Deutschlandfunk – Aus dem Dunkel erster Erinnerungen
Warum erinnern wir uns nicht an unsere früheste Kindheit? Erste Forschungsergebnisse liefern Hinweise darauf, wie Kindheitserinnerungen entstehen.
Frühkindliche Erinnerungen vor dem dritten Lebensjahr gehen im Laufe der Zeit verloren – ein Phänomen, das als frühkindliche Amnesie bekannt ist. Lange Zeit war unklar, welche Mechanismen diesem Vergessen zugrunde liegen. Erste Forschungsergebnisse liefern nun Hinweise darauf, wie und wann Erinnerungen in der frühen Kindheit entstehen und gespeichert werden. Im Interview mit dem Deutschlandfunk teilt Sarah Power, Wissenschaftlerin am Forschungsbereich Entwicklungspsychologie, erste Erkenntnisse aus ihrer aktuellen Forschung. Sie erklärt, dass Kinder sehr wohl Erinnerungen bilden und diese über einen bestimmten Zeitraum abrufen können, auch wenn sie sich später nicht mehr bewusst daran erinnern.
Vollständiger Radiobeitrag: Deutschlandfunk | 01.01.2026












