Jenny, Mirjam

Jenny, Mirjam

Associate Research Scientist

Forschungsinteressen

Mirjam Jenny ist die leitende Wissenschaftlerin der Projektgruppe Wissenschaftkommunikation am Robert Koch-Institut in Berlin. Sie forscht primär an der Schnittstelle zwischen kognitiver Psychologie, Computerwissenschaften und Medizin. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen (digitale) Risikokompetenz, Risikokommunikation, kognitive Datenwissenschaft, Algorithmen-basierte Entscheidungsunterstützung und medizinische Entscheidungsfindung. Als Entscheidungsforscherin entwickelt sie unter anderem kognitionswissenschaftlich und KI-basierte Entscheidungshilfen.
In der strategischen Auswahl ihrer Projekte priorisiert Frau Jenny Forschungsarbeiten mit Anwendungsbezug, um sicherzustellen, dass der Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis gelingt. Durch ihr aktives Engagement im Gesundheitswesen und der Verbraucherbildung hofft sie, einen Beitrag zur Verbesserung von Entscheidungen von Bürgern, Fachexperten, Entscheidungsträgern und Institutionen zu leisten. Ihre Forschung wurde in Europa und den USA veröffentlicht und diskutiert.

Vita

2020 -
Leiterin der Projektgruppe Wissenschaftskommunikation am Robert Koch-Institut, Berlin
Jan - Juni 2020
Leitende Wissenschaftlerin und Geschäftsführerin Harding-Zentrum für Risikokompetenz, Gesundheitswissenschaftliche Fakultät Brandenburg, Universität Potsdam

2016-2019

Leitende Wissenschaftlerin am Harding-Zentrum für Risikokompetenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

2015

Data Scientist bei der Kassenärztliche Bundesvereinigung in Berlin

2013-2014

Post doc-Wissenschaftlerin am Center for Adaptive Rationality am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

2013

Promotion, Doktor der Psychologie, Universität Basel, Schweiz

2009

Master of Science in Psychologie, Universität Basel, Schweiz

2007

Bachelor of Science in Psychologie, Universität Basel, Schweiz

Ausgewählte Preise

Dr. Mirjam Jenny wurde mit dem Emilie Louise Frey Preis für die beste Dissertation vom Schweizer Verband der Akademikerinnen und der Vereinigung Basler Universitätsdozentinnen und mit der Otto Hahn Medaille für herausragende wissenschaftliche Leistungen im Zusammenhang mit der Dissertation von der Max-Planck-Gesellschaft ausgezeichnet.

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