Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

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Aktuelle Forschungsergebnisse

Bodies and Affects in Market Societies

Geschichte der Gefühle

Schmidt, A. & Conrad, Ch. (Eds.). (2016): Bodies and Affects in Market Societies. Tübingen: Mohr Siebeck. ISBN 978-3-16-152776-0

Wie werden Körper und Affekte in liberalen Marktgesellschaften geformt? Und vice versa: Welche Rolle spielen Affekte und Körper für die Genese, die Stabilisierung und den Wandel von Marktgesellschaften? Das Anliegen des Bandes ist es, neue Forschungsansätze etwa aus der History of Emotions, den Affect Studies oder der Akteur-Netzwerk-Theorie vorzustellen und ihren Nutzen für die Analyse kapitalistischer Gesellschaften zu testen. Die von Soziologen, Ethnologen und Historikern verfassten empirischen Untersuchungen befassen sich mit Entwicklungen in Europa, den USA und Australien vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. ...

Titel Bodies and Affects in Market Societies

Wiederholte strukturelle Bildgebung deckt den nicht-linearen Verlauf erfahrungsabhängiger Größenveränderungen im menschlichen motorischen Cortex auf

Entwicklungspsychologie

Wenger, E., Kühn, S., Verrel, J., Mårtensson, J., Bodammer, N. C., Lindenberger, U., & Lövdén, M. (2016). Repeated structural imaging reveals non-linear progression of experience-dependent volume changes in human motor cortex. Cerebral Cortex. Advance online publication.
doi: 10.1093/cercor/bhw141

Immer häufiger werden erfahrungsabhängige strukturelle Hirnveränderungen beim erwachsenen Menschen nachgewiesen. Ihr zeitlicher Verlauf ist jedoch nicht aufgeklärt, da Interventionsstudien meist nur zwei Messpunkte der Bildgebung vorsehen (vor und nach einem Training). Während einer siebenwöchigen Periode ...

Artikel Cerebral Cortex

Maskiertes morphologisches Priming bei deutsch-sprachigen Erwachsenen und Kindern: Ergebnisse auf Grundlage von Reaktionszeitverteilungen

MPFG "REaD" | Schriftspracherwerb und Leseentwicklung

Hasenäcker, J., Beyersmann, E., & Schroeder, S. (2016). Masked morphological priming in German-speaking adults and children: Evidence from response time distributions. Frontiers in Psychology, 7: 929.
doi:10.3389/fpsyg.2016.00929

Die Studie untersucht maskiertes morphologisches Priming bei deutsch-sprachigen Kindern und Erwachsenen unter Berücksichtigung von Reaktionszeitverteilungen. Primingeffekte von suffigierten Wörtern (kleidchen-KLEID), suffigierten Nichtwörtern (kleidtum-KLEID) ...

Masked morphological priming in German-speaking adults and children: Evidence fr

Children adapt their questions to achieve efficient search

Adaptives Verhalten und Kognition

Ruggeri, A., & Lombrozo, T. (2015). Children adapt their questions to achieve efficient search. Cognition, 143, 203–216. doi:10.1016/j.cognition.2015.07.004

Eine Möglichkeit etwas über die Welt zu lernen, besteht darin, Fragen zu stellen. Wir untersuchen, wie jüngere Kinder (7- bis 8-Jährige), ältere Kinder (9- bis 11-Jährige) sowie junge Erwachsene (17- bis 18-Jährige) Fragen stellen, um die Ursache für ein Ereignis herauszubekommen …

Children adapt their questions to achieve efficient search | Cover page

Die Verstärkung der Risikowahrnehmung in experimentellen Kommunikationsketten

Adaptive Rationalität

Moussaïd, M., Brighton, H., & Gaissmaier, W. (2015). The amplification of risk in experimental diffusion chains. Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA. doi: 10.1073/pnas.1421883112

Um Risiken in der Gesellschaft so kommunizieren zu können, dass Gefahren weder überbewertet, noch verharmlost wahrgenommen werden, müssen wir verstehen, wie Risikowahrnehmung entsteht und beeinflusst wird. Die öffentlichen Reaktionen auf gefährliche oder gefährdende Ereignisse wie den Klimawandel, Epidemien oder auch terroristische Anschläge sind komplex und schwer vorherzusehen. ...

The amplification of risk in experimental diffusion chains | Cover of the articl

Über das Institut

Institutsbroschüre 2015 | Cover
© MPIB
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Wie wirksam ist Gehirnjogging?

Die Behauptung, ältere Menschen könnten mit kommerziellen Computerspielen ihre allgemeine geistige Leistungsfähigkeit steigern und der Demenz vorbeugen, ist wissenschaftlich nicht belegt. Über 70 weltweit führende Wissenschaftler haben dazu eine Erklärung veröffentlicht.

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