Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

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Aktuelle Forschungsergebnisse

The Moral Economy Of Trust: Modern Trajectories

Geschichte der Gefühle

Frevert, U. (2014). The moral economy of trust: Modern trajectories (Annual Lecture / German Historical Institute 2013). London: German Historical Institute.

Welche Geschichte kann uns eine Geschichte des Vertrauens erzählen? Emotionshistorisch betrachtet haben das Gefühl und sein Begriff in den letzten zweihundert Jahren einen bemerkenswerten Wandel durchlebt. …

The Moral Economy Of Trust: Modern Trajectories (Ute Frevert) | Buchcover

Demokratiepädagogik und Schulreform

Institut

Edelstein, W. (Author), Beutel, W., Edler, K., & Rademacher, H. (Eds.) (2014). Demokratiepädagogik und Schulreform. Schwalbach/Ts.: Wochenschau-Verlag. ISBN 978-3-89974974-8

Ausgehend von der Feststellung, dass eine zeitgemäße Schulreform ohne demokratiepädagogisches Fundament undenkbar ist und Demokratiepädagogik zugleich eine Aufgabe gegenwärtiger Schulentwicklung ist, bündeln die hier versammelten Beiträge von Wolfgang Edelstein die verschiedenen Facetten dieses Zusammenhangs ...

Demokratiepaedagogik und Schulreform (Wolfgang Edelstein) | Buchcover

Ökologisch adaptives Entscheiden und die statistische Struktur der Welt

Adaptive Rationalität

Pleskac, T., & Hertwig, R. (2014). Ecologically rational choice and the structure of the environment. Journal of Experimental Psychology: General, 143(5), 200-2019.

Ein Sprichwort sagt: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Impliziert in diese Lebensweisheit ist die Regularität, wonach die großen Erträge leider unwahrscheinlich sind. Diese Beziehung zwischen dem Ausmaß des Risikos (Wahrscheinlichkeit) und der Höhe des Ertrages erscheint uns (ebenso wie Finanzexperten) intuitiv einleuchtend. Dennoch wurde dieser Zusammenhang in der Entscheidungstheorie weitgehend ignoriert. …

Ecologically Rational Choice and the Structure of the Environment | Journal cove

Kognitives Altern des Menschen: Corriger la fortune?

Entwicklungspsychologie

Lindenberger, U. (2014). Human cognitive aging: Corriger la fortune? Science, 346(6209), 572–578. doi:10.1126/science.1254403

Personen altern kognitiv unterschiedlich und nutzen ihre Entwicklungsspielräume in unterschiedlicher Weise. In Ermangelung eines genetischen Programms ist die kognitive Entwicklung im Erwachsenenalter zahlreichen Risiken wie vaskulären Veränderungen, Beeinträchtigungen des Stoffwechsels und chronischem Stress ausgesetzt. Zugleich ist sie offen für schützende und stärkende Einflüsse …

Science (31 October 2014) | Journal cover

Kognitive Verarbeitung und motorische Ausführung bei der Lexikalischen Entscheidungsaufgabe: Eine Entwicklungsstudie

MPFG "REaD" | Schriftspracherwerb und Leseentwicklung

Schroeder, S., & Verrel, J. (2014). Cognitive processing and motor execution in the lexical decision task: A developmental study. Psychonomic Bulletin & Review, 21, 496-504. doi:10.3758/s13423-013-0509-x

In der Studie wurden lexikalische Entscheidungsfindungen bei Kindern und Erwachsenen durch die Analyse räumlich-zeitlicher Charakteristika der Antworten mit Handbewegung untersucht. Die Erhebung des Bewegungsablaufs von Kindern und Erwachsenen beinhaltete drei Aufgaben: eine lexikalische Entscheidungsaufgabe (LDT), eine Zeige-Aufgabe, die minimale kognitive Verarbeitung beanspruchte, und eine Symbol-Aufgabe ...

Cognitive Processing and Motor Execution (Springer) | Journal cover

100 Jahre Hellmut Becker (1913-2013) – Dokumentation der Ausstellung zu Leben und Werk

Institut

Kerstin Singer und Ute Frevert: „100 Jahre Hellmut Becker (1913-2013) – Dokumentation der Ausstellung zu Leben und Werk im Max-Planck-Institut für Bildungsforschung“, Online-Publikation, Oktober 2014, DOI: 10.14280/08241.29

2013 war das Jahr der runden Geburtstage am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Das Institut feierte sein fünfzigjähriges Bestehen. Eine Person hat einen ganz besonderen Platz in der Geschichte des Hauses: Gründungsdirektor Hellmut Becker. Sein Geburtstag jährte sich am 17. Mai 2013 zum hundertsten Mal. Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung des Instituts am 9. Oktober 2013 erinnerte eine Ausstellung an Leben und Werk Hellmut Beckers. …

Broschüren Cover

Warum dick nicht doof macht und Gen-Mais nicht tötet

Harding-Zentrum für Risikokompetenz

Bauer, T., Gigerenzer, G., & Krämer, W. (2014). Warum dick nicht doof macht und Gen-Mais nicht tötet. Über Risiken und Nebenwirkungen der Unstatistik (211 Seiten). Frankfurt a. Main: Campus. ISBN 978-3-593-50030-0

Doppelt so viele Tote durch Hai-Angriffe wie 2010, Frauen verdienen immer noch weniger als Männer, Genmais ist krebserregend, Schokolade macht dünn, Polen sind fleißiger als Deutsche − solche Meldungen kursieren fast täglich in den Medien, denn der Wettbewerb um Aufmerksamkeit ist hart. …

Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht toetet | Buchcover

Kein Lächeln wie das andere: Unterscheiden sich jüngere und ältere Erwachsene in der Fähigkeit, die mit Lächelausdrücken einhergehenden Gefühle zu erkennen?

MPFG "Affekt im Lebensverlauf"

Riediger, M., Studtmann, M., Westphal, A., Rauers, A., & Weber, H. (2014). No smile like another: adult age differences in identifying emotions that accompany smiles. Frontiers in Psychology, 5 (480), May, 2014. doi: 10.3389/fpsyg.2014.00480

Menschen lächeln in unterschiedlichen emotionalen Kontexten, zum Beispiel wenn sie sich amüsieren, sich ärgern oder einfach aus Höflichkeit. Wir haben untersucht, ob sich jüngere und ältere Erwachsene in ihrer Fähigkeit unterscheiden, die mit einem Lächeln einhergehenden Gefühle zu erkennen  …

No smile like another (Riediger et al.) | Cover page

Das Publikum macht die Musik

MPFG "Gefühlte Gemeinschaften? Emotionen im Musikleben Europas"

Müller, S. O. (2014). Das Publikum macht die Musik: Musikleben in Berlin, London und Wien im 19. Jahrhundert. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Warum sollten sich Historikerinnen und Historiker mit dem Publikum und seiner Musik beschäftigen? Weil das Publikumsverhalten anhand vermeintlich nichtiger Details die großen gesellschaftlichen Entwicklungen erkennen lässt. Das Buch demonstriert, dass die Geschichtswissenschaft in der Musikkultur viel zu entdecken hat. Es erzählt an den Beispielen der Opern- und Konzertsäle in Berlin, London und Wien im 19. Jahrhundert …

Sven Oliver Mueller: Das Publikum macht die Musik | Buchcover

Risiko. Wie man die richtigen Entscheidungen trifft

Adaptives Verhalten und Kognition

Gigerenzer, G. (2013). Risiko. Wie man die richtigen Entscheidungen trifft. München: C. Bertelsmann Verlag.
ISBN: 978-3-570-10103-2

Erinnern wir uns an die weltweite Angst vor der Schweinegrippe, als Experten eine nie dagewesene Pandemie prognostizierten und Impfstoff für Millionen produziert wurde, der später still und heimlich entsorgt werden musste. Für Gerd Gigerenzer ist dies nur ein Beleg unseres irrationalen Umgangs mit Risiken. Und das gilt für Experten ebenso wie für Laien. An Beispielen aus Medizin, Rechtswesen und Finanzwelt erläutert er, wie die Psychologie des Risikos funktioniert, was sie mit unseren entwicklungsgeschichtlich alten Hirnstrukturen zu tun hat und ...

RISIKO. Wie man die richtigen Entscheidungen trifft

Was heißt hier Bildung?


Der Filmemacher Reinhard Kahl gibt mit seiner Dokumentation einen Einblick in 50 Jahre Institutsgeschichte.

Summer Institute 2015

Zurzeit werden Bewerbungen für das Summer Institute on Bounded Rationality 2015: Homo Heuristicus in the Economy angenommen.

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Studienteilnahme

Für unsere psychologischen Studien suchen wir ständig Probanden. Bei Interesse geben wir Ihnen gerne weitere Informationen.

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