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BETULA

Diese longitudinale populationsbasierte Studie zu Altern, Gedächtnis und Demenz wurde 1988 in Umeå, Nordschweden, etabliert. Bei dieser Studie handelt sich um ein multi-disziplinäres Projekt von Wissenschaftlern aus verschiedenen Bereichen wie der Psychologie, Neurophysiologie, Computerwissenschaften, Genetik, Gerontologie und Hirnforschung.

Die allgemeinen Ziele dieser Studie bestehen darin, (a) zu untersuchen wie sich das Gedächtnis und die Gesundheit im mittleren und hohen Alter entwickeln, (b) frühe kognitive und biologische Marker für Demenz zu identifizieren und (c) kritische Faktoren für erfolgreiches Altern zu ermitteln. 

Seit 1988 wurden etwa 4500 Personen in sechs Stichproben über die Jahre hinweg untersucht, wobei nicht alle Personen zu jedem Testzeitpunkt untersucht und immer wieder neue Teilstichproben erhoben wurden. Die vorhandenen Daten umfassen medizinische Untersuchungen inklusive Blutproben, Fragebögen zur Gesundheit und Lebensführung und eine intensive Gedächtnisuntersuchung. Ein Teil der Probanden hat zu verschiedenen Zeitpunkten an strukturellen und funktionellen Gehirnuntersuchungen mittels Magnetresonanztomografie (MRT) teilgenommen.

Was dieses Projekt für die OHG besonders interessant macht, ist, dass es (a) zwei assoziative Gedächtnisaufgaben enthält (eine davon wurde während einer funktionellen MRT-Erhebung gemessen), (b) eine große Anzahl von Probanden vom jungen bis zum alten Erwachsenenalter einschließt und (c) assoziatives Gedächtnis longitudinal über die Zeit mit einer Zeitspanne von 25 Jahren erhoben hat.

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Kollaboration BETULA

Kollaborationen zwischen der OHG und
Lars Nyberg

Jonas Persson
Sara Pudas
Alireza Salami sind geplant. 

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