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Das MPI für Bildungsforschung in den Medien 2017

Hier finden Sie Links zu ausgewählten Artikeln, Hörfunk- und Fernsehbeiträgen über das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung im Jahr 2016 (Link zum Archiv 2016, 2015, 2014, 2013, 2012).

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Nudging: Darf der Staat uns erziehen?

Nudging: Darf der Staat uns erziehen?

Mit dem sogenannten Nudging möchte sich die Politik Strategien aus der Verhaltenspsychologie zu nutze machen und so die Bürger zu besseren Verhalten bewegen. Ralph Hertwig (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung) und Matthias Sutter (Universität Köln) diskutieren darüber in der Deutschlandfunk-Sendung Streitkultur.

Deutschlandfunk | 16.09.2017

Wut und Zorn im Wahlkampf

Wut und Zorn im Wahlkampf

Uffa Jensen, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich "Geschichte der Gefühle" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, im Gespräch mit Deutschlandfunk-Moderatorin Christiane Watty über Wut im Wahlkampf und sein neues Buch "Zornpolitik".

Deutschlandfunk Kultur | 14.09.2017

"Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt"

"Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt"

Gefühle wie Liebe oder Angst erleben wir heute anders als Menschen vor hundert Jahren. Moderator Reinhard Hübsch diskutiert im SWR2-Forum mit seinen Gästen über Gefühle als Ergebnisse von historischen Prozessen. Mit dabei: Historikerin Bettina Hitzer (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung), Historiker Jan Plamper (Universität London) sowie Autor Ulrich Schnabel).

SWR2 | 07.09.2017

"Der Kampf mit der Ehre"

"Der Kampf mit der Ehre"

Die Journalisten Andrea und Justin Westhoff beschäftigen sich in der Sendung "Zeitfragen" des Deutschlandfunk Kultur mit dem schwierigen Begriff der Ehre. Zu Wort kommt auch Ute Frevert, Direktorin des Forschungsbereichs "Geschichte der Gefühle" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.

Deutschlandfunk | 06.09.2017

Gerd Gigerenzer wird 70

Gerd Gigerenzer wird 70

FAZ-Redakteur Christian Geyer-Hindemith porträtiert Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs "Adaptives Verhalten und Kognition" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, anlässlich seines 70. Geburtstag. Er beschreibt ihn als Psychologen "mit unbändiger Weltvermessungslust und einer Vorliebe für Faustregeln."

FAZ | 02.09.2017

Einschulung sorgt für Entwicklungsschub

Einschulung sorgt für Entwicklungsschub

In vielen Ländern der Welt geht in diesen Tagen die Schule nach den großen Ferien wieder los. Psychology Today berichtet aus diesem Anlass über eine im Frühjahr veröffentlichte Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, wonach Kinder von der Einschulung in ihrer Entwicklung profitieren. Sie können sich besser konzentrieren und haben eine stärkere Verhaltenskontrolle als ihre Altersgenossen im Kindergarten.

Psychology Today Blog | 30.08.2017 (engl.)

Evidenzbasierte Informationen stärken den Patienten

Evidenzbasierte Informationen stärken den Patienten

Ausgewogene, evidenzbasierte Patienteninformationen zur Krebsfrüherkennung können Patienten vor unzureichender ärztlicher Beratung schützen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Harding-Zentrums für Risikokompetenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Die Ärzte Zeitung berichtet über die jüngst in der Fachzeitschrift PLoS ONE veröffentlichte Studie.

Ärzte Zeitung | 25.08.2017

"Nordkorea: Ein kalkuliertes Spiel mit dem Feuer"

"Nordkorea: Ein kalkuliertes Spiel mit dem Feuer"

Wie ist der Krieg der Worte zwischen dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un und dem US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump einzuschätzen? Im Interview spricht Ute Frevert, Direktorin des Forschungsbereichs "Geschichte der Gefühle" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, über die Rhetorik sowie den Politikstil der beiden Männer.

NDR | 11.08.2017

Menschliches Verhalten: Der Marshmallow-Test in Kamerun

Menschliches Verhalten: Der Marshmallow-Test in Kamerun

Funktionieren Test zur Verhaltenspsychologie auch interkulturell? Eine Forscherin machte den sogenannten Marshmallow-Tests in Kamerun, bei dem die Selbstkontrolle von Kindern mit Süßigkeiten getestet wird. Das Ergebnis: Kinder in Kamerun zeigten deutlich mehr Selbstkontrolle als deutsche Kinder. Womit das zusammenhängen könnte und was der Marshmallow-Test über spätere Eigenschaften ausssagt, erklärt Wouter van den Bos, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsbereich "Adaptive Rationalität" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung.

Deutschlandfunk Kultur | 10.08.2017

"Kühe sind gefährlicher als Autos"

"Kühe sind gefährlicher als Autos"

Im Kontext der Diesel-Affäre spricht Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs "Adaptives Verhalten und Kognition" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, über den deutschen Hang zur Panik, die Gefahren des Lampenöls – und wie sehr die Landwirtschaft die Luft verschmutzt.

FAZ | 08.08.2017

Theaterabend "Erschöpfte Demokratie"

Theaterabend "Erschöpfte Demokratie"

"Ein ungewöhnlicher Ort für ein ungewöhnliches Theaterstück", so Christian Schruff. Der Moderator der Sendung Kulturradio am Vormittag sprach mit Dramaturgin Rosi Ulrich vom theater-51grad über das Stück "Erschöpfte Demokratie, das vom 18. bis zum 21. Juli am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung aufgeführt wird. Darin geht es um die Frage, wie wir in Zukunft leben möchten.

rbb-Kulturradio | 18.07.2017

Populisten und ihr Volk

Populisten und ihr Volk

Das Radio-Feature von Heiner Kiesel geht der Frage nach, warum der populistische Diskurs so zeitgemäß ist. Zu Wort kommt auch Ralph Hertwig, Direktor am Forschungsbereich Adaptive Rationalität des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, und spricht über Gruppenentscheidungen.

Deutschlandfunk | 10.07.2017

"Vorsicht Prognose!"

"Vorsicht Prognose!"

Gert Scobel diskutiert in seiner Sendung mit dem Psychologen Gerd Gigerenzer vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, dem Informatiker Damian Borth vom Deutschen Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (DFKI) und dem Philosophen Gerhard Schurz von der Universität Düsseldorf über Prognosen und wie seriös diese sind.

3Sat | 06.07.2017

"Kampf gegen den Zucker"

"Kampf gegen den Zucker"

"Die Eltern sind Türsteher für die Ernährung ihrer Kinder", sagt Ralph Hertwig, Direktor am Forschungsbereich "Adaptive Rationalität" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung anlässlich des 1. Deutschen Zuckerreduktionsgipfels der AOK. Doch zu oft seien sie selbst schlecht informiert: Drei Viertel würden den Zuckergehalt von Orangensaft, Cola und Ketchup in der Studie falsch einschätzen.

Berliner Morgenpost | 29.06.2017

Wissen im Gespräch: Lernen nur mit Risiken!

Wissen im Gespräch: Lernen nur mit Risiken!

Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs "Adaptives Verhalten und Kognition" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, zu Gast in der WDR5-Sendung Leonardo - Wissenschaft und mehr. Er spricht zum Thema Risiko und beantwortet Anruferfragen.

WDR5 | 26.05.2017

Sonnencremes: Wirkung wird häufig unterschätzt

Sonnencremes: Wirkung wird häufig unterschätzt

Selbst Hautärzte unterschätzen die Schutzwirkung von Sonnencremes, wenn diese ungünstig dargestellt wird, wie eine Studie unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung zeigt. Verbrauchern kann eine einfache Faustregel helfen.

Ärzte Zeitung | 22.07.2017

"Musik hilft Kindern beim Sprechenlernen"

"Musik hilft Kindern beim Sprechenlernen"

Insgesamt sechs vom Rat für Kulturelle Bildung geförderte Projekte untersuchen, welche Wirkung kulturelle Bildung wie beispielsweise das Musizieren oder Theaterspielen auf die menschliche Kompetenzentwicklung hat. Darunter findet sich auch das Projekt "MusiCo" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Es beschäftigt sich mit den Transfereffekten der musikalischen Frühförderung. Ein erstes Ergebnis: Kinder, die Rhythmen nachklatschen können und ein Gespür für musikalische Harmoniefolgen haben, können auch besser Silben nachsprechen und Sätze bilden.

Rheinische Post | 14.06.2017

"Die Last mit der Lust"

"Die Last mit der Lust"

Die Journalisten Andrea und Justin Westhoff gehen in der Deutschlandfunk-Sendung "Aus Kultur- und Sozialwissenschaften" der Frage nach, was aus der sexuellen Revolution geworden ist. Zu Wort kommt auch Magdalena Beljan, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsbereich "Geschichte der Gefühle" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Sie forscht unter anderem zur Körper- und Sexualitätsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

Deutschlandfunk | 25.05.2017

"Einschulung: Entwicklungsschub in der 1. Klasse"

"Einschulung: Entwicklungsschub in der 1. Klasse"

Spektrum der Wissenschaft (online) berichtet über die Ergebnisse einer jüngst veröffentlichten Studie unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, wonach Erstklässler sich in Sachen Konzentration und Verhaltenskontrolle schneller als ihre Altersgenossen entwickeln.

Spektrum der Wissenschaft | 18.05.2017

Deutsches Schulsystem ist heute leistungsfähiger als vor 15 Jahren

Deutsches Schulsystem ist heute leistungsfähiger als vor 15 Jahren

Der "entscheidende Grund für ein gutes Schulwesen (ist) letztlich die Lehrerausbildung", so Jürgen Baumert, ehemaliger Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, im Interview mit der Online-Ausgabe der Wirtschaftswoche. Diese habe sich in den vergangenen 15 Jahren verbessert, jedoch vor allem für die Gymnasiallehrer. Probleme gäbe es bei den anderen Schulformen sowie generell bei der Förderung von Talenten. Baumert plädiert außerdem für ein deutsches Zentralabitur, um eine Vergleichbarkeit bei den Abiturnoten herzustellen.

Wirtschaftswoche Online | 13.05.2017

Irreführender Umgang mit Zahlen

Irreführender Umgang mit Zahlen

Statistiken und Studienergebnisse werden in der Öffentlichkeit und in den Medien oft - bewusst oder unbewusst - falsch dargestellt. Die Zeit widmet sich in in ihrer aktuellsten Ausgabe dem Thema "Lügen nach Zahlen". Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs "Adaptives Verhalten und Kognition" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, attestiert den Deutschen in diesem Zusammenhang einen "statistischen Analphabetismus". In der Schule sollte mehr Statistik gelehrt werden.

Die Zeit | 26.04.2017

March for Science – Wissenschaftler demonstrieren weltweit

March for Science – Wissenschaftler demonstrieren weltweit

Am 22. April demonstrierten Forscher und Bürger für die Freiheit der Wissenschaft. Sie protestierten damit gegen eine Politik, die wie in den USA, Polen, Ungarn und der Türkei auf Meinung statt auf Fakten setzt, pauschal gegen wissenschaftliche Erkenntnisse hetzt und die Mittel für freie Forschung kürzt. Ute Frevert, Direktorin des Forschungsbereichs "Geschichte der Gefühle" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, sprach in "aspekte" über ihre Motivation zur Teilnahme am "March for Science".

ZDF aspekte |21.04.2017

Warum Hilfsnetzwerke funktionieren

Warum Hilfsnetzwerke funktionieren

Seitdem Flüchtlinge zu uns kommen, sind überall erstaunliche Solidaritätsnetzwerke entstanden, oftmals in Form selbst organisierter Direkthilfe. Was treibt die Helfer an? Der Verhaltensforscher Mehdi Moussaid vom Forschungsbereich "Adaptive Rationalität" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung hat 2016 eine Studie zum Thema "Helfen oder Flüchten" veröffentlicht, die bei der Suche nach der Antwort hilft. Er kommt in dem halbstündigen Feature mehrfach zu Wort.

Deutschlandradio Kultur | 13.04.2017

Abitur ohne Wert?

Abitur ohne Wert?

Hat das Abitur seit der Jahrtausendwende seinen Wert verloren? Ute Frevert, Direktorin des Forschungsbereichs "Geschichte der Gefühle" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, im Gespräch mit Stephanie Rohde vom Deutschlandfunk. Durch das Absenken des Schwierigkeitsgrade bleibt es letztendlich den Familien überlassen, die Kinder mit ausreichend Bildungswissen auszustatten. Das sei "das Ungerechteste, was man sich vorstellen kann", so Ute Frevert.

Deutschlandfunk | 09.04.2017

"Nur wer Angst hat, kann auch Mut haben"

"Nur wer Angst hat, kann auch Mut haben"

Anlässlich der 3sat-Themenwoche „Der Angst ins Auge blicken“ spricht Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs „Adaptives Verhalten und Kognition“  am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, mit nano-Moderatorin Alexandra Kröber über Angst als Emotion und die Steuerung unserer Ängste durch Medien und Politik. Obwohl es uns heute besser geht, als je zuvor, hätten wir größere Ängste. Wir sollten uns der äußeren Einflüsse auf unsere Emotionen bewusst werden und das Einmaleins der Skepsis lernen, so Gerd Gigerenzer.

3sat | 06.04.2017 (ZDF Mediathek)

Wann wir die Meinung Anderer übernehmen

Wann wir die Meinung Anderer übernehmen

Wovon hängt es ab, dass Menschen die Meinungen anderer übernehmen und weiterverbreiten? "Wenn es jemand ist, den wir gut kennen, mit dem wir eine lange Geschichte haben und der ein gutes Urteilsvermögen hat, dann hat diese Person mehr Einfluss auf uns", sagt Mehdi Moussaïd im Interview mit DRadio Wissen. Der Wissenschaftliche Mitarbeiter am Forschungsbereich "Adaptive Rationalität" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung ist Erstautor einer jüngst veröffentlichten Studie zum Thema.

DRadio Wissen | 05.04.2017

Entscheidungen in Zeiten von alternativen Fakten

Entscheidungen in Zeiten von alternativen Fakten

Was bildet die Grundlage für unsere Entscheidungen? Ralph Hertwig, Direktor des Forschungsbereichs "Adaptive Rationalität" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, spricht im Interview der Sendung "WissensWerte" von rbb Inforadio über die Entscheidungsfindung bei Jugendlichen und Erwachsenen in Zeiten von fake news und alternativen Fakten.

rbb Inforadio | 02.04.2017

Was Angst macht

Was Angst macht

Ein Projekt der Lehrredaktion 55K der Deutschen Journalistenschule geht der Frage nach, was uns Angst macht. Bettina Hitzer, Wissenschaftlerin am Forschungsbereich "Geschichte der Gefühle" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, und Andreas Ströhle, Leiter der Ambulanz für Angsterkrankungen an der Charité Universitätsmedizin Berlin, im Gespräch über Angst als universelles Gefühl.

Projektseite | 21.03.2017

Neue Studie zu Berlins Sekundarschulreform

Neue Studie zu Berlins Sekundarschulreform

Der Tagesspiegel berichtet über die Studie zu Berlins Sekundarschulreform des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung (MPIB) sowie des Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN). Schwache Schüler würden noch nicht von der Reform profitieren, so der Tenor des Artikels.

Der Tagesspiegel | 16.03.2017

Wie man sich richtig entscheidet

Wie man sich richtig entscheidet

Ralph Hertwig, Preisträger des Gottfried Wilhelm Leibniz Preises 2017 und Direktor des Forschungsbereichs "Adaptive Rationalität" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, spricht im Interview mit dem Magazin Merton über seine Arbeit als Entscheidungsforscher.

Merton Magazin | 15.03.2017

Immer diese Alten...!

Immer diese Alten...!

Der SWR stellt die Sendung "Der Abend" unter das Motto "Immer diese Alten...! Von wegen nur fit und milde". Dazu passt eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, wonach ältere Menschen risikobereiter sind als jüngere. Zu Gast in der Sendung ist Thorsten Pachur, Wissenschaftler am Forschungsbereich "Adaptive Rationalität" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung.

SWR1 | 14.03.2017

"Wir sollten die wahren Gefahren kennen"

"Wir sollten die wahren Gefahren kennen"

Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs „Adaptives Verhalten und Kognition“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, plädiert in der Stuttgarter Zeitung angesichts der wachsenden Terrorangst für einen vernünftigen Umgang mit Risiken. Schon in der Schule sollten wir lernen, Gefahren realistisch einzuschätzen, sagt er im Interview.

Stuttgarter Zeitung | 08.03.2017

Jugendlicher Leichtsinn

Jugendlicher Leichtsinn

Jugendliche ignorieren eher Informationen, die sie dazu bringen könnten, riskante Entscheidungen zu überdenken. „Wir haben beobachtet, dass Jugendliche eine besondere Haltung gegenüber dem Unbekannten haben“, sagt Wouter van den Bos, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsbereich "Adaptives Verhalten und Kognition" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Damit lässt sich möglicherweise erklären, warum Informationskampagnen – etwa zu Drogenmissbrauch – oft begrenzte Wirkung haben.

FAZ | 06.03.2017

Das Digitale Manifest auf Englisch erschienen

Das Digitale Manifest auf Englisch erschienen

Droht uns die Automatisierung der Gesellschaft durch Algorithmen und künstliche Intelligenz? Dies befürchten Wissenschaftler verschiedener Disziplinen, u.a. Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs „Adaptives Verhalten und Kognition“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, und formulieren einen Appell zur Sicherung von Freiheit und Demokratie. Das im Dezember 2015 erstmal veröffentliche Digitale Manifest erscheint aktueller denn je und wurde im Scientific American erneut in englischer Übersetzung veröffentlicht.

Scientific American | 25.02.2017 (engl.)

Bitte nichts verraten!

Bitte nichts verraten!

Wenn es um die eigene Zukunft geht, wollen die meisten Menschen nichts davon wissen. Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs "Adaptives Verhalten und Kognition" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, stellt im rbb-Kulturradio seine neueste Studie zur willentlichen Ignoranz vor.

rbb | 27.02.2017

Bitte die Zukunft nicht verraten!

Bitte die Zukunft nicht verraten!

"Der Wunsch nach Nichtwissen ist erstaunlich weit verbreitet", sagt Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs "Adaptives Verhalten und Kognition" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Für eine Studie im Fachblatt Psychological Review haben die Wissenschaftler mehr als 2000 Probanden mit hypothetischen Zukunftsfragen konfrontiert. Besonders ausgeprägt war der Wunsch nach Nichtwissen bei negativen Lebensereignissen.

Süddeutsche Zeitung | 23.02.2017

Die Psychologie der willentlichen Ignoranz

Die Psychologie der willentlichen Ignoranz

Hätten sie die Chance, in die Zukunft zu blicken, würden die meisten Menschen laut einer von der American Psychological Association veröffentlichten Studie nicht wissen wollen, was das Leben für sie bereithält. Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs "Adaptives Verhalten und Kognition" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Hauptautor der Studie, erklärt, warum.

BBC World Service | 23.02.2017 (engl.)

"Mut zum Handeln"

"Mut zum Handeln"

Vielen Managern und Entscheidern würde der Mut zum Handeln fehlen - so der Tenor des Beitrags, der im Salzburger Nachtstudio gesendet wurde. Eigene Entscheidungen würden durch teure Gutachten abgesichert, beobachtet Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs "Adaptives Verhalten und Kognition" am Max Planck Institut für Bildungsforschung.

Ö1 | 08.02.2017

"Wie viel Sicherheit brauchen wir?"

"Wie viel Sicherheit brauchen wir?"

Angst ist ein wichtiger Schutzmechanismus, aber das Objekt der Angst ist oft gelernt. Sich das bewusst zu machen, kann helfen besser mit der Angst umzugehen. Das erläutert Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs "Adaptives Verhalten und Kognition" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, in der Sendung sonntags - TV fürs Leben, die sich mit dem gestiegenen Sicherheitsbedürfnis in der Gesellschaft auseinandersetzt.

ZDF | 05.02.2017

Die Wirksamkeit von Sonnenmilch richtig verstehen

Die Wirksamkeit von Sonnenmilch richtig verstehen

Selbst von Fachleuten werden Angaben zu Schutzfaktoren und Kennzeichnungen bei Sonnenmilch oft nicht richtig verstanden. Eine Studie unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung hat herausgefunden, dass Angaben zum Lichtschutzfaktor (Sun Protection Faktor = SPF) sowohl für Ärzte als auch Patienten am einfachsten zu verstehen sind.

MedPage Today | 01.02.2017 (engl.)

"Warum nicht jeder seine Stasi-Akte lesen will"

"Warum nicht jeder seine Stasi-Akte lesen will"

Ein aktuelles Projekt der Technischen Universität Dresden (Dagmar Ellerbrock) in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (Ralph Hertwig) untersucht, warum viele ehemalige DDR-Bürger ihre Stasi-Akten nicht einsehen möchten. Deutschlandfunk stellt das Projekt "Gewolltes Nicht-Wissen" vor.

Deutschlandfunk | 01.02.2017

"Künstliche Intelligenz trifft Kreativität"

"Künstliche Intelligenz trifft Kreativität"

Wie kreativ kann künstliche Intelligenz sein? Darüber diskutieren Psychologe Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs "Adaptives Verhalten und Kognition" am Max-Planck-Institut für Bildungsfoschung, Professor für Digitale Systeme Manfred Hild sowie Data Scientist Florian Dohmann auf der 87. Treffpunkt Wissenswerte. Das rbb-Inforadio sendet einen Veranstaltungsmitschnitt.

rbb | 29.01.2017

Was den Menschen wichtig ist

Was den Menschen wichtig ist

Fragt man die Menschen danach, was ihnen wichtig ist und was Lebensqualität für sie bedeutet, dann spielen einige Themen, die in der Politik eine große Rolle spielen – beispielsweise Umwelt, Innovationen und Europa – eine Nebenrolle. Als wichtiger würden Gesundheit und nahestehende Mitmenschen wie Familie, Kinder und Freunde bewertet. Das schreiben Gert G. Wagner, Julia M. Rohrer und Martin Brümmer in einem Gastbeitrag, der in gekürzter Fassung am 27. Januar 2017 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen ist.

Zur Langfassung

Radiophilosophen unterwegs

Radiophilosophen unterwegs

Zu neuen Ufern und alten Ängsten: Monika van Bebber philosophiert mit Historikerin Ute Frevert, Direktorin des Forschungsbereichs "Geschichte der Gefühle" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, und Innovationsforscher Klaus Fichter über die Frage, warum wir zwar von Neuem fasziniert sein können, aber meist die Veränderung scheuen. Die Sendung ist Auftakt der Reihe „Radiophilosophen unterwegs“ des rbb-Kulturradios.

rbb | 26.01.2017

Emotionsgeschichte der Krebskrankheit

Emotionsgeschichte der Krebskrankheit

Bettina Hitzer, Leiterin einer Minerva-Forschungsgruppe am Forschungsbereich "Geschichte der Gefühle" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, gibt in der radioeins-Sendung Die Profis Einblick in ihren Forschungsschwerpunkt „Krebs fühlen. Emotionshistorische Perspektiven auf die Krebskrankheit im 20. Jahrhundert“.

rbb | 21.01.2017

„German Angst“

„German Angst“

„Der Begriff ‚German Angst‘ ist von außen geprägt worden“, erklärt Bettina Hitzer, Wissenschaftlerin im Forschungsbereich „Geschichte der Gefühle“ des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in einem Filmbeitrag für die ZDF-Kultursendung aspekte. „German Angst“ beschreibe eine Außensicht von britischer und amerikanischer Seite auf den offenen Umgang der Deutschen mit Emotionen und Angst im politischen Raum.

ZDF apekte | 13.01.2017

Exklusive Langfassung des Interviews mit Bettina Hitzer über eine veränderte "Gefühls-Kultur"

ZDF aspekte | Langfassung Interview Bettina Hitzer

"Dosen stapeln, Bunker bauen, Fährten lesen"

"Dosen stapeln, Bunker bauen, Fährten lesen"

Auf der Suche nach dem Plan B: Journalist Stefan Maas trifft sich mit Menschen, die sich auf den Notfall vorbereiten. Gerd Gigerenzer, Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz, warnt in diesem Zusammenhang vor einem Geschäft mit der Angst, das vor allem durch die Medien betrieben würde.

Deutschlandfunk | 07.01.2017

Willentliche Ignoranz

Willentliche Ignoranz

Wissen gilt gemeinhin als erstrebenswert. Warum es manchmal zweckdienlich sein kann auf manches Wissen bzw. Informationen zu verzichten, erklärt Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungssbereichs "Adaptives Verhalten und Kognition" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, in einem Gastbeitrag in der Neuen Zürcher Zeitung.

NZZ | 05.01.2017

"Politik im Panic Room"

"Politik im Panic Room"

Angst sei in der fortgeschrittenen Risikogesellschaft zum bestimmenden Lebensgefühl geworden. Statt überreagieren sollte die Gesellschaft Ängste objektivieren und sie produktiv nutzen, schreibt Helmut Stalder in seinem Kommentar in der Neuen Züricher Zeitung. Er verweist auf die Arbeiten von Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs "Adaptives Verhalten und Kognition" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.

NZZ | 05.01.2017