Helena Nikonole nimmt an Artist & AI Residency teil
Die Künstlerin Helena Nikonole wird von Januar bis März 2026 an der Artist & AI Residency am Forschungsbereich Mensch und Maschine (CHM) teilnehmen. In ihrer Arbeit bewegt sie sich zwischen utopischen Visionen einer posthumanen Zukunft und kritischen Reflexionen über die dystopische Gegenwart.
Helena Nikonole ist eine New-Media-Künstlerin, unabhängige Kuratorin, Forscherin und Pädagogin, die zwischen Berlin und Istanbul lebt. Zu ihren Interessen zählen KI, Hacktivismus, hybride Kunst und Biosemiotik. Sie ist Mitbegründerin des Berliner Kollektivs 868labs, das Werkzeuge für dezentrale, netzunabhängige Kommunikation entwickelt. In ihrer Forschung befasst sie sich derzeit mit LLMs und politischen Ideologien im Rahmen ihrer Doktorarbeit an der Universität für angewandte Kunst in Wien.
Ihre Forschung zu Large Language Models (LLMs) bringt sie auch in ihre künstlerischen Arbeiten ein. Die im Rahmen ihres laufenden Forschungsstipendiums im Programm „Weltoffenes Berlin“ entstanden und welches von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert wird.
Derzeit nimmt Nikonole an der Artist & AI Residency des Forschungsbereichs Mensch und Maschine am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung teil, einem Programm, das moderne Kunst und wissenschaftliche Forschung zusammenbringt und den Austausch zwischen den Künsten und der Wissenschaft fördert.
Ihre Ausstellung POWER VECTORS – Ideology embeddings of LLMs ist zudem in der Zeit vom 22.01. bis 01.03. im Art Laboratory Berlin zu finden. Die Vernissage findet am 22. Januar um 20 Uhr statt.
Am 25. Januar um 15 Uhr stellt die Künstlerin in einem Kunst-Wissenschafts-Gespräch mit dem Wissenschaftler Levin Brinkmann vom Forschungsbereich Mensch und Maschine des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung ihre Ausstellung im Art Laboratory Berlin vor. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenfrei.
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