Forschungsinteressen

Patrick Nüß ist wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) am Forschungsbereich Mensch und Maschine des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und Postdoctoral Research Fellow am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Arbeitsökonomie, den Arbeitsbeziehungen, der Finanzwissenschaft und der experimentellen Wirtschaftsforschung.

In seiner Forschung untersucht er, wie Arbeitsmarktinstitutionen, Arbeitgeber und die Organisation von Arbeit menschliches Verhalten, Leistung und Chancen beeinflussen. Dabei verwendet er experimentelle und quasi-experimentelle Methoden sowie umfangreiche Verhaltensdaten. Seine aktuelle Forschung befasst sich mit dem Widerstand von Arbeitgebern gegen gewerkschaftliche Organisation, dem Zusammenhang zwischen Arbeitsmarktlage und gewerkschaftlicher Aktivität, der Verteilung von Talenten zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen sowie den Auswirkungen externer Schocks und unterschiedlicher Arbeitszeitregelungen auf kognitive Leistungsfähigkeit und Partizipation.

Vor seinem Wechsel an das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung war Patrick als wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) tätig und promovierte in Quantitative Economics an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.


Vita

  • 2026–heute: PostDoc am Forschungsbereich Mensch und Maschine, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

  • 2026–heute: PostDoc am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Forschungsgruppe Ungleichheit, soziale Mobilität und Wachstum

  • 2024–2026: PostDoc am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Abteilung Arbeitsmärkte

  • 2020–2024: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Lehrstuhl für Öffentliche Finanzen

  • 2017–2020: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Referat Arbeitsmarkt

  • 2024: Promotion in Quantitative Economics an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel


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