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Doktorandenprogramm

© MPIB

Die IMPRS Moral Economies bietet ein vierjähriges englischsprachiges Doktorandenprogramm. Doktoranden der IMPRS Moral Economies erwerben ihren Doktortitel in Geschichte an einer der drei beteiligten Partneruniversitäten. Im Rahmen des Programms werden sie durch ein Stipendium gefördert, können Forschungsmittel beantragen und die wissenschaftliche Infrastruktur am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung nutzen. Jedem Doktoranden ist ein 3-köpfiges Betreuungsteam zugewiesen, das aus Professoren der beteiligten Universitäten besteht.

Eine ausführliche Beschreibung des Studienprogramms der IMPRS Moral Economies (auf englisch) finden Sie im PDF Structure of the PhD Program.

Lehrplan

Upstairs | MPI for Human Development -
© D. A.

Kursprogramm (1.-3. Semester)

Im ersten Semester belegen alle Doktoranden zwei Einführungsseminare, in denen grundlegende theoretische und methodische Fertigkeiten vermittelt werden. Doktoranden aus unterschiedlichen akademischen Kontexten erarbeiten sich so einen gemeinsamen Wissensstand. Seminare und Workshops zur Vertiefung des Themenfelds "Moral Economies" ermöglichen den Doktoranden im zweiten und dritten Semester, ihre Forschungsprojekte zu konkretisieren und weiterzuentwickeln.
Das Kursangebot der IMPRS Moral Economies wird ergänzt durch Kolloquien, Konferenzen und Summer Schools. Um gegenwärtige sowie vergangene Veranstaltungen einzusehen, klicken Sie bitte hier.

Empirisches Arbeiten (4.-5. Semester)

In dieser Phase steht die Sammlung und Auswertung von Quellenmaterial aus Archiven und Bibliotheken im Mittelpunkt, außerdem die Präsentation erster Ergebnisse auf Konferenzen und Workshops.

Schreibphase (6.-8. Semester)

Auch in der Abschlussphase der Dissertation findet ein enger Kontakt mit den Betreuern sowie gegenseitiger Austausch innerhalb der Doktorandengruppe statt. Doktoranden sollen die Verschriftlichung ihrer Dissertation bis zum Ende des siebten Semesters abschließen und das letzte Semester zur Vorbereitung auf die mündliche Verteidigung nutzen.

Veranstaltungen und Austausch

Die Doktoranden profitieren von der kreativen, vielfältigen Berliner Hochschullandschaft. Sie können für ihr jeweiliges Forschungsthema einschlägige Seminare besuchen und dort erste Forschungsergebnisse vorstellen. Austauschprogramme mit der University of Chicago und der University of California, Berkely, ermöglichen die wissenschaftliche Internationalisierung.

Jedes Jahr organisiert die IMPRS Moral Economies eine Summer School, bei der Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt zusammenkommen. Das Programm der Summer School variiert zwischen Textarbeit in kleineren Gruppen, Vorstellung von laufenden Forschungsprojekten sowie Gastvorträgen bekannter Historiker und Sozialwissenschaftler.

Betreuung und Evaluierung

Doktoranden und an der IMPRS Moral Economies beteiligte Professoren treffen sich regelmäßig, um Fortschritt und Weiterentwicklung der Dissertationsvorhaben zu besprechen. Die Projekte werden auf dem jährlich stattfindenden akademischen Retreat vorgestellt und diskutiert. Zur Qualitätssicherung finden nach Ende des dritten und des fünften Semesters Evaluationen statt.