Mobiler MRT – HD Rover
Wie beeinflussen Natur und urbane Umgebungen unser Gehirn und Wohlbefinden und wie machen wir dies messbar? Diesen Fragen widmet sich der Forschungsbereich Umweltneurowissenschaften und nutzt dafür unter anderem einen mobilen 1,5-Tesla-MRT-Scanner, der HD Rover. Dieser kann Umwelteinflüsse direkt vor Ort und in Echtzeit untersuchen – auch in abgelegenen Regionen wie Küsten, Wäldern oder Inseln.
Somit wird ermöglicht, dass die Forschung aus dem Labor heraus in die Lebenswelt der Menschen gebracht wird. Damit lassen sich nicht nur neue Umwelten erschließen, sondern auch Bevölkerungsgruppen einbeziehen, die bislang kaum Teil neurowissenschaftlicher Studien waren – etwa ländlich lebende Personen, Kinder in Kitas oder Gefängnisinsassen. Auch einzigartige Populationen wie Zwillinge oder Menschen in extremen Umweltbedingungen können künftig besser untersucht werden.
Weitere Informationen finden Sie in unserer Meldung zur Einweihung des mobilen MRTs.