Forschungsgruppen

 

Emmy Noether-Gruppen

Das Emmy Noether-Programm eröffnet herausragend qualifizierten Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen die Möglichkeit, sich durch die eigenverantwortliche Leitung einer Gruppe über einen Zeitraum von sechs Jahren für eine Hochschulprofessur zu qualifizieren.
 

Die RAVEN-Gruppe untersucht, wie Veränderungen der frühen Gedächtnisfähigkeiten und des Gehirns erklären, wie genau sich Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren an bedeutsame Erfahrungen aus ihrem Alltag erinnern. Durch die Verknüpfung von Ergebnissen aus Experimenten mit Erinnerungen aus der realen Welt hoffen wir besser zu verstehen, wie Kinder dauerhafte Erinnerungen aufbauen, die ihr Identitätsgefühl prägen und ihr Wissen über die Welt strukturieren.  mehr


Lise-Meitner-Gruppen

Die Max-Planck-Gesellschaft hat eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um verstärkt exzellente Frauen für eine wissenschaftliche Karriere zu gewinnen und ihnen dabei eine chancengerechte Karriereentwicklung zu ermöglichen. Ein wichtiger Baustein, ist das 2018 eingeführte Lise-Meitner-Exzellenzprogramm: die Position der Lise-Meitner-Gruppenleiteirn soll helfen, außergewöhnlich qualifizierte Wissenschaftlerinnen zu gewinnen und gezielt zu fördern. Die Auswahl erfolgt über einen mehrstufigen, kompetitiver Prozess, in enger Rückkoppelung mit interessierten Max-Planck-Instituten. Die Lise-Meitner-Gruppen werden für ihre gesamte Laufzeit mit eigenen Ressourcen ausgestattet.
 

Wir Menschen sind zu Beginn unseres Lebens vollständig auf die Fürsorge anderer angewiesen. Dennoch erwerben wir innerhalb weniger Jahre eine bemerkenswerte Bandbreite kognitiver Fähigkeiten, von denen einige im Tierreich einzigartig sind. Diese rasante Veränderung wird durch die außergewöhnliche Plastizität des sich entwickelnden Gehirns ermöglicht. Die Lise-Meitner-Forschungsgruppe Neuroplastizität in Entwicklung und Lernen widmet sich der Erforschung der biologischen Grundlagen dieser Plastizität und ihrer Bedeutung für Lernen über die gesamte Lebensspanne hinweg. mehr

 

Max-Planck-Partnergruppen

Max-Planck-Partnergruppen dienen der Förderung gemeinsamer Forschung auf Gebieten, die wissenschaftlich vielversprechend und innovativ sowie zukunftsorientiert und von gegenseitigem Interesse für Max-Planck-Institute (MPI) und deren Partnereinrichtungen sind. Max-Planck-Partnergruppen ermöglichen sowohl dem MPI als auch dem/der Leiter*in der Partnergruppe eine nachhaltige wissenschaftliche Zusammenarbeit. Voraussetzung hierfür ist, dass exzellente Nachwuchsforschende im Anschluss an einen Forschungsaufenthalt an einem Max-Planck-Institut an ein leistungsfähiges und angemessen ausgestattetes Labor in ihrem Herkunftsland zurückkehren und an einem Thema weiterarbeiten, das auch im Interesse des vorher gastgebenden Max-Planck-Instituts liegt. Die Partnergruppen werden für fünf Jahre eingerichtet.
 



Minerva Fast Track Programm

Das Minerva Fast Track Programm gibt hervorragenden Wissenschaftlerinnen nach der Doktorarbeit die Chance einer langfristigen Karriereplanung. Unmittelbar im Anschluss an die Dissertation oder nach dem ersten Postdoc erhalten sie eine Förderung für maximal vier Jahre mit dem Ziel, sich im Anschluss für eine themenoffene Max-Planck-Forschungsgruppe zu bewerben.
 

The Minerva Fast Track research group “Migration, Identity and Blackness in Europe” takes an interdisciplinary approach to studying Blackness, racialization, and processes of identity (trans)formation in the context of migration. Our research engages qualitative, ethnographic and computational methods to investigate the multifaceted dimensions of Blackness and its intersections with processes of migration and identity formation in Europe. mehr


Max-Planck-Forschungsgruppen

Max-Planck-Forschungsgruppen (MPFG) bieten besonders begabten jungen Wissenschaftler*innen die Möglichkeit, ein eigenes Forschungsprogramm durchzuführen. Dabei nutzen sie die Infrastruktur und Verwaltung eines Max-Planck-Instituts, verfügen jedoch über eigene Personal- und Sachmittel, die es ermöglichen, eigenständig ein Forschungsprojekt zu verfolgen und damit den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere zu legen. Sie sind zunächst auf fünf Jahre befristet, können aber verlängert werden.
 

Zu sehen sind drei sich überlappende Kreise. Im grünen Kreis ist ein Haus und Bäume in grün zu sehen. Im blauen Kreis eine Mutter mit Kind in blau zu sehen. Im roten Kreis ein DNA-Strang. Pfeile zeigen von einem Kreis in den anderen. In der Mitte über alle Kreise ein Kind in blau.
Menschliche Entwicklung entfaltet sich in Wechselwirkungen zwischen Biologie, wie Genetik, und sozialen Umgebungen. Die Max-Planck-Forschungsgruppe Biosozial untersucht, wie genetische Einflüsse und soziale Ungleichheit in der Kindheit zusammenwirken, um unterschiedliche Bildungs- und Gesundheitsverläufe im Laufe des Lebens zu gestalten mehr
Zwei nebeneinanderliegende MRT-Bilder eines menschlichen Gehirns in Sagittalschnittansicht, die verschiedene Gewebedetails und Kontraste darstellen.
Die Max Planck Forschungsgruppe MR Physik am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung arbeitet an der Implementierung reproduzierbarer und robuster MR-Physik-Methoden, der quantitativen MRT und der Validierung und Nutzung der In-vivo-Histologie mittels MRT (hMRI). Sie ist zudem für den Betrieb der lokalen MRI-Imaging Core Facility verantwortlich.  mehr

 

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