In Forschungsgruppen arbeiten Nachwuchswissenschaftler*innen ihren Interessengebieten entsprechend an verschiedenen Fragestellungen.
Max-Planck-Forschungsgruppen Die Max-Planck-Forschungsgruppen bieten promovierte Nachwuchswissenschaftler*innen eine Qualifizierungsmöglichkeit für eine erfolgreiche Karriere. Sie sind zunächst auf fünf Jahre befristet, können aber verlängert werden. Sie nutzen Infrastruktur und Verwaltung eines Max-Planck-Instituts, verfügen jedoch über eigene Personal- und Sachmittel, die es den Gruppenleiter*innen ermöglichen, eigenständig ein Forschungsprojekt zu verfolgen. Am MPIB arbeiten zurzeit zwei Max-Planck-Forschungsgruppen:
Emmy Noether-GruppenDas Emmy Noether-Programm eröffnet herausragend qualifizierten Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen die Möglichkeit, sich durch die eigenverantwortliche Leitung einer Gruppe über einen Zeitraum von sechs Jahren für eine Hochschulprofessur zu qualifizieren.
Lise-Meitner-ForschungsgruppenDie Max-Planck-Gesellschaft hat eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um verstärkt exzellente Frauen für eine wissenschaftliche Karriere zu gewinnen und ihnen dabei eine chancengerechte Karriereentwicklung zu ermöglichen. Ein wichtiger Baustein, ist das 2018 eingeführte Lise-Meitner-Exzellenzprogramm: die Position der Lise-Meitner-Gruppenleiteirn soll helfen, außergewöhnlich qualifizierte Wissenschaftlerinnen zu gewinnen und gezielt zu fördern. Die Lise-Meitner-Gruppen werden für ihre gesamte Laufzeit mit eigenen Ressourcen ausgestattet.
Max-Planck-PartnergruppenMax-Planck-Partnergruppen dienen der Förderung gemeinsamer Forschung auf Gebieten, die wissenschaftlich vielversprechend und innovativ sowie zukunftsorientiert und von gegenseitigem Interesse für Max-Planck-Institute (MPI) und deren Partnereinrichtungen sind. Max-Planck-Partnergruppen ermöglichen sowohl dem MPI als auch dem/der Leiter*in der Partnergruppe eine nachhaltige wissenschaftliche Zusammenarbeit.
Minerva Fast Track ProgrammDas Minerva Fast Track Programm gibt hervorragenden Wissenschaftlerinnen nach der Doktorarbeit die Chance einer langfristigen Karriereplanung. Unmittelbar im Anschluss an die Dissertation oder nach dem ersten Postdoc erhalten sie eine Förderung für maximal vier Jahre mit dem Ziel, sich im Anschluss für eine themenoffene Max-Planck-Forschungsgruppe zu bewerben.