Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

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Aktuelle Forschungsergebnisse

Wie man seinen Lebensunterhalt verdient, beeinflusst die sozialen Lernstrategien

Adaptive Rationalität

Glowacki, L., & Molleman, L. (2017). Subsistence styles shape human social learning strategies. Nature Human Behavour, 1:0098. doi:10.1038/s41562-017-0098

Soziales Lernen ist ein wesentlicher Bestandteil menschlicher Kognition. Das Lernen von Anderen vereinfacht die Vermittlung von Informationen und hilft Individuen und Gruppen, sich schnell an neue Umgebungen anzupassen. Soziales Lernen ist damit grundlegend für die kulturelle Evolution. Im Allgemeinen wird angenommen, dass alle Menschen gleichermaßen zu sozialem Lernen neigen. Aktuelle empirische Studien zeigen jedoch, dass diese Neigung zwischen Individuen und Gruppen durchaus variiert. Die Ursachen dieser Unterschiede sind bisher jedoch weitestgehend unklar. In ihrem Artikel zeigen die Autoren, dass wechselseitige Abhängigkeiten in sozialen und wirtschaftlichen Alltagsaktivitäten soziales Lernen verstärken.

Cover nature human behaviour

Special Issue Feeling Communities

Geschichte der Gefühle

Pernau, M. (Guest ed.). (2017). "Feeling communities [Special issue]". Indian Economic and Social History Review, 54(1).

Dieses Sonderheft untersucht, welche Rolle Gefühle bei der Entstehung von "Gefühlsgemeinschaften" in Südasien spielten und spielen. Die Themen reichen von der zentralen Rolle, die Mitgefühl bei der Formung der muslimischen Gemeinschaft im 19. Jahrhundert hatten (Margrit Pernau) über die Beiträge, die Romane im 20. Jahrhundert bei der Mobilisierung von Gefühlen und Menschen leisteten (Christina Oesterheld) ...

Cover The Indian Economic and Social History Review

On the role of psychological heuristics in operational research; and a demonstration in military stability operations

Adaptives Verhalten und Kognition

Keller, N., Katsikopoulos, K. V. (2016). On the role of psychological heuristics in operational research; and a demonstration in military stability operations. European Journal of Operational Research, 249, 1063—1073.

Psychologische Heuristiken sind Modelle der Entscheidungsfindung, die leicht zu verstehen, anzuwenden und zu vermitteln sind. Dieser Artikel stellt die Bedingungen vor, unter denen sie gleichwertige oder bessere Ergebnisse erzielen können als wesentlich komplexere Standardmodelle und umreißt die Rolle, die psychologische Heuristiken in Theorie und Praxis der Operationsforschung (OR) spielen können.

 European Journal of Operational Research

Wiederholte strukturelle Bildgebung deckt den nicht-linearen Verlauf erfahrungsabhängiger Größenveränderungen im menschlichen motorischen Cortex auf

Entwicklungspsychologie

Wenger, E., Kühn, S., Verrel, J., Mårtensson, J., Bodammer, N. C., Lindenberger, U., & Lövdén, M. (2016). Repeated structural imaging reveals non-linear progression of experience-dependent volume changes in human motor cortex. Cerebral Cortex. Advance online publication.
doi: 10.1093/cercor/bhw141

Immer häufiger werden erfahrungsabhängige strukturelle Hirnveränderungen beim erwachsenen Menschen nachgewiesen. Ihr zeitlicher Verlauf ist jedoch nicht aufgeklärt, da Interventionsstudien meist nur zwei Messpunkte der Bildgebung vorsehen (vor und nach einem Training). Während einer siebenwöchigen Periode ...

Artikel Cerebral Cortex

Maskiertes morphologisches Priming bei deutsch-sprachigen Erwachsenen und Kindern: Ergebnisse auf Grundlage von Reaktionszeitverteilungen

MPFG "REaD" | Schriftspracherwerb und Leseentwicklung

Hasenäcker, J., Beyersmann, E., & Schroeder, S. (2016). Masked morphological priming in German-speaking adults and children: Evidence from response time distributions. Frontiers in Psychology, 7: 929.
doi:10.3389/fpsyg.2016.00929

Die Studie untersucht maskiertes morphologisches Priming bei deutsch-sprachigen Kindern und Erwachsenen unter Berücksichtigung von Reaktionszeitverteilungen. Primingeffekte von suffigierten Wörtern (kleidchen-KLEID), suffigierten Nichtwörtern (kleidtum-KLEID) ...

Masked morphological priming in German-speaking adults and children: Evidence fr

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Institutsbroschüre 2015 | Cover
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