Meldungen

Thermometer zeigt hohe Temperatur in einer sonnigen Stadtstraße.
Der Klimawandel bedroht nicht nur die Umwelt, sondern auch die psychische Gesundheit von Menschen weltweit. Um diese Herausforderung wissenschaftlich zu erfassen und wirksam anzugehen, hat die Fachzeitschrift The Lancet Psychiatry die Lancet Psychiatry Commission on Climate Change and Mental Health ins Leben gerufen. mehr
Das Bild zeigt das Leopoldina-Diskussionspapier auf grünem Grund.
In Deutschland sind rund 90 Prozent der Jugendlichen ab 12 Jahren in sozialen Medien aktiv – viele sogar schon deutlich früher. Welche Folgen dies für die psychische Gesundheit hat, wird derzeit intensiv diskutiert. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina greift das Thema in einem aktuellen Diskussionspapier auf und spricht sich für vorbeugende Maßnahmen aus. Mitgewirkt hat unter anderem Ralph Hertwig, Direktor des Forschungsbereichs Adaptive Rationalität am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.  mehr
Teilnehmer sitzen in einem Konferenzraum an Tischen und diskutieren.
Die neue Arbeitsgruppe Psychiatric Environmental Neuroscience (PEN) erweitert die Forschung auf klinische Populationen mehr
Das Bild zeigt mehrere Personen von oben gesehen, die im Halbkreis um eine Person stehen.
Forschungsinitiative von sieben Berliner Institutionen mit sechs Millionen Euro gefördert mehr
Die Bildmontage zeigt drei Personen im Vordergrund. Links ist der Titel auf grünem Hintergrund zu sehen. Rechts oben ist das Logo von hmanet3 vor einem verschwommen Ausschnitt des Instituts zu sehen.
Im Rahmen eines Workshops der Forschungsgruppe humanet3 diskutierten Expert*innen aus verschiedenen Disziplinen über die Zukunft digitaler Räume. Die daraus entstandene Videoreihe eröffnet neue Perspektiven und gibt Impulse für eine demokratische Gestaltung dieser Räume. In den aktuellen Folgen: Francesca Bria, Josef Drexl und Robert Gorwa. mehr
Das Bild zeigt das Portrait von Maike Kleemeyer vor einer grau-weißen Wand.
 Forschungsdatenmanagement klingt für viele nach Aufwand – dabei steckt darin enormes Potenzial: für bessere Zusammenarbeit, nachhaltige Datenstrukturen und echte Zeitersparnis. Im Interview berichtet Maike Kleemeyer, Koordinatorin Forschungsdatenmanagement, wie sie durch persönliche Frustration über Datenchaos zum Fan klarer Strukturen wurde. Sie erklärt, warum sich ein durchdachtes Forschungsdatenmanagement nicht nur für Open Science, sondern auch für den eigenen Forschungserfolg lohnt.   mehr
Das Foto zeigt mehrere Personen im Foyer des Max-Planck-Instituts zur Langen Nacht der Wissenschaften.
„Elektrisierend“ – so beschrieben Mitarbeitende wie auch Besuchende die Atmosphäre der Langen Nacht der Wissenschaften am 28. Juni 2025. Mit 950 Gästen erlebte das Institut einen regelrechten Besucheransturm. Ein Rückblick auf eine Veranstaltung, die spürbar begeisterte und lange nachhallt.   mehr
Das Foto zeigt das Portrait von Dirk Wulff vor einer grau-weißen Wand
Der Psychologe Dirk Wulff ist überzeugt: Künstliche Intelligenz (KI) wird nicht nur psychologische Forschung effizienter machen, sondern auch grundlegende Konzepte hinterfragen und neu definieren. Ein Gespräch über Chancen, Herausforderungen und die Zukunft einer Psychologie, die schon jetzt ohne KI nicht mehr denkbar ist. mehr
Auf dem Bild sind zu sehen: Catalina Goanta, Gérman Johannsen und Clara Iglesias Keller.
Im Rahmen eines Workshops der Forschungsgruppe humanet3 diskutierten Expert*innen aus verschiedenen Disziplinen über die Zukunft digitaler Räume. Die daraus entstandene Videoreihe eröffnet neue Perspektiven und gibt Impulse für eine demokratische Gestaltung dieser Räume. In den nächsten Folgen: Catalin Goanta, Gérman Johannsen und Clara Iglesias Keller. mehr
Die Bildmontage zeigt drei Personen im Vordergrund. Links ist der Titel auf grünem Hintergrund zu sehen. Rechts oben ist das Logo von hmanet3 vor einem verschwommen Ausschnitt des Instituts zu sehen.
Im Rahmen eines Workshops der Forschungsgruppe humanet3 diskutierten Expert*innen aus verschiedenen Disziplinen über die Zukunft digitaler Räume. Die daraus entstandene Videoreihe eröffnet neue Perspektiven und gibt Impulse für eine demokratische Gestaltung dieser Räume. In den nächsten Folgen: Thorsten Thiel, Raffaela Kunz und Chaewon Yun. mehr
Die Bildmontage zeigt drei Personen im Vordergrund. Links ist der Titel auf grünem Hintergrund zu sehen. Rechts oben ist das Logo von hmanet3 vor einem verschwommen Ausschnitt des Instituts zu sehen.
Im Rahmen eines Workshops der Forschungsgruppe humanet3 diskutierten Expert*innen aus verschiedenen Disziplinen über die Zukunft digitaler Räume. Die daraus entstandene Videoreihe eröffnet neue Perspektiven und gibt Impulse für eine demokratische Gestaltung dieser Räume. In den ersten Folgen: Erik Tuchtfeld, Krisstina Rao und Philipp Lorenz-Spreen. mehr
Das Foto zeigt Muna Aikins (weiblich) lächelnd vor einer betonartigen Wand, die diagonal geteilt und in der oberen rechten Hälfte weiß gestrichen ist.  Sie trägt einen langärmligen, schwarzen Pullover. Sie hat kurzes, braunes, gelocktes Haar.
Wie wirkt sich Rassismus in der Kindheit auf die Gesundheit im späteren Leben aus? Dieser Frage geht Muna Aikins von MPRG Biosocial nach. Im Interview erklärt sie, wie frühe Rassismuserfahrungen sowohl die physische als auch die psychische Gesundheit nachhaltig beeinflussen. Als leitende Wissenschaftlerin des Forschungsprojekts Afrozensus war sie an der Durchführung der ersten umfassenden Erhebung zu den Erfahrungen Schwarzer Menschen in Deutschland beteiligt. mehr
Das Bild zeigt Ralph Hertwig vor einer unscharfen Wand mit blauen und gelben Flächen. Er trägt ein hellblaues Hemd.
Am 29. Januar tagte der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages, um über eine mögliche Änderung des Transplantationsgesetzes und die Einführung der Widerspruchslösung zu beraten.  Diese Regelung setzt eine grundsätzliche Spendenbereitschaft voraus, sofern dieser nicht ausdrücklich widersprochen wird. In der Debatte beriefen sich die Abgeordneten auch auf die Expertise von Ralph Hertwig, Direktor des Forschungsbereichs Adaptive Rationalität am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. mehr
Das Foto zeigt Hannes Diemerling (männlich) lächelnd vor einer betonartigen Wand, die diagonal geteilt und in der oberen rechten Hälfte weiß gestrichen ist.Er trägt ein offenes, schwarzes Hemd. Er hat kurzes, braunes Haar und trägt eine Brille.
Hannes Diemerling ist Doktorand an der International Max Planck Research School on the Life Course (IMPRS LIFE) und arbeitet im Forschungsbereich Entwicklungspsychologie. Sein Schwerpunkt liegt auf der maschinellen Emotionserkennung. Er entwickelt eine Software, die in der Lage ist, Emotionen in Audio- und Videoaufnahmen zu analysieren. Diese Technologie könnte künftig als Unterstützung in der Psychotherapie eingesetzt werden, um die emotionale Entwicklung von Patient*innen gezielt nachzuverfolgen. mehr
Die Bildmontage zeigt zwei Personen vor einem dunklen Hintergrund. In der Mitte ist derTitel zu lesen. Darunter sieht man ein Logo.
Unser Wissenschaftspodcast Unraveling Behavior entführt die Zuhörer*innen in die faszinierende Welt des menschlichen Urteilens und Entscheidens und beleuchtet, wie Menschen Entscheidungen treffen, Risiken abwägen und wie unsere Umgebung unser Verhalten beeinflusst. mehr
Das Foto zeigt Sabrina Strelow (weiblich) lächelnd vor einer betonartigen Wand, die diagonal geteilt und in der oberen rechten Hälfte weiß gestrichen ist. Sie trägt einen weißen Pullover mit einer schwarzen Weste darüber. Sie hat kurze blonde Haar und trägt eine Brille im Gesicht.
Viele der empirischen Fragestellungen, die am Institut erforscht werden, können nur dank der Unterstützung engagierter Studienteilnehmender beantwortet werden. Ihre erste Anlaufstelle ist Sabrina Strelow, die seit 16 Jahren mit großem Fingerspitzengefühl und viel Herzblut im Telefonstudio arbeitet. Über die Jahre hat sie einen besonderen Draht zu den Probanden der Langzeitstudien entwickelt und ist für viele von ihnen eine vertraute Stimme. Im Interview gewährt sie spannende Einblicke in ihren Arbeitsalltag und berichtet, welche Aufgaben ihr besonders Freude bereiten und was sich an ihrer Arbeit im Laufe der Zeit verändert hat.   mehr
Zu sehen sind zwei Hände, die eine Smartphone halten. Dort steht Fake News. Im Hintergrund sieht man verschwommen eine Lampe vor einem Fenster, ein Sofa und ein Fernseher auf einem kleinen Regal.
Wie können wir uns vor Misinformationen im Internet schützen? Eine Toolbox stellt neun wissenschaftlich fundierte Strategien vor. Dazu gehören Warnhinweise, Faktenchecks und Techniken zur Verbesserung der Medienkompetenz. Sie hilft, Misinformation auf individueller Ebene zu erkennen und zu bekämpfen. Die kostenfreie Toolbox und wurde von Wissenschaftler*innen aus 25 Institutionen und Universitäten entwickelt.  mehr
Ana Sofia Morais und Tomás Lejarraga stehen vor einem schwarzen Hintergrund und schauen direkt in die Kamera. Ein Schriftzug weist auf den Podcastnamen Unraveling Behavior hin.
Der Forschungsbereich Adaptive Rationalität hat einen neuen Wissenschaftspodcast mit dem Titel Unraveling Behavior ins Leben gerufen. Dieser Podcast entführt die Zuhörer*innen in die faszinierende Welt des menschlichen Urteilens und Entscheidens und beleuchtet, wie Menschen Entscheidungen treffen, Risiken abwägen und wie unsere Umgebung unser Verhalten beeinflusst. mehr
Das Foto zeigt Josefine Blunk (weiblich) lächelnd vor einer betonartigen Wand, die diagonal geteilt und in der oberen rechten Hälfte weiß gestrichen ist. Sie trägt ein blaues Oberteil. Sie trägt ihre langen, blonden Haare offen.
Wie lässt sich Wissen für alle frei zugänglich machen? Mit dieser Frage beschäftigt sich Josefine Blunk, Mitarbeiterin im Bereich Bibliothek und wissenschaftliche Information, leidenschaftlich. Im Interview berichtet sie, warum sie sich für eine Karriere im Bibliothekswesen entschieden hat und was ihre Begeisterung für Open Science ausmacht.  mehr
Simone Kühn sitzt in der Bibliothek, hat den Kopf leicht zur Seite gedreht, lacht.
Simone Kühn leitet seit Juli 2024 den neu gegründeten Forschungsbereich Umweltneurowissenschaften. Im Interview spricht sie darüber, warum ihre Forschung gerade angesichts des Klimawandels und der Urbanisierung so relevant ist, welche innovativen Methoden – wie ein mobiles MRT und Zwillingsstudien – sie dabei einsetzt, und warum es Pioniergeist braucht, um dieses noch weitgehend unerforschte Gebiet zu erschließen. Mit YouTube-Video. mehr
Zu sehen ist eine Seite vom Zwillingsregister Gertrud. Darauf sind zwei halbe Gesichter mit je einem Auge zu sehen.
Im August ist die Webseite des ersten deutschen Zwillingsregister online gegangen. Das Register ist eine Initiative des Forschungsbereichs Umweltneurowissenschaften am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (MPIB) und dessen Kooperationspartnern Universitätsklinikum Tübingen, Universität Bremen, Universität Bielefeld, Medical School Hamburg, Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik und der Universität des Saarlandes und wurde 2022 ins Leben gerufen. mehr
Das Foto zeigt Chi (Zoe) Ngo (weiblich) lächelnd vor einer betonartigen Wand, die diagonal geteilt und in der oberen rechten Hälfte weiß gestrichen ist. Sie trägt ein weißes Oberteil. Sie trägt ihre langen, schwarzen, in den Spitzen gelockten, Haare offen.
Die Entwicklungspsychologin Zoe Ngo erforscht die Gedächtnisentwicklung von Kindern. Im Interview erklärt sie, was die Arbeit mit Kindern so besonders macht und wie sie ihre Experimente durch einen Gamification-Ansatz für die Kleinen ansprechend gestaltet. In unserem Format „Das sind wirgeben Kolleginnen und Kollegen Einblick in ihre Arbeit und Motivation.     mehr
Zu sehen ist das Cover der Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina e. V. – Nationale Akademie der Wissenschaften. Abgebildet sind einige gezeichnete Personen. Mehrere Kinder und eine erwachsene Person.
Die Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat eine Stellungnahme zur „Förderung der Selbstregulationskompetenzen von Kindern und Jugendlichen in Kindertageseinrichtungen und Schulen“ veröffentlicht. An der Stellungnahme haben Ralph Hertwig und Ulman Lindenberger vom MPI für Bildungsforschung mitgewirkt. mehr
Die Bildmontage zeigt zwei Personen vor einem dunklen Hintergrund. In der Mitte ist der Titel zu lesen. Darunter sieht man ein Logo.
Der Forschungsbereich Adaptive Rationalität hat einen neuen Wissenschaftspodcast mit dem Titel Unraveling Behavior ins Leben gerufen. Dieser Podcast entführt die Zuhörer*innen in die faszinierende Welt des menschlichen Urteilens und Entscheidens und beleuchtet, wie Menschen Entscheidungen treffen, Risiken abwägen und wie unsere Umgebung unser Verhalten beeinflusst. Die erste Folge widmet sich den Auswirkungen digitaler Medien auf die Demokratie.  mehr
Das Bild zeigt eine weibliche Person, sie hat lange Haaren, eine Brille, einen grauen Pullover und eine schwarze Hose an, und eine männliche Person, er hat schwarze Haare, einen Schnauzbart, einen grau-blau gestreiften Pullover und blaue Jeans an.
Das Künstlerduo Varvara Guljajeva und Mar Canet Solà wird von August bis Dezember 2024 an der Artist & AI Residency des Forschungsbereichs Mensch und Maschine (CHM) teilnehmen. Die beiden sind für ihre innovative Auseinandersetzung mit Themen an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Gesellschaft bekannt. Seit 2009 schaffen sie Werke, die zum Nachdenken anregen und sich insbesondere mit den Auswirkungen des digitalen Zeitalters auseinandersetzen. mehr
Das Foto zeigt Fabio Bauer (männlich) lächelnd vor einer betonartigen Wand, die diagonal geteilt und in der oberen rechten Hälfte weiß gestrichen ist. Er trägt einen grauen Pullover und darüber eine silberne Kette. Er hat kurzes, schwarzes Haar, das seine Stirn bedeckt.
Wie funktioniert unser Arbeitsgedächtnis? Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich Fabio Bauer, Doktorand in der ERC-geförderten Forschungsgruppe Adaptive Gedächtnis- und Entscheidungsprozesse.  Im Interview erklärt er, wie mit dem von ihm verwendeten Machine-Learning-Modell, Prozesse des Arbeitsgedächtnisses nachgebildet und getestet werden können. In unserem Format "Das sind wir" teilen Kolleg*innen Einblicke in ihre Arbeit und Motivation.  mehr
Urkunde für das MPIB Team zum Stadtradeln 2024.
Beachtliche 6.264 Kilometer hat das Institut bei der Aktion STADTRADELN zurückgelegt und damit 1.040,0 kg CO₂-Emissionen eingespart. mehr
Das Foto zeigt Anna Thoma (weiblich) lächelnd vor einer betonartigen Wand, die diagonal geteilt und in der oberen rechten Hälfte weiß gestrichen ist. Sie trägt einen schwarzen Pullover und hat ihr braunes, schulterlanges Haar offen.
Die Psychologin Anna Thoma vom Forschungsbereich Adaptive Rationalität erforscht, wie Kinder verschiedene Entscheidungsstrategien erlernen. Für ihre Arbeit wurde sie mit der Otto-Hahn-Medaille 2024 ausgezeichnet. Im Interview gewährt sie Einblick in ihre Arbeit und erklärt, warum Kinder eher unwahrscheinlichere Lösungen für Probleme finden als Erwachsene. In unserem Format "Das sind wir" teilen Kolleg*innen Einblicke in ihre Arbeit und Motivation. mehr
Das Foto zeigt Stefan Appelhoff (männlich) lächelnd vor einer betonartigen Wand, die diagonal geteilt und in der oberen rechten Hälfte weiß gestrichen ist. Er trägt einen dunkelgrünen Pullover mit hochgekrempelten Armen und hat kurzes, braunes Haar. Er trägt eine schwarze Brille im Gesicht.
Stefan Appelhoff wurde mit dem Innovationspreis für offene Forschung 2024 für seine Arbeit am Datenstandard BIDS (Brain Imaging Data Structure) ausgezeichnet. In seinem Plädoyer teilt er seine Erfahrungen mit Open Science-Initiativen und unterstreicht die Bedeutung des Engagements für die offene Wissenschaft.  mehr
Das Foto zeigt Max Jack (männlich) im Portrait vor einer betonartigen Wand, die diagonal geteilt und in der oberen rechten Hälfte weiß gestrichen ist.
Der Ethnologe Max Jack beschäftigt sich mit sozialen Bewegungen und subkulturellen Gruppen. Im Interview spricht er unter anderem über sein jüngstes Buch Insurgent Fandom, das sich mit Ultras befasst – leidenschaftlichen Fußballfans, die ihre Vereine unterstützen, indem sie alle Heim- und Auswärtsspiele besuchen. Er sieht sie aber auch als eine transnationale Bewegung, die sich gegen die Kommerzialisierung im Profisport wendet. mehr
Das Bild zeigt Frau Frevert auf der Treppe. Sie hat ein schwarz-weiß gestreiftes Kleid an.
Interview mit Ute Frevert anlässlich der Verabschiedung des Forschungsbereichs Geschichte der Gefühle – mit weiterführendem Video auf YouTube mehr
Marwa Kavelaars steht vor einer grau-weißenWand und lächelt.
Die Wissenschaftlerin Marwa Kavelaars ist Biologin und hat sich auf die Erforschung von Tierverhalten und Bewegungsökologie spezialisiert. Am Forschungsbereich Adaptive Rationalität kann sie ihre Forschungsinteressen auf menschliches Entscheidungsverhalten ausweiten. Im Interview berichtet sie von ihrer Arbeit mit finnischen Eisfischer*innen, um menschliches Nahrungssuchverhalten zu untersuchen. In unserem Format "Das sind wir" teilen Kolleg*innen Einblicke in ihre Arbeit und Motivation. mehr
Karim Ben Khelifa steht in seiner Ausstellung.
Der Künstler Karim Ben Khelifa eröffnet das neue Artist & AI Residency Programm am Forschungsbereich Mensch und Maschine. Er wird das Zentrum von April bis August 2024 besuchen und während seines Aufenthalts seine künstlerische Perspektive in den wissenschaftlichen Diskurs einbringen. mehr
Im Vordergrund sieht man ein Geländer und das Schiff MS Wissenschaft. Im Hintergrund ist Wasser und eine Häuserfront zu sehen. Über allem ein blauer Himmel.
Leinen los für die MS Wissenschaft! Seit 14. Mai steuert das Ausstellungsschiff des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zwischen Mai und September rund 30 Ankerplätze in Deutschland und Österreich an. Im Wissenschaftsjahr 2024 steht dabei das Thema Freiheit im Mittelpunkt. Das Institut ist gleich mehrfach vertreten.  mehr
Soňa Mikulová steht vor einer grauen Betonwand und ist der Kamera zugewandt.
Die Historikerin Soňa Mikulová vom Forschungsbereich Geschichte der Gefühle erforscht die emotionale Integration der sudetendeutschen Vertriebenen nach 1945. In diesem Interview diskutiert sie ihre Forschung und welche Lehren wir für aktuelle Integrationsdebatten ziehen können, sowie ihre kommenden Projekte. In unserem Format "Das sind wir" teilen Kolleg*innen Einblicke in ihre Arbeit und Motivation.  mehr
Das Foto zeigt Stefan Appelhoff (männlich) lächelnd vor einer betonartigen Wand, die diagonal geteilt und in der oberen rechten Hälfte weiß gestrichen ist. Er trägt einen dunkelgrünen Pullover mit hochgekrempelten Armen und hat kurzes, braunes Haar. Er trägt eine schwarze Brille im Gesicht.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? Im neuesten "Das sind wir"-Format stellen wir Stefan Appelhoff vor. mehr
Das Foto zeigt Lisa Oswald (weiblich) im Portrait vor einer betonartigen Wand, die diagonal geteilt und in der oberen rechten Hälfte weiß gestrichen ist
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? In unserer neuen Folge stellen wir Lisa Oswald vor. mehr
Das Foto zeigt Sarah Power (weiblich) lächelnd vor einer betonartigen Wand, die diagonal geteilt und in der oberen rechten Hälfte weiß gestrichen ist. Sie trägt einen schwarzen Pullover und hat offenes schulterlanges, blondes Haar.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? Im neuesten "Das sind wir"-Format stellen wir Sarah Power vor. mehr
Das Foto zeigt Julia Wambach (weiblich) lächelnd vor einer betonartigen Wand, die diagonal geteilt und in der oberen rechten Hälfte weiß gestrichen ist. Sie trägt einen schwarzen Cardigan über einem schwarzen T-Shirt und hat kurzes, offenes, braunes Haar.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? Im neuesten "Das sind wir"-Format stellen wir Julia Wambach vor. mehr
Porträt von Gert G. Wagner
Max Planck Senior Fellow Gert G. Wagner ist im Alter von 71 Jahren gestorben. „Wir nehmen Abschied von einem hoch angesehenen Wissenschaftler, geschätzten Kollegen und liebenswürdigen Menschen. Die Zusammenarbeit mit Gert war ein absolutes Vergnügen, denn er war einer der neugierigsten, aufgeschlossensten und am wenigsten dogmatischen Menschen, die ich kenne“, sagt der Geschäftsführende Direktor Ralph Hertwig.  mehr
Das Foto zeigt Anne-Marie Nussberger (weiblich) lächelnd vor einer betonartigen Wand, die diagonal geteilt und in der oberen rechten Hälfte weiß gestrichen ist. Sie trägt einen blauen Pullover über einer blau-weiß gestreiften Bluse und hat geschlossenes braunes Haar.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? Im neuesten "Das sind wir"-Format stellen wir Anne-Marie Nussberger vor. mehr
Das Foto zeigt Marwa El Zein (weiblich) lächelnd vor einer betonartigen Wand, die diagonal geteilt und in der oberen rechten Hälfte weiß gestrichen ist. Sie trägt einen grauen Pullover und hat offenes braunes Haar.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? Im neuesten "Das sind wir"-Format stellen wir Marwa El Zein vor. mehr
Das Foto zeigt Anika Löwe (weiblich) lächelnd im Portrait vor einer betonartigen Wand, die diagonal geteilt und in der oberen rechten Hälfte weiß gestrichen ist. Sie trägt ein schwarzes T-shirt mit Print und hat offenes blondes Haar.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? Im neuesten "Das sind wir"-Format stellen wir Anika Löwe vor. mehr
Das Bild zeigt eine Collage von zwei Bildern auf denen jeweils ein MRT abgebildet: ein 7T MRT Magnetom Terra.X und ein 3T MRT Magnetom Cima.X. Beider von Siemens Healthineers.
Das MPI für Bildungsforschung (MPIB) baut mit dem Kauf weiterer Magnetresonanztomografen (MRT) der Firma Siemens Healthineers seine Forschungsinfrastruktur im Bereich der kognitiven Neurowissenschaften aus. mehr
Das Foto zeigt Sonja Sudimac (weiblich) lächelnd im Portrait vor einer betonartigen Wand, die diagonal geteilt und in der oberen rechten Hälfte weiß gestrichen ist. Sie trägt eine weiß-schwarz gestreifte Bluse und hat offenes braunes schulterlanges Haar.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? Im neuesten "Das sind wir"-Format stellen wir Sonja Sudimac vor. mehr
Das Foto zeigt Yayouk Willems (weiblich) lachend im Portrait vor einer betonartigen Wand, die diagonal geteilt und in der oberen rechten Hälfte weiß gestrichen ist. Sie trägt eine hellblaue Jeansjacke und weiße Strähnen vorne im Haar.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? Im neuesten "Das sind wir"-Format stellen wir Yayouk Willems vor. mehr
Das Foto zeigt Nour Tawil (weiblich) im Portrait vor einer betonartigen Wand, die diagonal geteilt und in der oberen rechten Hälfte weiß gestrichen ist.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? Im neuesten "Das sind wir"-Format stellen wir Nour Tawil vor. mehr
Das Foto zeigt Frau Elisa Buchberger im Portrait vor einer betonartigen Wand, die diagonal geteilt und in der oberen rechten Hälfte weiß gestrichen ist.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? Im neuesten "Das sind wir"-Format stellen wir Elisa Buchberger vor. mehr
Das Foto zeigt Lou Haux (weiblich) im Portrait vor einer betonartigen Wand, die diagonal geteilt und in der oberen rechten Hälfte weiß gestrichen ist
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? Im neuesten "Das sind wir"-Format stellen wir Lou Haux vor. mehr
Pressebild des Ausstellungsschiffes MS Wissenschaft 2023, zeigt im Anschnitt das Schiff auf dem Wasser liegend mit der Aufschrift "MS Wissenschaft".
Unter dem Motto „Eine Reise durch den Kosmos“ öffnet die MS Wissenschaft wieder ihre Schotten und tourt vom 09. Mai bis 27. September durch Deutschland und Österreich. Das MPIB ist dieses Jahr mit zwei Exponaten vertreten. mehr
Das Bild zeigt eine junge Frau, Mengchen Dong, im Portrait mit Natur, Gräsern und einem Gebäude im unscharfen Hintergrund.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeitende. Doch das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen an unserem Institut? Womit beschäftigen sie sich und was treibt sie an? In unserem Format „Das sind wir“ beantworten Kolleg*innen Fragen zu ihrer Arbeit und ihrer Motivation. mehr
Das Bild zeigt eine junge Frau, Helen Ahner, im Portrait vor einer Wand im Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeitende. Doch das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen an unserem Institut? Womit beschäftigen sie sich und was treibt sie an? In unserem Format „Das sind wir“ beantworten Kolleg*innen Fragen zu ihrer Arbeit und ihrer Motivation. mehr
Von oben fotografiert sind mehrere Personen im Foyer zu sehen bei der Langen Nach der Wissenschaften.
Nach einer dreijährigen Pause öffnete das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung am 2. Juli 2022 endlich wieder seine Türen im Rahmen der LNDW22. Über 600 Besucher*innen, vom Kleinkind bis zum Senior, besuchten die vielen Stände, Vorträge, Mitmachaktionen und Führungen. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg für das Institut. mehr
Im Halbkreis stehen Gerd Gigerenzer, Ralph Hertwig, Ute Frevert, Heinz-Elmar Tenorth, Karl Ulrich Mayer, Ulman Lindenberger und Jürgen Baumert In der Mitte ist auf einem Gestell das Bild von Wolfgang Edelstein zu sehen.
In Gedenken an den 2020 verstorbenen Direktor Wolfgang Edelstein fand am 24. Juni die „Wolfgang Edelstein Memorial Lecture“ statt. Eingeladen hatte Ute Frevert, Stellvertretende Geschäftsführende Direktorin des MPIB. Die Gedenkrede hielt Heinz-Elmar Tenorth, Professor für Historische Erziehungswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. mehr
Jürgen Baumert Festsymposium
Anlässlich des 80. Geburtstags von Jürgen Baumert im Jahr 2021 wurde am 17.06.2022 ein Symposium im Harnack-Haus in Berlin abgehalten. mehr
Zu sehen ist die Ausbildungsurkunde. Oben Links ist das IHK-Logo auf blauem Grund. Rechts sind mehrere kurze Balken von blau, gelb, orange und pink. Unten ist in geld die Silhouette von Berlin zu sehen, rechts darüber die Jahreszahl 2022.
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Berlin bescheinigt auch im Jahr 2022, dass sich das MPIB für die Fachkräftesicherung mittels dualer Ausbildung engagiert und somit einen wichtigen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit der Stadt Berlin leistet. mehr
Zu sehen sind drei sich überlappende Kreise. Im grünen Kreis ist ein Haus und Bäume in grün zu sehen. Im blauen Kreis eine Mutter mit Kind in blau zu sehen. Im roten Kreis ein DNA-Strang. Pfeile zeigen von einem Kreis in den anderen. In der Mitte über alle Kreise ein Kind in blau.
Die Forschungsgruppe von Laurel Raffington untersucht, wie sich soziale Ungleichheiten auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auswirken und zu unterschiedlichen Ergebnissen in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Wohlbefinden über die gesamte Lebensspanne führen. Wir heißen die neue Gruppe herzlich am Institut willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit. mehr
Gemälde mit mittig rechts und links zwei osmanischen Soldaten , die Turban und Schnauzbart tragen, sowie 13 Zivilisten, Männer, Frauen und Kindern, die dazwischen liegen oder kauern, einige davon scheinen tot.
Die Kundgebungen der Gewerkschaften zum 1. Mai stehen dieses Jahr im Zeichen der Solidarität mit der Ukraine. Damit knüpfen sie unbewusst an einen der Anfänge grenzüberschreitender Solidarität vor 200 Jahren an. Denn damals zeigten sich viele Menschen in Europa solidarisch mit einer kleinen Nation, die um ihre Selbstbestimmung kämpfte: den Griechen. Caroline Moine aus dem Forschungsbereich Geschichte der Gefühle hat hierzu die Geschichte erforscht. mehr
Solidarisch im Stadion: Schalke feiert 2018 seine Bergbau-Geschichte

Solidarisch im Stadion

29. April 2022
Der Kohlebergbau ist in weiten Teilen des Ruhrgebiets und anderen europäischen Revieren längst Geschichte. Der Verlust der Arbeitsplätze belastet die Menschen in diesen Regionen weiterhin. Denn die Arbeit sicherte nicht nur den Lebensunterhalt, sondern schuf auch Gemeinschaft. Julia Wambach aus dem Forschungsbereich Geschichte der Gefühle hat untersucht, was die Solidarität der Arbeiter ersetzt hat. Dabei ist sie auf zwei engagierte Fußballklubs gestoßen: den FC Schalke 04 und den französischen Verein RC Lens. mehr
Eine Person mit einem Zopf in einer rosa Bluse sitzt vor einem Laptop. Durch eine Scheibe kann man das MRT-Gerät sehen.
Die Lise-Meitner-Gruppe Umweltneurowissenschaften bietet zum zweiten Mal ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Wissenschaft an. Leiterin Simone Kühn nimmt derzeit Initiativbewerbungen für die nächste Runde entgegen. mehr
Eine Person steht in der Mitte mit einem Blumenstrauß im Arm. Links und rechts neben ihr stehen die Direktor*innen unseres Instituts.
Unsere Direktor*innen begrüßten nach langer Pause endlich wieder Gäste am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Unter dem Titel „Kepler in Relation: Emotion and Science in a New Age of Knowledge“ hielt Ulinka Rublack die Reimar Lüst Memorial Lecture 2022. Zu diesem besonderen Anlass schalteten sich zudem zahlreiche Interessierte digital zu. Die Aufzeichnung des englischsprachigen Vortrags steht nun auf dem YouTube-Kanal des Instituts zur Verfügung. mehr
Vier Personen sitzen an einem eckigen Tisch. Auf dem Tisch stehen Wasserflaschen und Gläser. Im Hintergrund ist ein Bücherregal und ein Tisch, auf dem ein Laptop steht.
Wer kontrolliert künstliche Intelligenz bzw. die Firmen, die sie entwickeln? Was bedeutet KI für unsere Gesellschaft und für die Politik? Darüber diskutiert Thomas Prinzler in der ersten Folge des Podcasts „Berlin Research – Forschung in Berlin“ mit Thomas Müller vom Forschungsbereich Mensch und Maschine am MPIB, Jeanette Hofmann vom WZB für Sozialforschung sowie mit Aljoscha Burchardt vom DFKI in Berlin. mehr
Links ist ein Bild von Königin Luise und Friedrich Wilhelm III. von Preußen, 18. Jahrhunderts, und rechts ein Foto vom Jubel der Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Gauck bei der WM 2014 in Brasilien.

Wohldosierte Emotionen

10. Januar 2022
Gefühle haben im politischen Raum einen schlechten Ruf. Politische Entscheidungen, so das klassische Dogma, sollten rational und vernünftig getroffen werden, keinesfalls emotional. Doch die Realität sieht von jeher anders aus. Welche Bedeutung Gefühle für politische Ereignisse, für den Aufstieg und Fall von Herrschenden haben und hatten, ist das zentrale Thema von Ute Frevert und ihrem Team am MPIB. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen MaxPlanckForschung. mehr
Eine Illustration einer Straßenkreuzung. An einer Ecke stehen zwei menschliche Figuren. Auf der Straße ist ein Bus. Davor sind zwei Fahrradfahrer. Ein Auto kommt ihnen entgegen. Über einen Zebrastreifen geht eine menschliche Figur. Ein Auto wird von einer großen Hand in der Luft gehalten.

Wenn Maschinen mitmischen

15. Oktober 2021
Am Max-­Planck-­Institut für Bildungsforschung in Berlin untersucht Iyad Rahwan mit seinem Team, wie Menschen sich verhalten, wenn sie mit intelligenten Maschinen zu tun haben, und was sie von ihrem künstlichen Gegenüber erwarten mehr
Zu sehen sind Personen auf einer Demonstration. In der Mitte steht auf einem Schild "There is no planet b". Im Hintergrund ist eine Häuserzeile zu sehen.
Seit Jahren warnen Wissenschaftler*innen vor den Gefahren des Klimawandels. Die Folgen sind längst spürbar. Nur durch schnelles und entschlossenes Handeln ließen sie sich zumindest begrenzen. Was aber hindert uns daran, dringend notwendige Maßnahmen zu ergreifen? Ralph Hertwig, Direktor des Forschungsbereichs Adaptive Rationalität, erläutert die Gründe und gibt Anregungen, wie wir unsere Gewohnheiten ändern können. mehr
Zu sehen sind viele Bienen, die übereinander laufen.
Verlassen Sie sich eher auf Ihre persönliche Einschätzung oder beziehen Sie Meinungen anderer mit ein? Die Antwort auf diese Frage kann dabei helfen, Phänomene wie Polarisierung besser zu verstehen. Ein Experiment zu diesem Thema ist Teil des Humboldt Labors in Berlin. Die Ergebnisse fließen in ein Projekt des Exzellenzclusters „Science of Intelligence“ und des MPIB ein. Jetzt kostenfreie Zeitfenster buchen! mehr
Im Vordergrund sind Bäume zu sehen. Dahinter bis zum Horizont Häuser und Türme. Darüber eine blauer Himmel mit weißen Wolken.
Am 26. September wird nicht nur der Bundestag, sondern auch das Berliner Abgeordnetenhaus neu gewählt. In einem Positionspapier betonen nun die in Berlin Research 50 zusammengeschlossenen außeruniversitären Einrichtungen der Hauptstadt, worauf es nach der Wahl für die Forschung ankommt. Darin formulieren sie 10 Forderungen, die der künftige Senat umsetzen sollte, um Berlin als Wissenschaftsmetropole weiter zu stärken. mehr
Zwei Hände halten ein Smartphone auf dem mehrere App-Symbole zu sehen sind. Im Hintergrund steht ein aufgeklappter Laptop.
Politische Debatten geraten heute oft zur verbalen Keilerei – vor allem in sozialen Medien. Wie es in der digitalen Welt zu Meinungsbildung – und häufig auch Polarisierung – kommt und wie man dem entgegenwirken könnte, untersuchen Forscher*innen des Max-Planck-Instituts für Mathematik in den Naturwissenschaften sowie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der MaxPlanckForschung. mehr
Eine Person sitzt auf einer Hängebrücke zwischen den Bergen. Unten ist ein blauer See zu sehen.
Am Anfang jeder wissenschaftlichen Studie stehen Entwurf und Planung. Bei der Bewertung des geplanten Vorgehens wird oft die statistische Teststärke betrachtet, die angibt, mit welcher Wahrscheinlichkeit sich ein vermuteter Effekt zeigen lässt. In der Praxis wird die Teststärke häufig nur als Funktion der Stichprobengröße betrachtet. Aktuelle Forschung fasst Studienentwurf systematisch als ingenieurstechnisches Problem auf und zeigt, dass es weitere Stellschrauben gibt, mit denen Studien effizienter realisierbar sind.  mehr
Das Bild zeigt zwei Kinder mit Rucksäcken auf und Mundschutz in einem weißen Raum. An der Wand sind einige bunte Punkte angeklebt. Die Tür ist geschlossen.
Die Coronavirus-Pandemie hat für Kinder und Jugendliche vielfältige Auswirkungen auf deren Bildung, soziale Interaktion, sozioemotionale Entwicklung, körperliche Aktivität sowie auf das psychische Wohlbefinden. Um diesen zu begegnen, empfiehlt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina den Auf- und Ausbau von Unterstützungs- und Bildungsstrukturen. Beteiligt waren an der Stellungnahme auch Forscher*innen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung.
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Eine Illustration einer angedeuteten Person, die auf eine Smartphone schaut.
Die Digitalisierung verändert die Rahmenbedingungen der demokratischen Öffentlichkeit. Einerseits bietet sie Bürger*innen mehr Beteiligungschancen und erleichtert den Zugang zu Informationen. Andererseits wirken Falschinformation, Manipulation und Hassrede fairen und tatsachenbasierten politischen Debatten entgegen. Vor welchen Herausforderungen wir aktuell stehen und was die wissenschaftliche Expertenkommission empfiehlt, lesen Sie hier. mehr
Das Bild zeigt einen Person in einem grün-blau karierten Hemd mit Kopfhörer auf. Der Hintergrund ist sehr verschwommen in weiß, Grüntönen und schwarz.
Ob unsere Möbel rund oder eckig sind, ob wir im Wald spazieren gehen oder in der Stadt – die Umwelt, in der wir uns bewegen, beeinflusst unser Gehirn. Was das bedeutet und wie das erforscht wird, erzählt die Psychologin Simone Kühn in der ersten Folge der neuen Podcast-Serie „Ach, Mensch!“. Sie leitet die Lise-Meitner-Gruppe „Umweltneurowissenschaften“ und möchte herausfinden, welche Lebenswelten sich positiv auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden auswirken. mehr
Ein durchsichtiges Modell eines menschlichen Kopfes, Blutgefäße und Gehirn sind zu sehen
Entgegen der landläufigen Meinung zeigt eine neue Studie des EU-Konsortiums „Lifebrain“, dass mehr Bildung die Alterung des Gehirns nicht verlangsamt. Wissenschaftler*innen aus acht Ländern maßen das Hirnvolumen von mehr als 2.000 Studienteilnehmenden mithilfe der strukturellen Magnetresonanztomographie. Die Studie, an der auch Wissenschaftler*innen des MPIB beteiligt waren, wurde in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht. mehr
Die Illustration zeigt drei Astronauten im Weltall. Außerdem ist eine Sonne, ein Planet und Sterne zu sehen. In der Mitte steht "Brain Explorer".
Wie hängt die psychische Gesundheit eines Menschen mit seiner Hirnentwicklung zusammen? Um das herauszufinden, haben Forscher*innen eine App entwickelt, die verschiedene kognitive Hirnfunktionen testet und die psychische Gesundheit anonymisiert abfragt. Mitmachen kann jeder, ganz gleich, ob psychische Erkrankungen vorliegen oder nicht. Ziel ist es, eine möglichst große Anzahl von Daten verschiedenster Altersgruppen zu gewinnen. mehr
Die Illustration zeigt ein übergroßes eckiges Gesicht mit Hals mit einem Lächeln. Aus den Ohren hängen rote Trichter. Eine Person steht daneben auf einer Leiter und hat ein Megaphon in den Händen.
Es ist uns vielleicht nicht immer bewusst, aber wir alle praktizieren gewolltes Nichtwissen. Das heißt, wir entscheiden uns bewusst dafür, Informationen weder zu suchen, noch zu nutzen. Das gilt für Einzelpersonen ebenso wie für Organisationen, die Wohlfahrtsökonomie oder die Rechtswissenschaften. Doch wo genau spielt gewolltes Nichtwissen eine Rolle? Und wann ist es ein Segen, wann ein Fluch? In unserem Schwerpunktthema beleuchten wir Beispiele und zeigen mögliche Auswirkungen auf. mehr
Im Vordergrund steht eine Person mit halblangen braunen Haaren. Sie hat einen blauen Blazer, weißen Pullover und blaue Hosen an. Im Hintergrund stehen zwei orange Stühle an einem weißen Tisch und eine oranges Sofa mit einem blauen Kissen darauf. An der weißen Wand hängen mehrere Portraitfotos verschiedener Personen.
Einige Pflanzen verfügen über Gifte, die uns krankmachen oder gar töten können. Daher ist aus evolutionärer Sicht eine Scheu vor Pflanzen gerade im Baby- und Kleinkindalter sinnvoll. Forschungsgruppenleiterin Annie Wertz untersucht, welche Verhaltensweisen Kinder vor gefährlichen Pflanzen schützen und wie sie von Erwachsenen lernen, was aus der Natur gut und essbar ist. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen MaxPlanckForschung. mehr
Im Display eines auf einem Tisch liegenden Handys sind schematisch zwei Handys zu sehen, die miteinander zu kommunizieren.
Manuel Cebrian, Leiter der Forschungsgruppe „Digitale Mobilisierung“, ist einer der Pioniere der Kontaktverfolgung per Handy. Im vergangenen Jahr erlangte seine 2014 veröffentlichte Arbeit zu diesem Thema unerwartete Aktualität. In einem aktuellen Artikel in „nature electronics“ skizziert er die Bedingungen, unter denen Covid-19-Tracing-Apps bei der Eindämmung der Pandemie hilfreich sein können. mehr
Auf dem Bild sieht man rechts eine Hand in einem blauen Einweghandschuh, die eine Impfstoff-Flasche hält vor einem gelben Hintergrund.
Wie sollte über die neuen COVID-19-Impfstoffe kommuniziert werden, um möglichst viele Menschen bestmöglich zu informieren und die Verbreitung von Fehlinformationen zu entlarven? Damit beschäftigte sich ein internationales Team von mehr als 25 Wissenschaftler*innen. Unter ihnen auch Stefan Herzog aus dem Forschungsbereich Adaptive Rationalität. Ihre Ergebnisse sind im „The COVID-19 Vaccine Communication Handbook“ erschienen. mehr
Links im Bild ist eine Person mit halblangen blonden Haaren. Sie trägt eine Brille und einen Mundschutz. Rechts im Bild ist eine ältere Person mit weißen Haaren. Sie trägt eine Brille und lächelt. Beide schauen auf ein Smartphone.
Technik als Chance für die Zukunft des Alterns – diese Aussicht mag zunächst befremden. Nach wie vor ist die Vorstellung verbreitet, dass ältere Menschen mit Technologie wenig anfangen können. Doch die Wirklichkeit ist dieser Vorstellung oft voraus. Ulman Lindenberger beschreibt im „Zeitpolitischen Magazin“ ab Seite 22 die Potentiale der Digitalisierung für die Lebensführung im Alter. (PDF-Datei) mehr
Links im Vordergrund steht ein aus Holz ausgesägtes Haus. Rechts daneben sind neun Holzwürfel mit dem Schriftzug "Hastag stayhome". Im Hintergrund sind verschwommen die Stämme und das grüne Laub von Bäumen zu sehen.
Um die Kontrolle über das Infektionsgeschehen zurückzuerlangen, empfiehlt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in ihrer 7. Ad-hoc-Stellungnahme ein zweistufiges Vorgehen. Die Rahmenbedingungen bieten die Chance, in der Eindämmung der Pandemie ein großes Stück voranzukommen. An der Stellungnahme haben auch unsere Direktor*innen Ute Frevert und Ralph Hertwig mitgearbeitet. mehr
Zu sehen ist ein großer Fischschwarm, der über den Meeresboden schwimmt.
Was können Menschen von Fischen lernen? Wann treffen Gruppen bessere Entscheidungen als das Individuum? Antworten auf diese Fragen, geben Pawel Romanczuk von der Technischen Universität Berlin und Ralf Kurvers vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Sie erforschen Schwarmintelligenz bei Fischen und Menschen. Die Veranstaltung findet am 7. November von 18 bis 19 Uhr digital und in englischer Sprache statt. mehr
Von links nach rechts sind Hochhäuser zu sehen, die man von unten aus betrachtet. Rechts sieht man auch eine Ampel. Über den Häusern ist ein hellblauer Himmel mit weißen Wolken.
Eine Analyse von historischen Wirtschaftsdaten in den USA zeigt, dass die wirtschaftliche Entwicklung von Städten stets einem ähnlichen Muster folgt. Erst ab einer Bevölkerungszahl von 1,2 Millionen findet ein Übergang zu innovativen Wirtschaftsformen statt. Die Studie von Inho Hong, Postdoc am Forschungsbereich Mensch und Maschine, und Forscher*innen von der Kellogg School of Management an der Northwestern University ist in Science Advances erschienen. mehr
Im Vordergrund ist eine Frau mit ihrem Fahrrad. Sie hat einen Rucksack auf dem Rücken. Daneben ist eine Straße mit einem grauen Auto. Im auf der anderen Seite der Straße sieht man unscharf drei Personen.
Aktuelle Analysen zeigen, dass die meisten Menschen individuelle Risikofaktoren, wie Lebensalter und Vorerkrankungen, durchaus berücksichtigen. Gleichzeitig wird das Risiko, lebensbedrohlich zu erkranken, aber insgesamt überschätzt. Dennoch sehen die Studienautoren in den Daten keine Hinweise auf eine undifferenzierte kollektive Angst. Für die Studie wurden von April bis Juni 5.000 Haushalte befragt. mehr
Links vorne sieht man den Rumpf einer Person. Diese hat einen schwarzen Pullover an mit roten und weißen Blüten drauf. Sie trägt eine graue Stofftasche mit der weißen Silhouette und dem Logo des Instituts. Im Hintergrund ist verschwommen der Treppenaufgang vom Institut zu sehen.
Der neue Research Report ist da. Der Research Report (Tätigkeitsbericht) erscheint alle 3 Jahre jeweils zu den Treffen des Institutsbeirats. Er dokumentiert die wissenschaftlichen Aktivitäten des Instituts im entsprechenden Berichtszeitraum. mehr
Links parken Autos, dahinter sieht man Bäume. In der Mitte ist ein Bürgersteig. Im Vordergrund ist eine Frau von hinten gesehen mit einem Rucksack auf dem Rücken, die auf dem Bürgersteig, an einer Ladenzeile entlangläuft.
Viele Länder setzen auf Corona-Apps, um Kontaktpersonen von Infizierten zu identifizieren, die Betroffenen zu isolieren und so Infektionsketten zu unterbrechen auch Deutschland. Eine der ersten wissenschaftlichen Studien zu diesem Thema erschien 2014. Manuel Cebrian ist einer der Autoren und leitet heute die Forschungsgruppe Digitale Mobilisierung im Forschungsbereich Mensch und Maschine. Er erklärt, wieso Kontaktverfolgung technische Unterstützung braucht und ob sie auch funktionieren kann, wenn nicht jeder eine Tracing-App installiert. mehr
Ein abstraktes Bild mit zwei Gesichtern, die in die entgegengesetzte Richtung sehen. Teilweise über den Gesichtern gelbe, blaue, rote und schwarze Flächen. Ein brauner Balken teilt das Bild von oben nach unten.
Warum entwickeln sich Menschen mit ähnlichen Voraussetzungen im Laufe ihres Lebens so unterschiedlich? Darüber sprechen Elliot Tucker-Drob (University of Texas) und Andreas Brandmaier (Forschungsbereich Entwicklungspsychologie) im Interview mit dem "BOLD – Blog on Learning and Development" der Jacobs Foundation. mehr
Links im Bild ist verschwommen eine Kamera zu sehen. Rechts sitzt Ralph Hertwig in einem blauen Sessel. Er hat ein blaues Hemd und blaue Jeans an. Im Hintergrund ist ein Regal mit Büchern.
Um diese Frage geht es im zweiten Teil der neuen Erklärvideo-Reihe „Wissen Was“ der Max-Planck-Gesellschaft. Ralph Hertwig, Direktor des Forschungsbereichs Adaptive Rationalität, spricht darüber mit Wissenschaftsyoutuber Doktor Whatson. mehr
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