Wir begrüßen die Max-Planck-Forschungsgruppe Biologie, Soziale Unterschiede und Entwicklung am Institut

Wir begrüßen die Max-Planck-Forschungsgruppe Biologie, Soziale Unterschiede und Entwicklung am Institut

Die Forschungsgruppe von Laurel Raffington untersucht, wie sich soziale Ungleichheiten auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auswirken und zu unterschiedlichen Ergebnissen in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Wohlbefinden über die gesamte Lebensspanne führen. Wir heißen die neue Gruppe herzlich am Institut willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Gemälde mit mittig rechts und links zwei osmanischen Soldaten , die Turban und Schnauzbart tragen, sowie 13 Zivilisten, Männer, Frauen und Kindern, die dazwischen liegen oder kauern, einige davon scheinen tot.

Die Ursprünge der internationalen Solidarität

Die Kundgebungen der Gewerkschaften zum 1. Mai stehen dieses Jahr im Zeichen der Solidarität mit der Ukraine. Damit knüpfen sie unbewusst an einen der Anfänge grenzüberschreitender Solidarität vor 200 Jahren an. Denn damals zeigten sich viele Menschen in Europa solidarisch mit einer kleinen Nation, die um ihre Selbstbestimmung kämpfte: den Griechen. Caroline Moine aus dem Forschungsbereich Geschichte der Gefühle hat hierzu die Geschichte erforscht.

Reimar Lüst Memorial Lecture 2022

Reimar Lüst Memorial Lecture 2022

Unsere Direktor*innen begrüßten nach langer Pause endlich wieder Gäste am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Unter dem Titel „Kepler in Relation: Emotion and Science in a New Age of Knowledge“ hielt Ulinka Rublack die Reimar Lüst Memorial Lecture 2022. Zu diesem besonderen Anlass schalteten sich zudem zahlreiche Interessierte digital zu. Die Aufzeichnung des englischsprachigen Vortrags steht nun auf dem YouTube-Kanal des Instituts zur Verfügung.

Solidarisch im Stadion: Schalke feiert 2018 seine Bergbau-Geschichte

Solidarisch im Stadion

Der Kohlebergbau ist in weiten Teilen des Ruhrgebiets und anderen europäischen Revieren längst Geschichte. Der Verlust der Arbeitsplätze belastet die Menschen in diesen Regionen weiterhin. Denn die Arbeit sicherte nicht nur den Lebensunterhalt, sondern schuf auch Gemeinschaft. Julia Wambach aus dem Forschungsbereich Geschichte der Gefühle hat untersucht, was die Solidarität der Arbeiter ersetzt hat. Dabei ist sie auf zwei engagierte Fußballklubs gestoßen: den FC Schalke 04 und den französischen Verein RC Lens.

Freiwilliges Soziales Jahr in der Wissenschaft

Freiwilliges Soziales Jahr in der Wissenschaft

Die Lise-Meitner-Gruppe Umweltneurowissenschaften bietet zum zweiten Mal ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Wissenschaft an. Leiterin Simone Kühn nimmt derzeit Initiativbewerbungen für die nächste Runde entgegen.

Pandemiegefahren sicher simulieren

Pandemiegefahren sicher simulieren

Kann risikoreiches Verhalten in der Pandemie untersucht werden, ohne Proband*innen zu gefährden? Um gefahrlos die Wirksamkeit von Gesundheitsmaßnahmen untersuchen zu können und die Übertragunsdynamik von Viren zu simulieren, entwickelten Wissenschaftler*innen der University of Plymouth, UK, der IESE Business School in Spanien und des MPIB ein spielerisches Online-Experiment.

Eine Frau und ein Mann schauen sich Karten an

Wer wenig an Merkfähigkeit verliert, gewinnt auch viel an Wissen

Verändern sich kognitive Fähigkeiten im Erwachsenenalter vorwiegend gemeinsam oder unabhängig voneinander? Ein internationales Forschungsteam aus den USA, Schweden und Deutschland, an dem auch das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung beteiligt war, hat hierzu neue Befunde vorgelegt. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Science Advances veröffentlicht.

Frau vor Bildschirm

Umdenken bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten 

Maßnahmen zur räumlichen Distanzierung und insbesondere Homeoffice-Regelungen können helfen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Diese Maßnahmen hatten jedoch auch zahlreiche unerwünschte Folgen. Gibt es alternative Maßnahmen, mit denen die Pandemie eingedämmt und gleichzeitig die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen minimiert werden können? 

Junge Frau und junger Mann sehen sich Konserve im Supermarkt an

Natürlich gesund: Wie gut kennen sich Jugendliche mit Lebensmitteln aus?

Für die Wahrnehmung von Lebensmitteln und die Beurteilung, wie gesund sie sind, spielt Natürlichkeit eine zentrale Rolle. Nicht nur Lebensmittelexpert*innen, sondern bereits Jugendliche achten sehr auf dieses Kriterium. Allerdings gibt es bei Jugendlichen erhebliche individuelle Unterschiede in der Beurteilung von Lebensmitteln. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des MPIB und der Universität Aarhus.

Wie ein blauer Kern im Gehirn unsere Aufmerksamkeit lenkt

Wie ein blauer Kern im Gehirn unsere Aufmerksamkeit lenkt

Wie können wir von Unachtsamkeit zu höchster Aufmerksamkeit wechseln? Der Locus coeruleus, der blaue Kern, ist eine winzige Zellstruktur im Hirnstamm. Als Hauptquelle des Botenstoffes Noradrenalin hilft er dabei, unseren Aufmerksamkeitsfokus zu kontrollieren. Laut Wissenschaftler*innen am MPIB reguliert der blaue Kern die Sensitivität unseres Gehirns in Situationen, die unsere Aufmerksamkeit erfordern.

Vorsicht, giftiges Grün!

Vorsicht, giftiges Grün!

Einige Pflanzen verfügen über Gifte, die uns krankmachen oder gar töten können. Daher ist aus evolutionärer Sicht eine Scheu vor Pflanzen gerade im Baby- und Kleinkindalter sinnvoll. Forschungsgruppenleiterin Annie Wertz untersucht, welche Verhaltensweisen Kinder vor gefährlichen Pflanzen schützen und wie sie von Erwachsenen lernen, was aus der Natur gut und essbar ist. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen MaxPlanckForschung.




Das Institut

Unsere Forschung
Am Institut dreht sich alles um die menschliche Entwicklung und um Bildungsprozesse. Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Fachrichtungen – wie beispielsweise der Psychologie, Soziologie, Geschichtswissenschaft, Computer- und Informationswissenschaft oder Ökonomie – arbeiten in interdisziplinären Projekten zusammen. Einen Überblick über alle Bereiche und Gruppen finden Sie hier.

Unsere Mitarbeiter*innen
Suchen Sie einen bestimmten Kontakt? Am MPI für Bildungsforschung arbeiten etwa 350 Mitarbeiter*innen aus über 30 Ländern. Das Institut gliedert sich in vier Forschungs­bereiche, drei Nachwuchs­forschungsgruppen, eine Emmy Noether-Gruppe und eine Lise-Meitner-Forschungsgruppe. Dazu kommen Mitarbeiter*innen aus den Servicebereichen. Hier finden Sie die Kontaktdaten aller Mitarbeiter*innen.

Studienteilnahme
Haben Sie Interesse, an einer Studie selbst teilzunehmen? Wir suchen ständig Männer, Frauen und Kinder unterschiedlichen Alters, die an psychologischen oder neurowissenschaftlichen Studien teilnehmen möchten. Hier erfahren Sie, für welche aktuellen Projekte gerade Proband*innen gesucht werden, welche Voraussetzungen Sie mitbringen müssen und welche Studienmethoden genutzt werden.

Highlights aus der Forschung


Zur Zukunft der Demokratie
Fluid Feelings
Klick
Sex – richtig!
anders fühlen: Schwules und lesbisches Leben in der Bundesrepublik
Deliberate Ignorance: Choosing Not to Know
Die Langzeitvorteile von Fremdsprachenunterricht für Früh-, Mittel- und Spätstarter*innen.
Classification in the Wild
Mächtige Gefühle
Body, Capital, and Screens: Visual Media and the Healthy Self in the 20th Century
Krebs fühlen
Tech-fear
Shared responsibility in collective decisions
Emotions and Modernity in Colonial India
Taming Uncertainty
Sequential replay of non-spatial task states in the human hippocampus
Encounters with Emotions
Kapitalismus, Märkte und Moral
An Integrated Model of Action Selection: Distinct Modes of Cortical Control of Striatal Decision Making
Auf der Suche nach einer anderen Medizin. Psychosomatik im 20. Jahrhundert
Die Politik der Demütigung
Längsschnittliche Beobachtungen zeigen, dass die Abnahme der funktionellen Integration und kognitiven Leistungsfähigkeit mit der nachlassenden Variabilität von Hirnsignalen zusammenhängt

Aktuelles

Pressemeldungen

Kann risikoreiches Verhalten in der Pandemie untersucht werden, ohne Proband*innen zu gefährden? Um gefahrlos die ...

Maßnahmen zur räumlichen Distanzierung und insbesondere Homeoffice-Regelungen können erwiesenermaßen helfen, die ...

Verändern sich kognitive Fähigkeiten im Erwachsenenalter vorwiegend gemeinsam oder unabhängig voneinander? Ein ...

Veranstaltungen

Salon: NFTs, Artificial Intelligence and Culture

Johann König (KÖNIG GALERIE), Anika Meier (Kunstforum), Iyad Rahwan, Anne-Marie Nussberger, Levin Brinkmann (Center for Humans and Machines)
24.05.2022 15:00
Max Planck Institute for Human Development, Lentzeallee 94, 14195 Berlin, Raum: Large Conference Room

Colloquium: Postsocialist memory and the end(s) of nostalgia in Hungary

Maya Nadkarni, Swarthmore College
24.05.2022 17:00
online

HoE Colloquium by Michael Wildt, Humboldt-Universität zu Berlin

Michael Wildt, Humboldt-Universität zu Berlin
31.05.2022 17:00
On site

Seminar: A shallow defence of a technocracy of artificial intelligence

Henrik Skaug Sætra, Østfold University College
07.06.2022 15:00
Max Planck Institute for Human Development, Lentzeallee 94, 14195 Berlin

Chancengleichheit
Wir setzten uns für Chancengleichheit von Männern und Frauen ein. Dies betrifft sowohl personelle als auch organisatorische Maßnahmen mit Blick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Karriereförderung. Mit unseren Angeboten wollen wir ein wertschätzendes und offenes Klima schaffen, das exzellentes Arbeiten unterstützt und fördert.

Doktorandenprogramme
Wir bieten für Nachwuchs­wissenschaftler*innen vor der Promotion verschiedene Möglichkeiten der Förderung.
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