Einige Pflanzen verfügen über Gifte, die uns krankmachen oder gar töten können. Daher ist aus evolutionärer Sicht eine Scheu vor Pflanzen gerade im Baby- und Kleinkindalter sinnvoll. Forschungsgruppenleiterin Annie Wertz untersucht, welche Verhaltensweisen Kinder vor gefährlichen Pflanzen schützen und wie sie von Erwachsenen lernen, was aus der Natur gut und essbar ist. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen MaxPlanckForschung.

Vorsicht, giftiges Grün!

Einige Pflanzen verfügen über Gifte, die uns krankmachen oder gar töten können. Daher ist aus evolutionärer Sicht eine Scheu vor Pflanzen gerade im Baby- und Kleinkindalter sinnvoll. Forschungsgruppenleiterin Annie Wertz untersucht, welche Verhaltensweisen Kinder vor gefährlichen Pflanzen schützen und wie sie von Erwachsenen lernen, was aus der Natur gut und essbar ist. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen MaxPlanckForschung.

Die neuronale Aktivität des Gehirns ist unregelmäßig und ändert sich von einem Moment zum nächsten. Bisher wurde angenommen, dass dieses scheinbare „Rauschen“ auf zufällige natürliche Schwankungen oder Messfehler zurückzuführen ist. Wissenschaftler haben jedoch gezeigt, dass diese neuronale Variabilität einen einzigartigen Einblick in die Funktionsweise des Gehirns eröffnen kann.

Wie das „Rauschen“ im Gehirn unser Verhalten beeinflusst

Die neuronale Aktivität des Gehirns ist unregelmäßig und ändert sich von einem Moment zum nächsten. Bisher wurde angenommen, dass dieses scheinbare „Rauschen“ auf zufällige natürliche Schwankungen oder Messfehler zurückzuführen ist. Wissenschaftler haben jedoch gezeigt, dass diese neuronale Variabilität einen einzigartigen Einblick in die Funktionsweise des Gehirns eröffnen kann.

Die Online-Welt funktioniert weitgehend nach der Logik der Aufmerksamkeitsökonomie. Die kostbarste Währung ist unsere Aufmerksamkeit, die nicht nur erlangt, sondern auch gesteuert werden soll. Doch was können Nutzer*innen tun, um mit diesen Herausforderungen umzugehen und wie könnte die Online-Welt besser gestaltet werden? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Forscher*innen aus verhaltenswissenschaftlicher Perspektive.

Mensch versus Internet: Was können wir tun, um uns vor Manipulation, Fake News und Co. zu schützen?

Die Online-Welt funktioniert weitgehend nach der Logik der Aufmerksamkeitsökonomie. Die kostbarste Währung ist unsere Aufmerksamkeit, die nicht nur erlangt, sondern auch gesteuert werden soll. Doch was können Nutzer*innen tun, um mit diesen Herausforderungen umzugehen und wie könnte die Online-Welt besser gestaltet werden? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Forscher*innen aus verhaltenswissenschaftlicher Perspektive.

Wie hängt die psychische Gesundheit eines Menschen mit seiner Hirnentwicklung zusammen? Um das herauszufinden, haben Forscher*innen eine App entwickelt, die verschiedene kognitive Hirnfunktionen testet und die psychische Gesundheit anonymisiert abfragt. Mitmachen kann jeder, ganz gleich, ob psychische Erkrankungen vorliegen oder nicht. Ziel ist es, eine möglichst große Anzahl von Daten verschiedenster Altersgruppen zu gewinnen.

Weltraum-Reise für die Hirnforschung: Spiel-App zu psychischer Gesundheit und Hirnentwicklung

Wie hängt die psychische Gesundheit eines Menschen mit seiner Hirnentwicklung zusammen? Um das herauszufinden, haben Forscher*innen eine App entwickelt, die verschiedene kognitive Hirnfunktionen testet und die psychische Gesundheit anonymisiert abfragt. Mitmachen kann jeder, ganz gleich, ob psychische Erkrankungen vorliegen oder nicht. Ziel ist es, eine möglichst große Anzahl von Daten verschiedenster Altersgruppen zu gewinnen.

Manuel Cebrian, Leiter der Forschungsgruppe „Digitale Mobilisierung“, ist einer der Pioniere der Kontaktverfolgung per Handy. Im vergangenen Jahr erlangte seine 2014 veröffentlichte Arbeit zu diesem Thema unerwartete Aktualität. In einem aktuellen Artikel in „nature electronics“ skizziert er die Bedingungen, unter denen Covid-19-Tracing-Apps bei der Eindämmung der Pandemie hilfreich sein können.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der digitalen Kontaktverfolgung

Manuel Cebrian, Leiter der Forschungsgruppe „Digitale Mobilisierung“, ist einer der Pioniere der Kontaktverfolgung per Handy. Im vergangenen Jahr erlangte seine 2014 veröffentlichte Arbeit zu diesem Thema unerwartete Aktualität. In einem aktuellen Artikel in „nature electronics“ skizziert er die Bedingungen, unter denen Covid-19-Tracing-Apps bei der Eindämmung der Pandemie hilfreich sein können.

Wie sollte über die neuen COVID-19-Impfstoffe kommuniziert werden, um möglichst viele Menschen bestmöglich zu informieren und die Verbreitung von Fehlinformationen zu entlarven? Damit beschäftigte sich ein internationales Team von mehr als 25 Wissenschaftler*innen. Unter ihnen auch Stefan Herzog aus dem Forschungsbereich Adaptive Rationalität. Ihre Ergebnisse sind im „The COVID-19 Vaccine Communication Handbook“ erschienen.

COVID-19-Impfstoffe: Wissenschaftler*innen erarbeiten Leitlinien für eine gute Kommunikation

Wie sollte über die neuen COVID-19-Impfstoffe kommuniziert werden, um möglichst viele Menschen bestmöglich zu informieren und die Verbreitung von Fehlinformationen zu entlarven? Damit beschäftigte sich ein internationales Team von mehr als 25 Wissenschaftler*innen. Unter ihnen auch Stefan Herzog aus dem Forschungsbereich Adaptive Rationalität. Ihre Ergebnisse sind im „The COVID-19 Vaccine Communication Handbook“ erschienen.

Während in der Künstlichen Intelligenz (KI) ständig neue Fortschritte gemacht werden, warnen einige Wissenschaftler*innen und Philosoph*innen vor den Gefahren einer unkontrollierbaren, superintelligente KI. Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des Forschungsbereichs Mensch und Maschine zeigt anhand theoretischer Berechnungen, dass es nicht möglich ist, eine superintelligente KI zu kontrollieren.

Computerwissenschaftler: Superintelligente Maschinen könnten wir nicht kontrollieren

Während in der Künstlichen Intelligenz (KI) ständig neue Fortschritte gemacht werden, warnen einige Wissenschaftler*innen und Philosoph*innen vor den Gefahren einer unkontrollierbaren, superintelligente KI. Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des Forschungsbereichs Mensch und Maschine zeigt anhand theoretischer Berechnungen, dass es nicht möglich ist, eine superintelligente KI zu kontrollieren.

Mit neuen Liedern legte die DDR ihren Kindern und Jugendlichen die Hoffnung auf eine bessere sozialistische Zukunft in den Mund und wollte sie auf emotionaler Ebene den „Hausherren von Morgen“ einschreiben. Die DDR als „modernes Zeitregime“ gedacht, erzählt Juliane Brauer die Geschichte einer versprochenen Zukunft und der Folgen ihrer Nichteinlösung. Denn anfängliche Fortschrittsgläubigkeit wurde abgelöst von Misstrauen und Enttäuschung über eine Jugend, die ihre eigenen Träume hatte.

Zeitgefühle - Wie die DDR ihre Zukunft besang. Eine Emotionsgeschichte.

Mit neuen Liedern legte die DDR ihren Kindern und Jugendlichen die Hoffnung auf eine bessere sozialistische Zukunft in den Mund und wollte sie auf emotionaler Ebene den „Hausherren von Morgen“ einschreiben. Die DDR als „modernes Zeitregime“ gedacht, erzählt Juliane Brauer die Geschichte einer versprochenen Zukunft und der Folgen ihrer Nichteinlösung. Denn anfängliche Fortschrittsgläubigkeit wurde abgelöst von Misstrauen und Enttäuschung über eine Jugend, die ihre eigenen Träume hatte.




Das Institut


Unsere Forschung

Am Institut dreht sich alles um die menschliche Entwicklung und um Bildungsprozesse. Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Fachrichtungen – wie beispielsweise der Psychologie, Soziologie, Geschichtswissenschaft, Computer- und Informationswissenschaft oder Ökonomie – arbeiten in interdisziplinären Projekten zusammen. Einen Überblick über alle Bereiche und Gruppen finden Sie hier.

Unsere Mitarbeiter*innen

Suchen Sie einen bestimmten Kontakt? Am MPI für Bildungsforschung arbeiten etwa 350 Mitarbeiter*innen aus über 30 Ländern. Das Institut gliedert sich in vier Forschungs­bereiche, drei Nachwuchs­forschungsgruppen, eine Emmy Noether-Gruppe und eine Lise-Meitner-Forschungsgruppe. Dazu kommen Mitarbeiter*innen aus den Servicebereichen. Hier finden Sie die Kontaktdaten aller Mitarbeiter*innen.

Studienteilnahme

Haben Sie Interesse, an einer Studie selbst teilzunehmen? Wir suchen ständig Männer, Frauen und Kinder unterschiedlichen Alters, die an psychologischen oder neurowissenschaftlichen Studien teilnehmen möchten. Hier erfahren Sie, für welche aktuellen Projekte gerade Proband*innen gesucht werden, welche Voraussetzungen Sie mitbringen müssen und welche Studienmethoden genutzt werden.

Highlights aus der Forschung


Aktuelles


Pressemeldungen

Wie das „Rauschen“ im Gehirn unser Verhalten beeinflusst

17. Februar 2021

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12. Februar 2021

Im Gegensatz zur Offline-Welt funktioniert die Online-Welt weitgehend nach der Logik der Aufmerksamkeitsökonomie. Die ...

Computerwissenschaftler: Superintelligente Maschinen könnten wir nicht kontrollieren

11. Januar 2021

Maschinen, die Autos steuern, Symphonien komponieren oder Menschen in Schach, Go oder Jeopardy besiegen, faszinieren ...

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Wir setzten uns für Chancengleichheit von Männern und Frauen ein. Dies betrifft sowohl personelle als auch organisatorische Maßnahmen mit Blick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Karriereförderung. Mit unseren Angeboten wollen wir ein wertschätzendes und offenes Klima schaffen, das exzellentes Arbeiten unterstützt und fördert.

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