Meldungen

Mobiler MRT am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung feierlich eingeweiht
Wer online durch Kommentarspalten scrollt, mag das kennen: Ein paar sehr aktive Stimmen dominieren die Debatte, während die Mehrheit still mitliest. Dieses Ungleichgewicht kann den Eindruck erwecken, dass extreme Meinungen weiter verbreitet sind, als sie tatsächlich sind – und Polarisierung befördern. Ein aufwendiges Reddit-Feldexperiment von Forschenden des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, der TU Dresden und der Universität Stanford mit 520 Teilnehmenden wirft nun Licht auf diese Dynamik – und was man tun kann, um das zu ändern. 
Der Klimawandel bedroht nicht nur die Umwelt, sondern auch die psychische Gesundheit von Menschen weltweit. Um diese Herausforderung wissenschaftlich zu erfassen und wirksam anzugehen, hat die Fachzeitschrift The Lancet Psychiatry die Lancet Psychiatry Commission on Climate Change and Mental Health ins Leben gerufen.
In Deutschland sind rund 90 Prozent der Jugendlichen ab 12 Jahren in sozialen Medien aktiv – viele sogar schon deutlich früher. Welche Folgen dies für die psychische Gesundheit hat, wird derzeit intensiv diskutiert. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina greift das Thema in einem aktuellen Diskussionspapier auf und spricht sich für vorbeugende Maßnahmen aus. Mitgewirkt hat unter anderem Ralph Hertwig, Direktor des Forschungsbereichs Adaptive Rationalität am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. 
Die neue Arbeitsgruppe Psychiatric Environmental Neuroscience (PEN) erweitert die Forschung auf klinische Populationen
Forschungsinitiative von sieben Berliner Institutionen mit sechs Millionen Euro gefördert
Im Rahmen eines Workshops der Forschungsgruppe humanet3 diskutierten Expert*innen aus verschiedenen Disziplinen über die Zukunft digitaler Räume. Die daraus entstandene Videoreihe eröffnet neue Perspektiven und gibt Impulse für eine demokratische Gestaltung dieser Räume. In den aktuellen Folgen: Francesca Bria, Josef Drexl und Robert Gorwa.
 Forschungsdatenmanagement klingt für viele nach Aufwand – dabei steckt darin enormes Potenzial: für bessere Zusammenarbeit, nachhaltige Datenstrukturen und echte Zeitersparnis. Im Interview berichtet Maike Kleemeyer, Koordinatorin Forschungsdatenmanagement, wie sie durch persönliche Frustration über Datenchaos zum Fan klarer Strukturen wurde. Sie erklärt, warum sich ein durchdachtes Forschungsdatenmanagement nicht nur für Open Science, sondern auch für den eigenen Forschungserfolg lohnt.  
„Elektrisierend“ – so beschrieben Mitarbeitende wie auch Besuchende die Atmosphäre der Langen Nacht der Wissenschaften am 28. Juni 2025. Mit 950 Gästen erlebte das Institut einen regelrechten Besucheransturm. Ein Rückblick auf eine Veranstaltung, die spürbar begeisterte und lange nachhallt.  
Der Psychologe Dirk Wulff ist überzeugt: Künstliche Intelligenz (KI) wird nicht nur psychologische Forschung effizienter machen, sondern auch grundlegende Konzepte hinterfragen und neu definieren. Ein Gespräch über Chancen, Herausforderungen und die Zukunft einer Psychologie, die schon jetzt ohne KI nicht mehr denkbar ist.
Im Rahmen eines Workshops der Forschungsgruppe humanet3 diskutierten Expert*innen aus verschiedenen Disziplinen über die Zukunft digitaler Räume. Die daraus entstandene Videoreihe eröffnet neue Perspektiven und gibt Impulse für eine demokratische Gestaltung dieser Räume. In den nächsten Folgen: Catalin Goanta, Gérman Johannsen und Clara Iglesias Keller.
Im Rahmen eines Workshops der Forschungsgruppe humanet3 diskutierten Expert*innen aus verschiedenen Disziplinen über die Zukunft digitaler Räume. Die daraus entstandene Videoreihe eröffnet neue Perspektiven und gibt Impulse für eine demokratische Gestaltung dieser Räume. In den nächsten Folgen: Thorsten Thiel, Raffaela Kunz und Chaewon Yun.
Im Rahmen eines Workshops der Forschungsgruppe humanet3 diskutierten Expert*innen aus verschiedenen Disziplinen über die Zukunft digitaler Räume. Die daraus entstandene Videoreihe eröffnet neue Perspektiven und gibt Impulse für eine demokratische Gestaltung dieser Räume. In den ersten Folgen: Erik Tuchtfeld, Krisstina Rao und Philipp Lorenz-Spreen.
Wie wirkt sich Rassismus in der Kindheit auf die Gesundheit im späteren Leben aus? Dieser Frage geht Muna Aikins von MPRG Biosocial nach. Im Interview erklärt sie, wie frühe Rassismuserfahrungen sowohl die physische als auch die psychische Gesundheit nachhaltig beeinflussen. Als leitende Wissenschaftlerin des Forschungsprojekts Afrozensus war sie an der Durchführung der ersten umfassenden Erhebung zu den Erfahrungen Schwarzer Menschen in Deutschland beteiligt.
Am 29. Januar tagte der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages, um über eine mögliche Änderung des Transplantationsgesetzes und die Einführung der Widerspruchslösung zu beraten.  Diese Regelung setzt eine grundsätzliche Spendenbereitschaft voraus, sofern dieser nicht ausdrücklich widersprochen wird. In der Debatte beriefen sich die Abgeordneten auch auf die Expertise von Ralph Hertwig, Direktor des Forschungsbereichs Adaptive Rationalität am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.
Hannes Diemerling ist Doktorand an der International Max Planck Research School on the Life Course (IMPRS LIFE) und arbeitet im Forschungsbereich Entwicklungspsychologie. Sein Schwerpunkt liegt auf der maschinellen Emotionserkennung. Er entwickelt eine Software, die in der Lage ist, Emotionen in Audio- und Videoaufnahmen zu analysieren. Diese Technologie könnte künftig als Unterstützung in der Psychotherapie eingesetzt werden, um die emotionale Entwicklung von Patient*innen gezielt nachzuverfolgen.
Unser Wissenschaftspodcast Unraveling Behavior entführt die Zuhörer*innen in die faszinierende Welt des menschlichen Urteilens und Entscheidens und beleuchtet, wie Menschen Entscheidungen treffen, Risiken abwägen und wie unsere Umgebung unser Verhalten beeinflusst.
Viele der empirischen Fragestellungen, die am Institut erforscht werden, können nur dank der Unterstützung engagierter Studienteilnehmender beantwortet werden. Ihre erste Anlaufstelle ist Sabrina Strelow, die seit 16 Jahren mit großem Fingerspitzengefühl und viel Herzblut im Telefonstudio arbeitet. Über die Jahre hat sie einen besonderen Draht zu den Probanden der Langzeitstudien entwickelt und ist für viele von ihnen eine vertraute Stimme. Im Interview gewährt sie spannende Einblicke in ihren Arbeitsalltag und berichtet, welche Aufgaben ihr besonders Freude bereiten und was sich an ihrer Arbeit im Laufe der Zeit verändert hat.  
Wie können wir uns vor Misinformationen im Internet schützen? Eine Toolbox stellt neun wissenschaftlich fundierte Strategien vor. Dazu gehören Warnhinweise, Faktenchecks und Techniken zur Verbesserung der Medienkompetenz. Sie hilft, Misinformation auf individueller Ebene zu erkennen und zu bekämpfen. Die kostenfreie Toolbox und wurde von Wissenschaftler*innen aus 25 Institutionen und Universitäten entwickelt. 
Der Forschungsbereich Adaptive Rationalität hat einen neuen Wissenschaftspodcast mit dem Titel Unraveling Behavior ins Leben gerufen. Dieser Podcast entführt die Zuhörer*innen in die faszinierende Welt des menschlichen Urteilens und Entscheidens und beleuchtet, wie Menschen Entscheidungen treffen, Risiken abwägen und wie unsere Umgebung unser Verhalten beeinflusst.
Wie lässt sich Wissen für alle frei zugänglich machen? Mit dieser Frage beschäftigt sich Josefine Blunk, Mitarbeiterin im Bereich Bibliothek und wissenschaftliche Information, leidenschaftlich. Im Interview berichtet sie, warum sie sich für eine Karriere im Bibliothekswesen entschieden hat und was ihre Begeisterung für Open Science ausmacht. 
Simone Kühn leitet seit Juli 2024 den neu gegründeten Forschungsbereich Umweltneurowissenschaften. Im Interview spricht sie darüber, warum ihre Forschung gerade angesichts des Klimawandels und der Urbanisierung so relevant ist, welche innovativen Methoden – wie ein mobiles MRT und Zwillingsstudien – sie dabei einsetzt, und warum es Pioniergeist braucht, um dieses noch weitgehend unerforschte Gebiet zu erschließen. Mit YouTube-Video.
Im August ist die Webseite des ersten deutschen Zwillingsregister online gegangen. Das Register ist eine Initiative des Forschungsbereichs Umweltneurowissenschaften am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (MPIB) und dessen Kooperationspartnern Universitätsklinikum Tübingen, Universität Bremen, Universität Bielefeld, Medical School Hamburg, Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik und der Universität des Saarlandes und wurde 2022 ins Leben gerufen.
Die Entwicklungspsychologin Zoe Ngo erforscht die Gedächtnisentwicklung von Kindern. Im Interview erklärt sie, was die Arbeit mit Kindern so besonders macht und wie sie ihre Experimente durch einen Gamification-Ansatz für die Kleinen ansprechend gestaltet. In unserem Format „Das sind wirgeben Kolleginnen und Kollegen Einblick in ihre Arbeit und Motivation.    
Die Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat eine Stellungnahme zur „Förderung der Selbstregulationskompetenzen von Kindern und Jugendlichen in Kindertageseinrichtungen und Schulen“ veröffentlicht. An der Stellungnahme haben Ralph Hertwig und Ulman Lindenberger vom MPI für Bildungsforschung mitgewirkt.
Der Forschungsbereich Adaptive Rationalität hat einen neuen Wissenschaftspodcast mit dem Titel Unraveling Behavior ins Leben gerufen. Dieser Podcast entführt die Zuhörer*innen in die faszinierende Welt des menschlichen Urteilens und Entscheidens und beleuchtet, wie Menschen Entscheidungen treffen, Risiken abwägen und wie unsere Umgebung unser Verhalten beeinflusst. Die erste Folge widmet sich den Auswirkungen digitaler Medien auf die Demokratie. 
Das Künstlerduo Varvara Guljajeva und Mar Canet Solà wird von August bis Dezember 2024 an der Artist & AI Residency des Forschungsbereichs Mensch und Maschine (CHM) teilnehmen. Die beiden sind für ihre innovative Auseinandersetzung mit Themen an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Gesellschaft bekannt. Seit 2009 schaffen sie Werke, die zum Nachdenken anregen und sich insbesondere mit den Auswirkungen des digitalen Zeitalters auseinandersetzen.
Wie funktioniert unser Arbeitsgedächtnis? Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich Fabio Bauer, Doktorand in der ERC-geförderten Forschungsgruppe Adaptive Gedächtnis- und Entscheidungsprozesse.  Im Interview erklärt er, wie mit dem von ihm verwendeten Machine-Learning-Modell, Prozesse des Arbeitsgedächtnisses nachgebildet und getestet werden können. In unserem Format "Das sind wir" teilen Kolleg*innen Einblicke in ihre Arbeit und Motivation. 
Beachtliche 6.264 Kilometer hat das Institut bei der Aktion STADTRADELN zurückgelegt und damit 1.040,0 kg CO₂-Emissionen eingespart.
Die Psychologin Anna Thoma vom Forschungsbereich Adaptive Rationalität erforscht, wie Kinder verschiedene Entscheidungsstrategien erlernen. Für ihre Arbeit wurde sie mit der Otto-Hahn-Medaille 2024 ausgezeichnet. Im Interview gewährt sie Einblick in ihre Arbeit und erklärt, warum Kinder eher unwahrscheinlichere Lösungen für Probleme finden als Erwachsene. In unserem Format "Das sind wir" teilen Kolleg*innen Einblicke in ihre Arbeit und Motivation.
Stefan Appelhoff wurde mit dem Innovationspreis für offene Forschung 2024 für seine Arbeit am Datenstandard BIDS (Brain Imaging Data Structure) ausgezeichnet. In seinem Plädoyer teilt er seine Erfahrungen mit Open Science-Initiativen und unterstreicht die Bedeutung des Engagements für die offene Wissenschaft. 
Der Ethnologe Max Jack beschäftigt sich mit sozialen Bewegungen und subkulturellen Gruppen. Im Interview spricht er unter anderem über sein jüngstes Buch Insurgent Fandom, das sich mit Ultras befasst – leidenschaftlichen Fußballfans, die ihre Vereine unterstützen, indem sie alle Heim- und Auswärtsspiele besuchen. Er sieht sie aber auch als eine transnationale Bewegung, die sich gegen die Kommerzialisierung im Profisport wendet.
Interview mit Ute Frevert anlässlich der Verabschiedung des Forschungsbereichs Geschichte der Gefühle – mit weiterführendem Video auf YouTube
Die Wissenschaftlerin Marwa Kavelaars ist Biologin und hat sich auf die Erforschung von Tierverhalten und Bewegungsökologie spezialisiert. Am Forschungsbereich Adaptive Rationalität kann sie ihre Forschungsinteressen auf menschliches Entscheidungsverhalten ausweiten. Im Interview berichtet sie von ihrer Arbeit mit finnischen Eisfischer*innen, um menschliches Nahrungssuchverhalten zu untersuchen. In unserem Format "Das sind wir" teilen Kolleg*innen Einblicke in ihre Arbeit und Motivation.
Der Künstler Karim Ben Khelifa eröffnet das neue Artist & AI Residency Programm am Forschungsbereich Mensch und Maschine. Er wird das Zentrum von April bis August 2024 besuchen und während seines Aufenthalts seine künstlerische Perspektive in den wissenschaftlichen Diskurs einbringen.
Leinen los für die MS Wissenschaft! Seit 14. Mai steuert das Ausstellungsschiff des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zwischen Mai und September rund 30 Ankerplätze in Deutschland und Österreich an. Im Wissenschaftsjahr 2024 steht dabei das Thema Freiheit im Mittelpunkt. Das Institut ist gleich mehrfach vertreten. 
Die Historikerin Soňa Mikulová vom Forschungsbereich Geschichte der Gefühle erforscht die emotionale Integration der sudetendeutschen Vertriebenen nach 1945. In diesem Interview diskutiert sie ihre Forschung und welche Lehren wir für aktuelle Integrationsdebatten ziehen können, sowie ihre kommenden Projekte. In unserem Format "Das sind wir" teilen Kolleg*innen Einblicke in ihre Arbeit und Motivation. 
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? Im neuesten "Das sind wir"-Format stellen wir Stefan Appelhoff vor.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? In unserer neuen Folge stellen wir Lisa Oswald vor.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? Im neuesten "Das sind wir"-Format stellen wir Sarah Power vor.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? Im neuesten "Das sind wir"-Format stellen wir Julia Wambach vor.
Max Planck Senior Fellow Gert G. Wagner ist im Alter von 71 Jahren gestorben. „Wir nehmen Abschied von einem hoch angesehenen Wissenschaftler, geschätzten Kollegen und liebenswürdigen Menschen. Die Zusammenarbeit mit Gert war ein absolutes Vergnügen, denn er war einer der neugierigsten, aufgeschlossensten und am wenigsten dogmatischen Menschen, die ich kenne“, sagt der Geschäftsführende Direktor Ralph Hertwig. 
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? Im neuesten "Das sind wir"-Format stellen wir Anne-Marie Nussberger vor.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? Im neuesten "Das sind wir"-Format stellen wir Marwa El Zein vor.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? Im neuesten "Das sind wir"-Format stellen wir Anika Löwe vor.
Das MPI für Bildungsforschung (MPIB) baut mit dem Kauf weiterer Magnetresonanztomografen (MRT) der Firma Siemens Healthineers seine Forschungsinfrastruktur im Bereich der kognitiven Neurowissenschaften aus.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? Im neuesten "Das sind wir"-Format stellen wir Sonja Sudimac vor.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? Im neuesten "Das sind wir"-Format stellen wir Yayouk Willems vor.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? Im neuesten "Das sind wir"-Format stellen wir Nour Tawil vor.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? Im neuesten "Das sind wir"-Format stellen wir Elisa Buchberger vor.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeiter. Aber das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen in unserem Institut? Was machen sie und was treibt sie an? Im neuesten "Das sind wir"-Format stellen wir Lou Haux vor.
Unter dem Motto „Eine Reise durch den Kosmos“ öffnet die MS Wissenschaft wieder ihre Schotten und tourt vom 09. Mai bis 27. September durch Deutschland und Österreich. Das MPIB ist dieses Jahr mit zwei Exponaten vertreten.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeitende. Doch das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen an unserem Institut? Womit beschäftigen sie sich und was treibt sie an? In unserem Format „Das sind wir“ beantworten Kolleg*innen Fragen zu ihrer Arbeit und ihrer Motivation.
Unser Institut hat über 300 Mitarbeitende. Doch das ist nur eine Zahl. Wer sind die Menschen an unserem Institut? Womit beschäftigen sie sich und was treibt sie an? In unserem Format „Das sind wir“ beantworten Kolleg*innen Fragen zu ihrer Arbeit und ihrer Motivation.
Nach einer dreijährigen Pause öffnete das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung am 2. Juli 2022 endlich wieder seine Türen im Rahmen der LNDW22. Über 600 Besucher*innen, vom Kleinkind bis zum Senior, besuchten die vielen Stände, Vorträge, Mitmachaktionen und Führungen. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg für das Institut.
In Gedenken an den 2020 verstorbenen Direktor Wolfgang Edelstein fand am 24. Juni die „Wolfgang Edelstein Memorial Lecture“ statt. Eingeladen hatte Ute Frevert, Stellvertretende Geschäftsführende Direktorin des MPIB. Die Gedenkrede hielt Heinz-Elmar Tenorth, Professor für Historische Erziehungswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Anlässlich des 80. Geburtstags von Jürgen Baumert im Jahr 2021 wurde am 17.06.2022 ein Symposium im Harnack-Haus in Berlin abgehalten.
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Berlin bescheinigt auch im Jahr 2022, dass sich das MPIB für die Fachkräftesicherung mittels dualer Ausbildung engagiert und somit einen wichtigen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit der Stadt Berlin leistet.
Die Forschungsgruppe von Laurel Raffington untersucht, wie sich soziale Ungleichheiten auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auswirken und zu unterschiedlichen Ergebnissen in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Wohlbefinden über die gesamte Lebensspanne führen. Wir heißen die neue Gruppe herzlich am Institut willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
Die Kundgebungen der Gewerkschaften zum 1. Mai stehen dieses Jahr im Zeichen der Solidarität mit der Ukraine. Damit knüpfen sie unbewusst an einen der Anfänge grenzüberschreitender Solidarität vor 200 Jahren an. Denn damals zeigten sich viele Menschen in Europa solidarisch mit einer kleinen Nation, die um ihre Selbstbestimmung kämpfte: den Griechen. Caroline Moine aus dem Forschungsbereich Geschichte der Gefühle hat hierzu die Geschichte erforscht.

Solidarisch im Stadion

29. April 2022
Der Kohlebergbau ist in weiten Teilen des Ruhrgebiets und anderen europäischen Revieren längst Geschichte. Der Verlust der Arbeitsplätze belastet die Menschen in diesen Regionen weiterhin. Denn die Arbeit sicherte nicht nur den Lebensunterhalt, sondern schuf auch Gemeinschaft. Julia Wambach aus dem Forschungsbereich Geschichte der Gefühle hat untersucht, was die Solidarität der Arbeiter ersetzt hat. Dabei ist sie auf zwei engagierte Fußballklubs gestoßen: den FC Schalke 04 und den französischen Verein RC Lens.
Die Lise-Meitner-Gruppe Umweltneurowissenschaften bietet zum zweiten Mal ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Wissenschaft an. Leiterin Simone Kühn nimmt derzeit Initiativbewerbungen für die nächste Runde entgegen.
Unsere Direktor*innen begrüßten nach langer Pause endlich wieder Gäste am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Unter dem Titel „Kepler in Relation: Emotion and Science in a New Age of Knowledge“ hielt Ulinka Rublack die Reimar Lüst Memorial Lecture 2022. Zu diesem besonderen Anlass schalteten sich zudem zahlreiche Interessierte digital zu. Die Aufzeichnung des englischsprachigen Vortrags steht nun auf dem YouTube-Kanal des Instituts zur Verfügung.
Wer kontrolliert künstliche Intelligenz bzw. die Firmen, die sie entwickeln? Was bedeutet KI für unsere Gesellschaft und für die Politik? Darüber diskutiert Thomas Prinzler in der ersten Folge des Podcasts „Berlin Research – Forschung in Berlin“ mit Thomas Müller vom Forschungsbereich Mensch und Maschine am MPIB, Jeanette Hofmann vom WZB für Sozialforschung sowie mit Aljoscha Burchardt vom DFKI in Berlin.

Wohldosierte Emotionen

10. Januar 2022
Gefühle haben im politischen Raum einen schlechten Ruf. Politische Entscheidungen, so das klassische Dogma, sollten rational und vernünftig getroffen werden, keinesfalls emotional. Doch die Realität sieht von jeher anders aus. Welche Bedeutung Gefühle für politische Ereignisse, für den Aufstieg und Fall von Herrschenden haben und hatten, ist das zentrale Thema von Ute Frevert und ihrem Team am MPIB. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen MaxPlanckForschung.

Wenn Maschinen mitmischen

15. Oktober 2021
Am Max-­Planck-­Institut für Bildungsforschung in Berlin untersucht Iyad Rahwan mit seinem Team, wie Menschen sich verhalten, wenn sie mit intelligenten Maschinen zu tun haben, und was sie von ihrem künstlichen Gegenüber erwarten
Seit Jahren warnen Wissenschaftler*innen vor den Gefahren des Klimawandels. Die Folgen sind längst spürbar. Nur durch schnelles und entschlossenes Handeln ließen sie sich zumindest begrenzen. Was aber hindert uns daran, dringend notwendige Maßnahmen zu ergreifen? Ralph Hertwig, Direktor des Forschungsbereichs Adaptive Rationalität, erläutert die Gründe und gibt Anregungen, wie wir unsere Gewohnheiten ändern können.
Verlassen Sie sich eher auf Ihre persönliche Einschätzung oder beziehen Sie Meinungen anderer mit ein? Die Antwort auf diese Frage kann dabei helfen, Phänomene wie Polarisierung besser zu verstehen. Ein Experiment zu diesem Thema ist Teil des Humboldt Labors in Berlin. Die Ergebnisse fließen in ein Projekt des Exzellenzclusters „Science of Intelligence“ und des MPIB ein. Jetzt kostenfreie Zeitfenster buchen!
Am 26. September wird nicht nur der Bundestag, sondern auch das Berliner Abgeordnetenhaus neu gewählt. In einem Positionspapier betonen nun die in Berlin Research 50 zusammengeschlossenen außeruniversitären Einrichtungen der Hauptstadt, worauf es nach der Wahl für die Forschung ankommt. Darin formulieren sie 10 Forderungen, die der künftige Senat umsetzen sollte, um Berlin als Wissenschaftsmetropole weiter zu stärken.
Politische Debatten geraten heute oft zur verbalen Keilerei – vor allem in sozialen Medien. Wie es in der digitalen Welt zu Meinungsbildung – und häufig auch Polarisierung – kommt und wie man dem entgegenwirken könnte, untersuchen Forscher*innen des Max-Planck-Instituts für Mathematik in den Naturwissenschaften sowie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der MaxPlanckForschung.
Am Anfang jeder wissenschaftlichen Studie stehen Entwurf und Planung. Bei der Bewertung des geplanten Vorgehens wird oft die statistische Teststärke betrachtet, die angibt, mit welcher Wahrscheinlichkeit sich ein vermuteter Effekt zeigen lässt. In der Praxis wird die Teststärke häufig nur als Funktion der Stichprobengröße betrachtet. Aktuelle Forschung fasst Studienentwurf systematisch als ingenieurstechnisches Problem auf und zeigt, dass es weitere Stellschrauben gibt, mit denen Studien effizienter realisierbar sind. 
Die Coronavirus-Pandemie hat für Kinder und Jugendliche vielfältige Auswirkungen auf deren Bildung, soziale Interaktion, sozioemotionale Entwicklung, körperliche Aktivität sowie auf das psychische Wohlbefinden. Um diesen zu begegnen, empfiehlt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina den Auf- und Ausbau von Unterstützungs- und Bildungsstrukturen. Beteiligt waren an der Stellungnahme auch Forscher*innen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung.
 
Die Digitalisierung verändert die Rahmenbedingungen der demokratischen Öffentlichkeit. Einerseits bietet sie Bürger*innen mehr Beteiligungschancen und erleichtert den Zugang zu Informationen. Andererseits wirken Falschinformation, Manipulation und Hassrede fairen und tatsachenbasierten politischen Debatten entgegen. Vor welchen Herausforderungen wir aktuell stehen und was die wissenschaftliche Expertenkommission empfiehlt, lesen Sie hier.
Ob unsere Möbel rund oder eckig sind, ob wir im Wald spazieren gehen oder in der Stadt – die Umwelt, in der wir uns bewegen, beeinflusst unser Gehirn. Was das bedeutet und wie das erforscht wird, erzählt die Psychologin Simone Kühn in der ersten Folge der neuen Podcast-Serie „Ach, Mensch!“. Sie leitet die Lise-Meitner-Gruppe „Umweltneurowissenschaften“ und möchte herausfinden, welche Lebenswelten sich positiv auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden auswirken.
Entgegen der landläufigen Meinung zeigt eine neue Studie des EU-Konsortiums „Lifebrain“, dass mehr Bildung die Alterung des Gehirns nicht verlangsamt. Wissenschaftler*innen aus acht Ländern maßen das Hirnvolumen von mehr als 2.000 Studienteilnehmenden mithilfe der strukturellen Magnetresonanztomographie. Die Studie, an der auch Wissenschaftler*innen des MPIB beteiligt waren, wurde in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.
Wie hängt die psychische Gesundheit eines Menschen mit seiner Hirnentwicklung zusammen? Um das herauszufinden, haben Forscher*innen eine App entwickelt, die verschiedene kognitive Hirnfunktionen testet und die psychische Gesundheit anonymisiert abfragt. Mitmachen kann jeder, ganz gleich, ob psychische Erkrankungen vorliegen oder nicht. Ziel ist es, eine möglichst große Anzahl von Daten verschiedenster Altersgruppen zu gewinnen.
Es ist uns vielleicht nicht immer bewusst, aber wir alle praktizieren gewolltes Nichtwissen. Das heißt, wir entscheiden uns bewusst dafür, Informationen weder zu suchen, noch zu nutzen. Das gilt für Einzelpersonen ebenso wie für Organisationen, die Wohlfahrtsökonomie oder die Rechtswissenschaften. Doch wo genau spielt gewolltes Nichtwissen eine Rolle? Und wann ist es ein Segen, wann ein Fluch? In unserem Schwerpunktthema beleuchten wir Beispiele und zeigen mögliche Auswirkungen auf.
Einige Pflanzen verfügen über Gifte, die uns krankmachen oder gar töten können. Daher ist aus evolutionärer Sicht eine Scheu vor Pflanzen gerade im Baby- und Kleinkindalter sinnvoll. Forschungsgruppenleiterin Annie Wertz untersucht, welche Verhaltensweisen Kinder vor gefährlichen Pflanzen schützen und wie sie von Erwachsenen lernen, was aus der Natur gut und essbar ist. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen MaxPlanckForschung.
Manuel Cebrian, Leiter der Forschungsgruppe „Digitale Mobilisierung“, ist einer der Pioniere der Kontaktverfolgung per Handy. Im vergangenen Jahr erlangte seine 2014 veröffentlichte Arbeit zu diesem Thema unerwartete Aktualität. In einem aktuellen Artikel in „nature electronics“ skizziert er die Bedingungen, unter denen Covid-19-Tracing-Apps bei der Eindämmung der Pandemie hilfreich sein können.
Wie sollte über die neuen COVID-19-Impfstoffe kommuniziert werden, um möglichst viele Menschen bestmöglich zu informieren und die Verbreitung von Fehlinformationen zu entlarven? Damit beschäftigte sich ein internationales Team von mehr als 25 Wissenschaftler*innen. Unter ihnen auch Stefan Herzog aus dem Forschungsbereich Adaptive Rationalität. Ihre Ergebnisse sind im „The COVID-19 Vaccine Communication Handbook“ erschienen.
Technik als Chance für die Zukunft des Alterns – diese Aussicht mag zunächst befremden. Nach wie vor ist die Vorstellung verbreitet, dass ältere Menschen mit Technologie wenig anfangen können. Doch die Wirklichkeit ist dieser Vorstellung oft voraus. Ulman Lindenberger beschreibt im „Zeitpolitischen Magazin“ ab Seite 22 die Potentiale der Digitalisierung für die Lebensführung im Alter. (PDF-Datei)
Um die Kontrolle über das Infektionsgeschehen zurückzuerlangen, empfiehlt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in ihrer 7. Ad-hoc-Stellungnahme ein zweistufiges Vorgehen. Die Rahmenbedingungen bieten die Chance, in der Eindämmung der Pandemie ein großes Stück voranzukommen. An der Stellungnahme haben auch unsere Direktor*innen Ute Frevert und Ralph Hertwig mitgearbeitet.
Was können Menschen von Fischen lernen? Wann treffen Gruppen bessere Entscheidungen als das Individuum? Antworten auf diese Fragen, geben Pawel Romanczuk von der Technischen Universität Berlin und Ralf Kurvers vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Sie erforschen Schwarmintelligenz bei Fischen und Menschen. Die Veranstaltung findet am 7. November von 18 bis 19 Uhr digital und in englischer Sprache statt.
Eine Analyse von historischen Wirtschaftsdaten in den USA zeigt, dass die wirtschaftliche Entwicklung von Städten stets einem ähnlichen Muster folgt. Erst ab einer Bevölkerungszahl von 1,2 Millionen findet ein Übergang zu innovativen Wirtschaftsformen statt. Die Studie von Inho Hong, Postdoc am Forschungsbereich Mensch und Maschine, und Forscher*innen von der Kellogg School of Management an der Northwestern University ist in Science Advances erschienen.
Aktuelle Analysen zeigen, dass die meisten Menschen individuelle Risikofaktoren, wie Lebensalter und Vorerkrankungen, durchaus berücksichtigen. Gleichzeitig wird das Risiko, lebensbedrohlich zu erkranken, aber insgesamt überschätzt. Dennoch sehen die Studienautoren in den Daten keine Hinweise auf eine undifferenzierte kollektive Angst. Für die Studie wurden von April bis Juni 5.000 Haushalte befragt.
Der neue Research Report ist da. Der Research Report (Tätigkeitsbericht) erscheint alle 3 Jahre jeweils zu den Treffen des Institutsbeirats. Er dokumentiert die wissenschaftlichen Aktivitäten des Instituts im entsprechenden Berichtszeitraum.
Viele Länder setzen auf Corona-Apps, um Kontaktpersonen von Infizierten zu identifizieren, die Betroffenen zu isolieren und so Infektionsketten zu unterbrechen auch Deutschland. Eine der ersten wissenschaftlichen Studien zu diesem Thema erschien 2014. Manuel Cebrian ist einer der Autoren und leitet heute die Forschungsgruppe Digitale Mobilisierung im Forschungsbereich Mensch und Maschine. Er erklärt, wieso Kontaktverfolgung technische Unterstützung braucht und ob sie auch funktionieren kann, wenn nicht jeder eine Tracing-App installiert.
Warum entwickeln sich Menschen mit ähnlichen Voraussetzungen im Laufe ihres Lebens so unterschiedlich? Darüber sprechen Elliot Tucker-Drob (University of Texas) und Andreas Brandmaier (Forschungsbereich Entwicklungspsychologie) im Interview mit dem "BOLD – Blog on Learning and Development" der Jacobs Foundation.
Um diese Frage geht es im zweiten Teil der neuen Erklärvideo-Reihe „Wissen Was“ der Max-Planck-Gesellschaft. Ralph Hertwig, Direktor des Forschungsbereichs Adaptive Rationalität, spricht darüber mit Wissenschaftsyoutuber Doktor Whatson.
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