Minerva-Forschungsgruppe

Auswirkungen der Umwelt auf die Entwicklung von Gehirn und Kognition

Diese Minerva-Gruppe wurde von 2012 bis 2016 von Yee Lee Shing geleitet.

Das übergreifende Ziel dieser Gruppe war ein besseres Verständnis der Mechanismen, durch die Umweltfaktoren wie der Schuleintritt oder stress-assoziierte soziale Benachteiligung neuronale und behaviorale Entwicklung beeinflussen. Die längsschnittliche HippoKID-Studie untersuchte Kinder, die nahe dem Schuleintrittsstichdatum geboren wurden und entsprechend in einem bestimmten Jahr eingeschult wurden — oder nicht. Das Verhalten der Schulkinder verbesserte sich in Bezug auf kognitive Kontrolle stärker als das der Kindergartenkinder. Die Schulkinder zeigten auch bei Ausführung einer inhibitorischen Kontrollaufgabe eine größere Aktivierung des posterioren parietalen Kortex, einer Hirnregion, die für anhaltende Aufmerksamkeit zuständig ist. Dagegen unterschieden sich die längsschnittlich beobachtete Verbesserungen des episodischen Gedächtnisses nicht unter den beiden Gruppen, was vermuten lässt, dass der Schuleintritt primär die Hirnmechanismen fördert, die Kindern helfen, sich auf kognitiv anspruchsvolle Aufgaben zu konzentrieren. Die Jacobs-Entwicklungsstudie zielte darauf ab, die Rollen von Glukokortikoid und Entzündungssignalen in der Vermittlung von Stressauswirkungen auf die neuronale und behaviorale Entwicklung aufzuklären. Dabei wurden auch Moderatoren auf multiplen Ebenen einschließlich (epi-)genetischer Dispositionen einbezogen.


Studien der Minerva-Forschungsgruppe

In dieser Studie ging es um Auswirkungen des Alters von Kindern bei der Einschulung. mehr
Diese Studie zielte darauf ab, die Rollen von Glukokortikoid und Entzündungssignalen in der Vermittlung von Stressauswirkungen auf die neuronale und behaviorale Entwicklung aufzuklären. Dabei wurden auch Moderatoren auf multiplen Ebenen einschließlich (epi-)genetischer Dispositionen einbezogen. mehr
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