EnglishDeutsch

Kein Lächeln wie das andere: Altersunterschiede in der Interpretation unterschiedlicher Lächelformen

Lächeln ist einer der am häufigsten gezeigten Gesichtsausdrücke und kann sehr unterschiedliche emotionale Bedeutungen haben: Personen lächeln, wenn sie etwas Angenehmes erleben, zum Beispiel wenn sie amüsiert sind oder sich freuen. Sie lächeln aber auch, um sozialen Konventionen zu genügen, zum Beispiel um freundlich zu erscheinen, selbst wenn sie dabei gar keine Gefühle empfinden. Und schließlich lächeln Personen manchmal sogar dann, wenn sie etwas Negatives erleben, sich zum Beispiel über einen Interaktionspartner ärgern, den sie jedoch mit einem Lächeln beschwichtigen wollen. Das mit einem Lächeln einhergehende Gefühl zu erkennen, stellt eine wichtige Kompetenz der Emotionserkennung dar. Dieses Projekt untersucht in mehreren Experimenten unter anderem die folgenden Fragestellungen: Unterscheiden sich jüngere und ältere Erwachsene darin, wie gut sie in der Lage sind, die mit einem Lächeln einhergehenden Gefühle zu erkennen? Welche Rolle spielt das Alter der lächelnden Person dabei? Und gibt es Altersunterschiede in der Verwendung von mimischen Markern für die Urteilsbildung über das dem Lächeln zugrunde liegende Gefühl?

Smiles Gesichter
© Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Verantwortliche Wissenschaftler

Markus Studtmann

Michaela Riediger

Kooperationspartner