Max Planck Dahlem Campus of Cognition (MPDCC)
Am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung wollen wir verstehen, wie und warum wir Menschen uns unterschiedlich entwickeln, welche Faktoren dabei eine Rolle spielen und wie diese einander beeinflussen. Mit dem MPDCC hat das MPI für Bildungsforschung eine hochmoderne und innovative Forschungsinfrastruktur geschaffen, die interdisziplinäre und methodenübergreifende Forschung im Bereich der Verhaltens-, Kognitions- und Neurowissenschaften ermöglicht. Vernetzung und Kollaboration sind integraler Bestandteil des MPDCC und ermöglichen neue Ansätze zur Beantwortung komplexer Fragen unserer Zeit.
Am MPDCC forschen Mitarbeitende von Partnerinstitutionen in Berlin und darüber hinaus sowie internationale Gäste. Es ist zudem ein zentraler Standort für Stipendiaten des Max Planck UCL Centre for Computational Psychiatry and Ageing Research aus Berlin und London. Wir bieten allen mit dem MPDCC verbundenen Gruppen eine einzigartige Forschungsinfrastruktur und die Möglichkeit, Kooperationsnetzwerke über Disziplinen, Methoden und Institutionen hinweg aufzubauen.
Das MPDCC ist ein hervorragendes Umfeld für die Ausbildung und Förderung der nächsten Generation führender Forscher*innen in den Bereichen Kognitions(neuro)wissenschaften und Entwicklungspsychologie. Mit dieser Eigenschaft ist es der zentrale Standort für drei internationale Doktorandenprogramme: das IMPRS LIFE, das IMPRS COMP2PSYCH und die Max Planck School of Cognition (MPSCog). Die Graduiertenschulen am MPDCC organisieren Teile ihres Curriculums in Form von Vorträgen und Workshops gemeinsam, um Synergien zwischen den Schulen zu schaffen und die Graduiertenausbildung zu stärken. Veranstaltungen wie eine Kolloquiumsreihe, Vorträge und Workshops am MPDCC bilden die Grundlage für eine lebendige wissenschaftliche Gemeinschaft mit Schwerpunkt auf Austausch und Zusammenarbeit.
Derzeit beherbergt das MPDCC ein 3T-MRT-Labor, einen mobilen 1,5T MRT, ein EEG-Labor mit mobilen EEG-Geräten, die mit Virtual Reality (VR) kombiniert werden können, ein spezielles VR-Labor, einen Pilotaufbau eines Wellenfeldsynthese-Labors (WFS), ein Babylabor, ein Biolabor und mehrere Labore für Verhaltenstests sowie ein Hochleistungs-Computing-Cluster. In den kommenden Jahren wird die Laborinfrastruktur um ein zweites 3-T-MRT, ein 7-T-MRT, ein vollwertiges WFS-Labor, ein multifunktionales Labor zur Kombination der verschiedenen Forschungsmethoden sowie ein Living Lab , das die Simulation verschiedener (Wohn-)Umgebungen erlaubt, erweitert.
Die Forschung am MPDCC wird durch ein erfahrenes Laborteam unterstützt, das die Organisation von Studien, die Rekrutierung von Teilnehmenden und die Datenerhebung übernimmt. Wir haben zudem verbindliche Richtlinien für die Durchführung von Forschungsarbeiten in unseren Labors eingeführt. Die Studienteilnehmenden werden über unsere Datenbank (Castellum) rekrutiert. Um die Büroflächen und die Laborinfrastruktur effizient zu nutzen und die hohen Standards der wissenschaftlichen Praxis und Exzellenz der Max-Planck-Gesellschaft zu gewährleisten, muss jede Studie, die die Nutzung der Labor- oder Personalressourcen des MPDCC vorsieht, vom Campus User Meeting Committee genehmigt werden.
