Rationalität, spricht darüber mit Wissenschaftsyoutuber Doktor Whatson. mehr
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