Silhouette eines Menschen vor einem Wald mit gelb-grünen und dunkelgrünen Bäumen.

Wenn Natur nicht nur erholt, sondern auch stärkt

Die bisherige Forschung unterschätzt möglicherweise die Fähigkeit natürlicher Umgebungen, Konzentration und Wohlbefinden auch ohne vorherige Erschöpfung zu fördern. Das zeigt eine Übersichtsarbeit des Forschungsbereichs Umweltneurowissenschaften am Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung.
 
Illustration eines Smartphones, aus dem diverse Emojis mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken, Daumen-hoch- und Daumen-runter-Symbolen sowie Kommunikationsblasen vor einem grünen, vernetzten Hintergrund erscheinen.

Social-Media-Algorithmen beeinflussen, was Menschen glauben 

Welche Inhalte Menschen in sozialen Medien sehen, entscheidet meist ein Algorithmus. Forschende der Universität Kopenhagen, des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der TU Dresden zeigen in einem kontrollierten Experiment mit rund 1.500 Teilnehmenden, dass bereits einfache Veränderungen der Inhaltsauswahl die Überzeugungen von Nutzenden messbar verändern können. Die Studie liefert ebenfalls Hinweise, wie alternative Algorithmen und ein prosoziales Plattformdesign, Konsens und Wissen fördern könnte. 
Illustration zeigt Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft vor einer Weltkarte mit Uhren, die DNA-Stränge beinhalten.

Soziale Ungleichheit ist mit beschleunigter biologischer Alterung verbunden

Große Metaanalyse mit Ergebnissen aus über 140 Studien und fast 66.000 Personen weltweit liefert  konsistente Belege über epigenetische Marker hinweg . Die Studie, durchgeführt vom Team der Max-Planck-Forschungsgruppe Biosozial in Zusammenarbeit mit der Columbia University in New York, zeigt, dass soziale Ungleichheit – etwa Armut und Rassismus – mit biologischer Alterung zusammenhängt, gemessen anhand des Epigenoms, auch bekannt als „epigenetische Uhren“.
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Unser Institut in den Medien

Hier finden Sie Links zu ausgewählten Artikeln, Radio- und Fernsehbeiträgen über das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung im Jahr 2025.
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Über unser Institut

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Newsroom



Zeitschriftenartikel
Markant, D. B., Battisti, A., & Ruggeri, A. (2026). Developmental changes in active learning of transitive relations. Developmental Psychology, 62(9), 1673–1688. https://doi.org/10.1037/dev0002187
Zeitschriftenartikel
Müller, L., Di Benedetto, S., & Müller, V. (2026). Host-virus resilience networks and viral inflammaging circuits in aging and long COVID: A CMV-centered perspective. Frontiers in Cellular and Infection Microbiology, 16, Article 1896480. https://doi.org/10.3389/fcimb.2026.1896480
Zeitschriftenartikel
Oswald, L., Kozyreva, A., Herzog, S. M., Nickl, P. L., & Hertwig, R. (2026). Boosting media literacy using lateral reading and online search interventions. Psychological Science, 37(8), 527–539. https://doi.org/10.1177/09567976261453813

Ausstellung von Tatyana Ivannikova|ALIVE!

18.06.2026 18:00 - 31.08.2026 18:00
Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Lentzeallee 94, 14195 Berlin, Raum: 1. OG

LIP-Biosocial External Colloquium: Riccardo Marioni, University of Edinburgh - "Epigenetic biomarkers of the environment, lifestyle and disease"

Riccardo Marioni, University of Edinburgh
26.08.2026 13:00 - 14:00
Max Planck Institute for Human Development, Lentzeallee 94, 14195 Berlin, Raum: Großer Sitzungssaal

LIP External Colloquium: Satoshi Usami, The University of Tokyo, Japan - "Longitudinal Data Analysis for Inferring Within-Person Relations: Recent Methodological Issues in Model Selection and Estimation"

Satoshi Usami, The University of Tokyo, Japan
02.09.2026 13:00 - 14:00
Max Planck Institute for Human Development, Lentzeallee 94, 14195 Berlin, Raum: Raum 299

Paul-B.-Baltes Lecture 2026

14.10.2026 18:00 - 20:00
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) Leibniz-Saal Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin



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Wir setzten uns für Chancengleichheit aller Geschlechter ein. Dies betrifft sowohl personelle als auch organisatorische Maßnahmen mit Blick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Karriereförderung. Mit unseren Angeboten wollen wir ein wertschätzendes und offenes Klima schaffen, das exzellentes Arbeiten unterstützt und fördert.
Das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung bietet für Nachwuchswissenschaftler*innen vor der Promotion verschiedene Möglichkeiten der Förderung. Unter anderem bieten die beiden International Max Planck Research Schools am Institut sowie die Max Planck School of Cognition einen hervorragenden Ausbildungskontext.
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