Eine Herausforderung in der Psychiatrie ist, zu beurteilen, ob Patient*innen auf Behandlungen ansprechen oder nicht. In einer Studie zeigen Forscher des Karolinska Institutet und des MPIB, dass Moment-zu-Moment-Fluktuationen der Hirnaktivität zuverlässig vorhersagen können, ob Patient*innen mit sozialer Angststörung für eine kognitive Verhaltenstherapie empfänglich sind.

„Rauschen“ im Gehirn kann Wirksamkeit psychiatrischer Behandlung prognostizieren

Eine Herausforderung in der Psychiatrie ist, zu beurteilen, ob Patient*innen auf Behandlungen ansprechen oder nicht. In einer Studie zeigen Forscher des Karolinska Institutet und des MPIB, dass Moment-zu-Moment-Fluktuationen der Hirnaktivität zuverlässig vorhersagen können, ob Patient*innen mit sozialer Angststörung für eine kognitive Verhaltenstherapie empfänglich sind.

Immer öfter treffen wir im Alltag auf künstliche Intelligenz: auf Chatbots im Callcenter, auf Roboterkollegen am Fließband oder auf elektronisch gesteuerte Mitspieler beim Gamen. Am MPIB untersucht Iyad Rahwan mit seinem Team, wie Menschen sich verhalten, wenn sie mit intelligenten Maschinen zu tun haben, und was sie von ihrem künstlichen Gegenüber erwarten. Hier können Sie den Artikel aus der MaxPlanckForschung lesen.

Wenn Maschinen mitmischen

Immer öfter treffen wir im Alltag auf künstliche Intelligenz: auf Chatbots im Callcenter, auf Roboterkollegen am Fließband oder auf elektronisch gesteuerte Mitspieler beim Gamen. Am MPIB untersucht Iyad Rahwan mit seinem Team, wie Menschen sich verhalten, wenn sie mit intelligenten Maschinen zu tun haben, und was sie von ihrem künstlichen Gegenüber erwarten. Hier können Sie den Artikel aus der MaxPlanckForschung lesen.

Verlassen Sie sich eher auf Ihre persönliche Einschätzung oder beziehen Sie Meinungen anderer mit ein? Die Antwort auf diese Frage kann dabei helfen, Phänomene wie Polarisierung besser zu verstehen. Ein Experiment zu diesem Thema ist Teil des Humboldt Labors in Berlin. Die Ergebnisse fließen in ein Projekt des Exzellenzclusters „Science of Intelligence“ und des MPIB ein. Jetzt kostenfreie Zeitfenster buchen!

Experiment zu Schwarmintelligenz und Entscheidungsfindung

Verlassen Sie sich eher auf Ihre persönliche Einschätzung oder beziehen Sie Meinungen anderer mit ein? Die Antwort auf diese Frage kann dabei helfen, Phänomene wie Polarisierung besser zu verstehen. Ein Experiment zu diesem Thema ist Teil des Humboldt Labors in Berlin. Die Ergebnisse fließen in ein Projekt des Exzellenzclusters „Science of Intelligence“ und des MPIB ein. Jetzt kostenfreie Zeitfenster buchen!

Am 26. September wird nicht nur der Bundestag, sondern auch das Berliner Abgeordnetenhaus neu gewählt. In einem Positionspapier betonen nun die in Berlin Research 50 zusammengeschlossenen außeruniversitären Einrichtungen der Hauptstadt, worauf es nach der Wahl für die Forschung ankommt. Darin formulieren sie 10 Forderungen, die der künftige Senat umsetzen sollte, um Berlin als Wissenschaftsmetropole weiter zu stärken.

Wissenschaft stärken, um die Zukunft zu sichern

Am 26. September wird nicht nur der Bundestag, sondern auch das Berliner Abgeordnetenhaus neu gewählt. In einem Positionspapier betonen nun die in Berlin Research 50 zusammengeschlossenen außeruniversitären Einrichtungen der Hauptstadt, worauf es nach der Wahl für die Forschung ankommt. Darin formulieren sie 10 Forderungen, die der künftige Senat umsetzen sollte, um Berlin als Wissenschaftsmetropole weiter zu stärken.

Seit Jahren warnen Wissenschaftler*innen vor den Gefahren des Klimawandels. Die Folgen sind längst spürbar. Nur durch schnelles und entschlossenes Handeln ließen sie sich zumindest begrenzen. Was aber hindert uns daran, dringend notwendige Maßnahmen zu ergreifen? Ralph Hertwig, Direktor des Forschungsbereichs Adaptive Rationalität, erläutert die Gründe und gibt Anregungen, wie wir unsere Gewohnheiten ändern können.

„Es braucht eine kritische Masse, die sich klimafreundlich verhält“

Seit Jahren warnen Wissenschaftler*innen vor den Gefahren des Klimawandels. Die Folgen sind längst spürbar. Nur durch schnelles und entschlossenes Handeln ließen sie sich zumindest begrenzen. Was aber hindert uns daran, dringend notwendige Maßnahmen zu ergreifen? Ralph Hertwig, Direktor des Forschungsbereichs Adaptive Rationalität, erläutert die Gründe und gibt Anregungen, wie wir unsere Gewohnheiten ändern können.

Ute Frevert gab der Sozial- und Geschlechtergeschichte durch richtungsweisende Publikationen wichtige Impulse. Schon früh hat sie dabei auch die geschichtsbildende Kraft einzelner Gefühle herausgearbeitet und deren historische Gebundenheit untersucht. In ihrem neuesten Buch präsentiert sie eine sorgsam komponierte Auswahl von programmatischen Aufsätzen, anregenden Einzelstudien und bislang unveröffentlichten Vorträgen aus drei Jahrzehnten, die von der Macht der Gefühle in der Geschichte zeugen und den Reiz wie den Wert der Emotionsgeschichte belegen.

Gefühle in der Geschichte

Ute Frevert gab der Sozial- und Geschlechtergeschichte durch richtungsweisende Publikationen wichtige Impulse. Schon früh hat sie dabei auch die geschichtsbildende Kraft einzelner Gefühle herausgearbeitet und deren historische Gebundenheit untersucht. In ihrem neuesten Buch präsentiert sie eine sorgsam komponierte Auswahl von programmatischen Aufsätzen, anregenden Einzelstudien und bislang unveröffentlichten Vorträgen aus drei Jahrzehnten, die von der Macht der Gefühle in der Geschichte zeugen und den Reiz wie den Wert der Emotionsgeschichte belegen.

Während der Corona-Pandemie wurden Spaziergänge zu einer beliebten und regelmäßigen Freizeitbeschäftigung. Nun deutet eine neurowissenschaftliche Studie an: Wer regelmäßig an der frischen Luft ist, tut seinem Gehirn und seinem Wohlbefinden etwas Gutes. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher*innen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Die Längsschnittstudie ist in der Fachzeitschrift The World Journal of Biological Psychiatry erschienen.

Ein Spaziergang fürs Gehirn

Während der Corona-Pandemie wurden Spaziergänge zu einer beliebten und regelmäßigen Freizeitbeschäftigung. Nun deutet eine neurowissenschaftliche Studie an: Wer regelmäßig an der frischen Luft ist, tut seinem Gehirn und seinem Wohlbefinden etwas Gutes. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher*innen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Die Längsschnittstudie ist in der Fachzeitschrift The World Journal of Biological Psychiatry erschienen.

Online-Plattformen sammeln viele Informationen über uns und unser Verhalten. So wird Werbung auf unsere Bedürfnisse, aber auch auf unsere persönlichen Schwachstellen abgestimmt. Wenn dies ohne unser Wissen geschieht, kann Online-Werbung manipulativ werden. Forscher*innen des Forschungsbereichs Adaptive Rationalität zeigen im Journal Scientific Reports, wie man Menschen beibringt, sich in der Online-Welt besser zurechtzufinden und solche Werbung erkennen zu können.

Wie können wir besser zielgerichtete Werbung erkennen?

Online-Plattformen sammeln viele Informationen über uns und unser Verhalten. So wird Werbung auf unsere Bedürfnisse, aber auch auf unsere persönlichen Schwachstellen abgestimmt. Wenn dies ohne unser Wissen geschieht, kann Online-Werbung manipulativ werden. Forscher*innen des Forschungsbereichs Adaptive Rationalität zeigen im Journal Scientific Reports, wie man Menschen beibringt, sich in der Online-Welt besser zurechtzufinden und solche Werbung erkennen zu können.

Die Coronavirus-Pandemie hat für Kinder und Jugendliche vielfältige Auswirkungen auf deren Bildung, soziale Interaktion, sozioemotionale Entwicklung, körperliche Aktivität sowie auf das psychische Wohlbefinden. Um diesen zu begegnen, empfiehlt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina den Auf- und Ausbau von Unterstützungs- und Bildungsstrukturen. Beteiligt waren an der Stellungnahme auch Forscher*innen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung.

Coronavirus-Pandemie: Folgen für Kinder und Jugendliche kompensieren

Die Coronavirus-Pandemie hat für Kinder und Jugendliche vielfältige Auswirkungen auf deren Bildung, soziale Interaktion, sozioemotionale Entwicklung, körperliche Aktivität sowie auf das psychische Wohlbefinden. Um diesen zu begegnen, empfiehlt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina den Auf- und Ausbau von Unterstützungs- und Bildungsstrukturen. Beteiligt waren an der Stellungnahme auch Forscher*innen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung.

Entgegen der landläufigen Meinung zeigt eine neue Studie des EU-Konsortiums „Lifebrain“, dass mehr Bildung die Alterung des Gehirns nicht verlangsamt. Wissenschaftler*innen aus acht Ländern maßen das Hirnvolumen von mehr als 2.000 Studienteilnehmenden mithilfe der strukturellen Magnetresonanztomographie. Die Studie, an der auch Wissenschaftler*innen des MPIB beteiligt waren, wurde in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.

Bildung hat keinen Einfluss auf die Alterung des Gehirns

Entgegen der landläufigen Meinung zeigt eine neue Studie des EU-Konsortiums „Lifebrain“, dass mehr Bildung die Alterung des Gehirns nicht verlangsamt. Wissenschaftler*innen aus acht Ländern maßen das Hirnvolumen von mehr als 2.000 Studienteilnehmenden mithilfe der strukturellen Magnetresonanztomographie. Die Studie, an der auch Wissenschaftler*innen des MPIB beteiligt waren, wurde in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.

Einige Pflanzen verfügen über Gifte, die uns krankmachen oder gar töten können. Daher ist aus evolutionärer Sicht eine Scheu vor Pflanzen gerade im Baby- und Kleinkindalter sinnvoll. Forschungsgruppenleiterin Annie Wertz untersucht, welche Verhaltensweisen Kinder vor gefährlichen Pflanzen schützen und wie sie von Erwachsenen lernen, was aus der Natur gut und essbar ist. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen MaxPlanckForschung.

Vorsicht, giftiges Grün!

Einige Pflanzen verfügen über Gifte, die uns krankmachen oder gar töten können. Daher ist aus evolutionärer Sicht eine Scheu vor Pflanzen gerade im Baby- und Kleinkindalter sinnvoll. Forschungsgruppenleiterin Annie Wertz untersucht, welche Verhaltensweisen Kinder vor gefährlichen Pflanzen schützen und wie sie von Erwachsenen lernen, was aus der Natur gut und essbar ist. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen MaxPlanckForschung.




Das Institut

Unsere Forschung

Am Institut dreht sich alles um die menschliche Entwicklung und um Bildungsprozesse. Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Fachrichtungen – wie beispielsweise der Psychologie, Soziologie, Geschichtswissenschaft, Computer- und Informationswissenschaft oder Ökonomie – arbeiten in interdisziplinären Projekten zusammen. Einen Überblick über alle Bereiche und Gruppen finden Sie hier.

Unsere Mitarbeiter*innen

Suchen Sie einen bestimmten Kontakt? Am MPI für Bildungsforschung arbeiten etwa 350 Mitarbeiter*innen aus über 30 Ländern. Das Institut gliedert sich in vier Forschungs­bereiche, drei Nachwuchs­forschungsgruppen, eine Emmy Noether-Gruppe und eine Lise-Meitner-Forschungsgruppe. Dazu kommen Mitarbeiter*innen aus den Servicebereichen. Hier finden Sie die Kontaktdaten aller Mitarbeiter*innen.

Studienteilnahme

Haben Sie Interesse, an einer Studie selbst teilzunehmen? Wir suchen ständig Männer, Frauen und Kinder unterschiedlichen Alters, die an psychologischen oder neurowissenschaftlichen Studien teilnehmen möchten. Hier erfahren Sie, für welche aktuellen Projekte gerade Proband*innen gesucht werden, welche Voraussetzungen Sie mitbringen müssen und welche Studienmethoden genutzt werden.

Highlights aus der Forschung


Aktuelles

Pressemeldungen

„Rauschen“ im Gehirn kann Wirksamkeit psychiatrischer Behandlung prognostizieren

18. Oktober 2021

Es ist nach wie vor eine zentrale Herausforderung in der Psychiatrie, zuverlässig zu beurteilen, ob ein*e Patient*in ...

Wann empfinden wir ein Geschäft als moralisch verwerflich?

22. Juli 2021

Viele Menschen finden es moralisch unzulässig, Nieren, Kinder oder Doktortitel auf dem freien Markt zu verkaufen. Doch ...

Ein Spaziergang fürs Gehirn

15. Juli 2021

Wer regelmäßig an der frischen Luft ist, tut seinem Gehirn und seinem Wohlbefinden etwas Gutes. Zu diesem Ergebnis ...

Chancengleichheit

Wir setzten uns für Chancengleichheit von Männern und Frauen ein. Dies betrifft sowohl personelle als auch organisatorische Maßnahmen mit Blick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Karriereförderung. Mit unseren Angeboten wollen wir ein wertschätzendes und offenes Klima schaffen, das exzellentes Arbeiten unterstützt und fördert.

Doktorandenprogramme

Wir bieten für Nachwuchs­wissenschaftler*innen vor der Promotion verschiedene Möglichkeiten der Förderung.
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