Biosozial-Team
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Leiterin der Forschungsgruppe

Laurel Raffington
Leiterin der ForschungsgruppeDr. Laurel Raffingtons Forschung umfasst die Bereiche Entwicklungspsychologie, Genomik und Epidemiologie. Sie untersucht, wie Systeme sozialer Ungleichheit und genetisch bedingte Unterschiede bei Menschen zusammenwirken und zu unterschiedlichen Entwicklungen in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Wohlbefinden führen - sowohl über die Lebensspanne als auch über Generationen hinweg. Laurel hat zwei Kinder und möchte dazu beitragen, die Forschungsgemeinschaft für WissenschaftlerInnen aus unterrepräsentierten Gruppen inklusiver zu gestalten.
Team
Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen

Yayouk Willems
Wissenschaftliche MitarbeiterinDr. Yayouk Willems ist Entwicklungspsychologin. Sie untersucht die Auswirkung genetischer Veranlagung auf Selbstkontrolle, Substanzkonsum und Gesundheit innerhalb sozial auferlegter Bedingungen. Dr. Willems ist eine multidisziplinäre Denkerin, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Wissenschaft für politische Entscheidungsträger*innen und die breite Öffentlichkeit verständlich und nachvollziehbar zu machen.

Qiao Wu
Wissenschaftliche MitarbeiterDr. Qiao Wu ist Gerontologe und Epidemiologe mit Schwerpunkt auf biologischem Altern. In seiner Forschung nutzt er multi-omische Biomarker, um biologisches Altern zu messen und sozio-umweltbedingte Expositionen zu erfassen, mit dem Ziel zu verstehen, wie soziale, verhaltensbezogene und umweltbedingte Faktoren im Lebensverlauf biologisch verankert werden und dadurch Gesundheitspfade und Alterungsprozesse beeinflussen. Dr. Wu setzt sich für interdisziplinäre und translationale Wissenschaft ein. Seine Arbeit verbindet Bevölkerungsforschung, molekulare Epidemiologie und öffentliche Gesundheitswissenschaft. Seine Lehrerfahrung umfasst Themen wie globale Gesundheit und Altern, quantitative Methoden und angewandte Ökonomie.

Jessica Sperber
Wissenschaftliche MitarbeiterinDr. Jessica Sperber Knott hat ihre Promotion (PhD) in Entwicklungspsychologie am Teachers College der Columbia University abgeschlossen. Ihre Forschung befasst sich allgemein mit der biologischen Verankerung sozialer Ungleichheit in der Kindheit, mit einem besonderen Schwerpunkt auf epigenetischen Prozessen. Ziel ihrer Arbeit ist es, die sozialen Determinanten des psychischen Wohlbefindens zu verstehen und Mechanismen zu identifizieren, die dazu beitragen können, die Entwicklungsverläufe von Kindern in sozioökonomisch benachteiligten Lebenslagen zu verbessern.

Qinya Feng
Wissenschaftliche MitarbeiterinDr. Qinya Feng ist Politikwissenschaftlerin und forscht an der Schnittstelle von politischer Psychologie und sozialwissenschaftlicher Genetik. In ihrer Dissertation untersuchte sie Fragen des gesellschaftspolitischen Vertrauens sowie Einstellungen zur Einwanderung unter Anwendung genetisch informierter Methoden, wobei sie vorwiegend auf schwedische Zwillings- und Registerdaten zurückgriff. Ihre Postdoc-Forschung befasst sich mit dem Einfluss des Wohnumfelds in der frühen Lebensphase auf die Gesundheit sowie mit den sozialen und ethischen Implikationen genomischer Forschung und der Anwendung genetischer Biomarker. Darüber hinaus interessiert sich Dr. Feng dafür, wie multidisziplinäre Ansätze Aufschluss über die Dynamiken sozialer Unterschiede in heutigen Gesellschaften vor dem Hintergrund gesellschaftspolitischer und technologischer Veränderungen geben können.

Patrick Maher
Wissenschaftliche MitarbeiterDr. Paddy Maher ist von Haus aus Psychometriker und Molekulargenetiker mit Schwerpunkt auf dem sozialen Umfeld und der psychischen Gesundheit. In seiner theoretischen Forschung hat er Konzepte dazu entwickelt, wie Verhalten den Aufbau starker Freundschaftsnetzwerke fördert, und sich mit der Erarbeitung einer präziseren Definition von Einsamkeit befasst. Im Rahmen seiner psychometrischen Arbeit hat er untersucht, wie sich die Messung von Einsamkeit und sozialer Verbundenheit verbessern lässt. Er interessiert sich besonders für die strukturellen, zwischenmenschlichen und intrapersonalen Determinanten des sozialen Wohlbefindens.
Doktorand:innen

Sepideh Zarandooz
DoktorandinSepideh Zarandooz ist Predoctoral Fellow im Bereich der sozialen und verhaltensbezogenen Epigenetik und verfügt über einen Hintergrund in Biologie und Genomik. Ihre Forschung untersucht, wie sich Umweltbedingungen in der frühen Lebensphase – insbesondere sozioökonomische Faktoren – auf biologischer Ebene auswirken und durch epigenetische Prozesse den biologischen Alterungsprozess sowie die Gesundheit prägen. Zudem interessiert sie sich für die Frage, warum Menschen so unterschiedlich auf dieselben Einflüsse reagieren und welche Rückschlüsse diese biologische Sensibilität auf das psychische Wohlbefinden und die langfristige Gesundheit zulässt.

Deniz Fraemke
DoktorandDeniz Fraemkes Forschung liegt an der Schnittstelle von Verhaltensgenetik, Epigenetik und Sozialwissenschaften. Er untersucht, wie sich kognitive Fähigkeiten und Bildungserfolg von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter entwickeln und wie sozioökonomische und institutionelle Kontexte diese Entwicklungspfade prägen. Methodisch kombiniert er polygene Indizes und epigenetische Uhren mit längsschnittlichen Daten aus deutschen und internationalen Panel- und Zwillingsstudien — mit besonderem Interesse daran, was genomische Maße über menschliche Entwicklung aussagen können und was nicht. In seiner übrigen Zeit segelt Deniz auf den Meeren dieser Erde.

Nadia Harerimana
DoktorandinNadia Harerimana hat einen Hintergrund in Populationsgenetik, computergestützter Biologie und neuroentwicklungsbedingten Erkrankungen. Ihre Forschung konzentriert sich auf das Verständnis genetischer Variation durch soziale und historische Aspekte, insbesondere auf die Erforschung der Überschneidung von Genetik, Geografie und sozioökonomischen Ergebnissen. Neben ihrer akademischen Arbeit engagiert sich Nadia für Wissenschaftskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, um unterrepräsentierte Gemeinschaften zu stärken und den weltweiten Diskurs über Genetik und öffentliche Gesundheit mit zu prägen.
Assoziierte Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen

Muna Aikins
Wissenschaftliche MitarbeiterinMuna Aikins hat einen akademischen Hintergrund in Sozialwissenschaften und Menschenrechten. In ihrer Doktorarbeit untersuchte sie, wie Erfahrungen in der Kindheit und Jugend, die mit Rassismus verbunden sind, unter die Haut gehen und die psychische und physische Gesundheit über die gesamte Lebensspanne beeinflussen. Ihre Forschung und Arbeit stehen im Kontext von Aktivismus und Bewegungen Schwarzer Communities.



