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Ehrungen

Thorsten Pachur

21.03.2018

Thorsten Pachur, Senior Researcher am Forschungsbereich Adaptive Rationalität, wurde zum Fellow der Association for Psychological Science (APS) ernannt. Er beschäftigt sich damit, wie Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsprozesse Urteile und Entscheidungen formen und wie sich diese über die Lebensspanne entwickeln. Die APS ernennt Fellows in Anerkennung ihrer beständigen und herausragenden Beiträge für die psychologische Forschung.

Thorsten Pachur
offline

23.02.2018

Imke Rajamani, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsbereich Geschichte der Gefühle, hat den Friedrich-Meinecke-Preis 2017 für ihre Dissertation „Angry young men: Masculinity, citizenship and virtuous emotions in popular Indian cinema“ erhalten. Mit ihrer Arbeit zum Thema Wut im indischen Kino zeige sie plastisch und überzeugend, wie wütende Männer in Filmen der 1970er und 1980er Jahre für die indische Gesellschaft zu tugendhaften Identifikationsfiguren und zum Mittel politischer Mobilisierung wurden, heißt es in der Jurybegründung. Mit dem Friedrich-Meinecke-Preis wird jährlich eine hervorragende geschichtswissenschaftliche Dissertation, die am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität Berlin entstanden ist, ausgezeichnet.

Imke Rajamani
Wouter van den Bos

04.01.2018

Wouter van den Bos, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsbereich „Adaptive Rationalität“, erhält die Early Career Research Fellowship 2018‒2020 der Jacobs Foundation. Die Stiftung fördert damit herausragende Wissenschaftler aller Disziplinen, die sich mit den Entwicklungs- und Lernbedingungen von Kindern und Jugendlichen auseinandersetzen. Wouter van den Bos beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von dem sich entwickelnden Gehirn, dem Lernen und der Entscheidungsfindung über die Jugend hinweg. Mit Hilfe des Förderprograms möchte er einen tieferen Einblick in das soziale Lernen im Klassenzimmer gewinnen und wie sich dieses mit dem Heranwachsen verändert – speziell, wie sich soziale Lernstrategien von der Kindheit bis zur späten Adoleszenz entwickeln.

Wouter van den Bos
Gert G. Wagner: Teaser

05.12.2017

Gert G. Wagner, Max Planck Fellow, erhält die Ehrendoktorwürde der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. Geehrt werden damit seine Verdienste um die Wissenschaft – zum einen als Autor und Herausgeber zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen, zum anderen als Förderer und Vermittler zwischen Wissenschaft und Praxis im Bereich der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Der Titel wird am 8. Januar 2018 feierlich in Köln verliehen.

Gert Georg Wagner
Azzurra Ruggeri - Teaserbild

13.09.2017

Azzurra Ruggeri, Leiterin der Max-Planck-Forschungsgruppe "iSearch - Informationssuche, Ökologisches und Aktives Lernen bei Kindern", hat einen Ruf an die TUM School of Education auf eine W2-Professur für „Kognitions- und Entwicklungspsychologie“ angenommen. Sie wird die Stelle zum 1.10.2017 antreten. Es handelt sich um Tenure Track Assistant Professorship, die gemeinsam von der Technischen Universität München (TUM) und der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) mit dem Ziel vergeben wird, wissenschaftliche Synergien und den internationalen Pool an wissenschaftlichem Nachwuchs gemeinsam wirksamer zu erschließen. Azzurra Ruggeri wird auch weiterhin die Forschungsgruppe iSearch am MPIB leiten.

Azzurra Ruggeri
Florian Artinger

17.08.2017

Florian Artinger, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsbereich Adaptives Verhalten und Kognition, erhält den Joachim Jungius-Preis 2017. Er wird für seine Arbeit zu einfachen Preis-Heuristiken, die eine effektive Marktkoordination unter Unsicherheit erlauben, ausgezeichnet. Die Joachim Jungius-Stiftung der Wissenschaft zu Hamburg würdigt mit dem Preis Arbeiten von jungen Wissenschaftlern, die einen herausragenden Beitrag über ihr Fachgebiet hinaus leisten. Die Arbeit von Florian Artinger trägt damit der besonderen praktischen Relevanz, aber auch theoretischen Problematik von Entscheidungen Rechnung, die unter weitgehender bis völliger Ungewissheit gefällt werden.

Florian Artinger
Garvin Brod

21.06.2017

Garvin Brod, ehemaliger Postdoktorand am Forschungsbereich Entwicklungspsychologie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und jetzt Wissenschaftler am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung, hat die Otto-Hahn-Medaille 2016 für seine Dissertation „Prior knowledge effects on memory: Neural correlates, developmental differences, and longitudinal dynamics“, die im Rahmen der International Max Planck Research School on the Life Course (LIFE) entstand, erhalten. Seine Arbeit beschäftigt sich damit, wie sich die Zunahme relevanter Wissensbestände auf das Lernen neuer Information sowohl auf der Verhaltensebene als auch auf neuronaler Ebene auswirkt. Hierzu wurden neben Längsschnittstudien auch altersvergleichende Querschnittsstudien durchgeführt, in denen entwicklungsbedingte Unterschiede von Vorwissenseinflüssen auf das Erinnern zwischen Kindern und jungen Erwachsenen untersucht wurden. Die Max-Planck-Gesellschaft würdigt mit der Otto-Hahn-Medaille Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen.

offline

21.06.2017

Imke Rajamani, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsbereich Geschichte der Gefühle, hat die Otto-Hahn-Medaille 2016 für ihre Dissertation „Angry young men: Masculinity, citizenship and virtuous emotions in popular Indian cinema“ erhalten. Ihre Arbeit beschreibt das Verhältnis von Wut, Demokratie und Männlichkeit in der postkolonialen Geschichte Indiens. Die Dissertation präsentiert eine innovative Methodik der Begriffsgeschichte mittels multimedialer semantischer Netzwerke. So können Kinofilme und andere populäre Medien als Quellen für die Geschichte der Gefühle neu erschlossen werden. Die Max-Planck-Gesellschaft würdigt mit der Otto-Hahn-Medaille Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen.

Imke Rajamani
Mehdi Moussaid

23.05.2017

Mehdi Moussaïd, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich Adaptive Rationalität, erhält den Jane Beattie Scientific Recognition Award 2017. Er wird für seine Arbeit zur Ausbreitung von Werturteilen und weitreichendem sozialen Einfluss ausgezeichnet. Der Preis wird alle zwei Jahre von der European Association for Decision Making (EADM) verliehen und würdigt herausragende Arbeiten, die einen innovativen Ansatz in der Entscheidungsforschung vorweisen. Die Ergebnisse seiner Arbeit wird Mehdi Moussaid im August 2017 auf der Subjective Probability, Utility, and Decision Making (SPUDM 26) Conference in Israel präsentieren.

Mehdi Moussaid
Elsevier Award 2017

04.05.2017

Sonja Hilbrand (Universität Basel), David A. Coall (Edith Cowan University), Denis Gerstorf (Humboldt-Universität zu Berlin) und Ralph Hertwig (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung) sind die Januar-Preisträger des Elsevier Atlas Award 2017. Sie erhalten die Auszeichnung für ihren Artikel “Caregiving within and beyond the family is associated with lower mortality for the caregiver: A longitudinal study“, der in der Fachzeitschrift Evolution and Human Behavior erschienen ist (doi:10.1016/j.evolhumbehav.2016.11.010). Dafür analysierten die Autoren Daten der Berliner Altersstudie (BASE) und konnten zeigen, dass ältere Menschen, die andere unterstützen, länger leben. Ein unabhängiges Gremium wählt monatlich einen Artikel mit besonderer gesellschaftlicher Relevanz aus über 2500 Zeitschriften aus.