Forschungsgruppen
Max-Planck-Forschungsgruppen
Max-Planck-Forschungsgruppen (MPFG) bieten besonders begabten jungen Wissenschaftler*innen die Möglichkeit, ein eigenes Forschungsprogramm durchzuführen. Dabei nutzen sie die Infrastruktur und Verwaltung eines Max-Planck-Instituts, verfügen jedoch über eigene Personal- und Sachmittel, die es ermöglichen, eigenständig ein Forschungsprojekt zu verfolgen und damit den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere zu legen. Sie sind zunächst auf fünf Jahre befristet, können aber verlängert werden.
Die menschliche Entwicklung vollzieht sich im Zusammenspiel zwischen biologischen Faktoren, wie beispielsweise der Genetik, und sozialen Umfeldern. Die Max-Planck-Forschungsgruppe „Biosocial“ untersucht, wie genetische Einflüsse und soziale Ungleichheit zusammenwirken und Lebensverläufe prägen, was sich wiederum auf die sozioökonomische Situation im Erwachsenenalter und die altersbedingte Gesundheit auswirkt.
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Die Max-Planck-Forschungsgruppe MR-Physik entwickelt, implementiert, optimiert und validiert Methoden der Magnetresonanztomographie (MRT) für die neurowissenschaftliche Forschung. Die Arbeit der Gruppe verbindet MR-physikalische und technische Entwicklungsarbeit mit der Betreuung der MRT-Infrastruktur des Instituts und der Organisation der Abläufe im MRT-Labor. Ein besonderer Fokus liegt auf Messverfahren, die ein günstiges Verhältnis von nutzbarem Signal zu Bildrauschen bei einer hohen räumlichen Auflösung erreichen und reproduzierbare MRT-abgeleitete Messgrößen ermöglichen.
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Emmy Noether-Gruppen
Das Emmy Noether-Programm eröffnet herausragend qualifizierten Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen die Möglichkeit, sich durch die eigenverantwortliche Leitung einer Gruppe über einen Zeitraum von sechs Jahren für eine Hochschulprofessur zu qualifizieren.
Die RAVEN-Gruppe untersucht, wie Veränderungen der frühen Gedächtnisfähigkeiten und des Gehirns erklären, wie genau sich Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren an bedeutsame Erfahrungen aus ihrem Alltag erinnern. Durch die Verknüpfung von Ergebnissen aus Experimenten mit Erinnerungen aus der realen Welt hoffen wir besser zu verstehen, wie Kinder dauerhafte Erinnerungen aufbauen, die ihr Identitätsgefühl prägen und ihr Wissen über die Welt strukturieren.
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Lise-Meitner-Gruppen
Die Max-Planck-Gesellschaft hat eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um verstärkt exzellente Frauen für eine wissenschaftliche Karriere zu gewinnen und ihnen dabei eine chancengerechte Karriereentwicklung zu ermöglichen. Ein wichtiger Baustein, ist das 2018 eingeführte Lise-Meitner-Exzellenzprogramm: die Position der Lise-Meitner-Gruppenleiteirn soll helfen, außergewöhnlich qualifizierte Wissenschaftlerinnen zu gewinnen und gezielt zu fördern. Die Auswahl erfolgt über einen mehrstufigen, kompetitiver Prozess, in enger Rückkoppelung mit interessierten Max-Planck-Instituten. Die Lise-Meitner-Gruppen werden für ihre gesamte Laufzeit mit eigenen Ressourcen ausgestattet.
Wir Menschen sind zu Beginn unseres Lebens vollständig auf die Fürsorge anderer angewiesen. Dennoch erwerben wir innerhalb weniger Jahre eine bemerkenswerte Bandbreite kognitiver Fähigkeiten, von denen einige im Tierreich einzigartig sind. Diese rasante Veränderung wird durch die außergewöhnliche Plastizität des sich entwickelnden Gehirns ermöglicht. Die Lise-Meitner-Forschungsgruppe Neuroplastizität in Entwicklung und Lernen widmet sich der Erforschung der biologischen Grundlagen dieser Plastizität und ihrer Bedeutung für Lernen über die gesamte Lebensspanne hinweg.
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Minerva Fast Track Programm
Das Minerva Fast Track Programm gibt hervorragenden Wissenschaftlerinnen nach der Doktorarbeit die Chance einer langfristigen Karriereplanung. Unmittelbar im Anschluss an die Dissertation oder nach dem ersten Postdoc erhalten sie eine Förderung für maximal vier Jahre mit dem Ziel, sich im Anschluss für eine themenoffene Max-Planck-Forschungsgruppe zu bewerben.
The Minerva Fast Track research group “Migration, Identity and Blackness in Europe” takes an interdisciplinary approach to studying Blackness, racialization, and processes of identity (trans)formation in the context of migration. Our research engages qualitative, ethnographic and computational methods to investigate the multifaceted dimensions of Blackness and its intersections with processes of migration and identity formation in Europe.
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Forschungsgruppen am Campus
Mit dem Max Planck Dahlem Campus of Cognition (MPDCC) hat das MPI für Bildungsforschung eine hochmoderne und innovative Forschungsinfrastruktur geschaffen. Hier forschen Mitarbeitende unseres Instituts, aber auch Partnerinstitutionen aus Berlin sowie internationale Gäste.
Zu den integrierten Forschungsgruppen am Max Planck Dahlem Campus of Cognition (MPDCC) gehören aktuell: Mind-Body-Emotion und MPFG MR Physics
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