EnglishDeutsch

Das MPI für Bildungsforschung in den Medien 2015

Hier finden Sie Links zu ausgewählten Artikeln, Hörfunk- und Fernsehbeiträgen über das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung im Jahr 2016 (Link zum Archiv 2016, 2014, 2013, 2012).

Copyright-Hinweis

Die zur Verfügung gestellten bzw. verlinkten Inhalte sind ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt.

Computerspielen lässt das Gehirn wachsen

Computerspielen lässt das Gehirn wachsen

Viele halten Computerspiele für einen sinnfreien Zeitvertreib. Dass bestimmte Hirnregionen durch regelmäßiges Spielen jedoch wachsen, zeigt Simone Kühn, Wissenschaftlerin am Forschungsbereich „Entwicklungspsychologie“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Insbesondere für die Therapie älterer Menschen sei dies eine spannende Erkenntnis, so die Wissenschaftlerin.

W wie Wissen (ARD) | 19.12.2015

„Das Erwachen der Ohnmacht“

„Das Erwachen der Ohnmacht“

Eine Gruppe von unabhängigen Wissenschaftlern, darunter Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs „Adaptives Verhalten und Kognition“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, veröffentlichte jüngst ein Digital-Manifest, das vor der Gefahr des Missbrauchs von Künstlicher Intelligenz warnt. Im Wissenschaftsblog der Frankfurter Allgemeinen Zeitung setzt sich Joachim Müller-Jung kritisch mit dem Digital-Manifest auseinander.

FAZ Planckton | 16.12.2015

Risikokompetenz erlernen

Risikokompetenz erlernen

Informationen können so aufbereitet werden, dass sie Menschen in eine bestimmte Richtung lenken. Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs „Adaptives Verhalten und Kognition“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, erläutert, wie man solche „Manipulationen“ erkennt.

The Business Station l 11.12.2015 (engl.)

Vielleicht lieber morgen

Vielleicht lieber morgen

Der ZEIT-Artikel geht der Frage nach, warum wir Geldfragen zu lange vor uns herschieben. Gerd Gigerenzer erklärt, welche Persönlichkeitstypen zur Prokrastination neigen. Er ist Direktor des Forschungsbereichs „Adaptives Verhalten und Kognition“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.

Zeit Online l 05.12.2015

Vertrauen verspielt?

Vertrauen verspielt?

Werde ich Krebs bekommen, weil ich Wurst esse? Diese Frage stellten sich viele nach der Warnung der WHO. Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs „Adaptives Verhalten und Kognition“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung sieht die Glaubwürdigkeit der Weltgesundheitsorganisation durch den unpräzisen Umgang mit statistischen Wahrscheinlichkeiten bedroht.

ARD l 02.12.2015 (ab Minute 3:50)

„Die Gefahr liegt anderswo“

„Die Gefahr liegt anderswo“

Viele Touristen haben aufgrund der Terroranschläge das Gefühl, nirgends mehr sicher zu sein. Diese Sorge hält Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs „Adaptives Verhalten und Kognition“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin für überzogen und plädiert für eine realistischere Gefahreneinschätzung.

Süddeutsche Zeitung l 02.12.2015

„Was uns wirklich bedroht“

„Was uns wirklich bedroht“

Wenn es um die Einschätzung von Risiken geht, handeln Menschen meist irrational. Mehdi Moussaid, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsbereich „Adaptive Rationalität“ des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, zeigte in einem „Stille Post“-Experiment, dass Personen diejenigen Informationen aufnehmen und weitergeben, die ihrer persönlichen Gefahreneinschätzung entsprechen. Wissenschaftliche Fakten gingen dabei jedoch verloren.

hr l 25.11.2015

„Keine Angst vor Terror“

„Keine Angst vor Terror“

Vor dem Hintergrund der jüngsten Anschläge von Paris haben Menschen Angst vor weiterem Terror. Das liege vor allem an der Wirkung von Schockrisiken, sagt Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs „Adaptives Verhalten und Kognition“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Sterben viele Menschen auf einmal, erscheine eine Situation viel bedrohlicher, obwohl alltägliche Gefahren, wie beispielsweise das Passivrauchen, wesentlich gefährlicher seien. Er wolle sich durch die Anschläge nicht einschüchtern lassen, betont Gerd Gigerenzer im nano-Interview.

3sat l 25.11.2015 (ab Minute: 2:50)

Risikokompetenz entwickeln

Risikokompetenz entwickeln

Zu Beginn seiner Karriere stand eine risikobehaftete Entscheidung: ein Leben für die Musik oder für die Wissenschaft? Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs „Adaptives Verhalten und Kognition“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, spricht über seine Wahl für eine akademische Laufbahn und über seinen Wunsch, zu einer Gesellschaft beizutragen, in der Menschen kompetent mit Risiken umgehen können.

The Psychologist l 24.11.2015 (engl.)

Über Paarbeziehungen in der Kunst

Über Paarbeziehungen in der Kunst

Leben Künstlerpaare eine andere Beziehungskultur? Magdalena Beljan, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsbereich „Geschichte der Gefühle“ des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, spricht im Kulturradio-Interview über die Faszination, die Künstler-Paare auf uns ausüben. Obwohl der Begriff Kunst-Paar eine Beziehung auf Augenhöhe suggeriere, sei die Symbiose aus Liebe und Kunst aber oft nicht ebenbürtig – abzulesen etwa bei Pablo Picasso und Françoise Gilot. Mit dem Thema beschäftigt sich auch ein am 20. und 21. November stattfindender Workshop in Berlin.

rbb-Kulturradio l 20.11.2015

Kompetenter Umgang mit Risiken entscheidend

Kompetenter Umgang mit Risiken entscheidend

Überall scheinen Gefahren zu lauern. Wir fürchten uns vor Weichmachern in Plastik oder vor multiresistenten Keimen in Hühnerfilets. Doch wovor müssen wir uns tatsächlich fürchten? Das müssen wir lernen, meint Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs „Adaptives Verhalten und Kognition“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Er hält das Erlernen von Risikokompetenz für entscheidend, da der menschliche Umgang mit Risiken oft irrational sei.

WDR5 l 19.11.2015

"Führen die Blinden die Blinden?"

"Führen die Blinden die Blinden?"

Viele Mediziner kennen sich kaum mit Statistik aus. So zeigen Untersuchungen von Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs „Adaptives Verhalten und Kognition“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, dass die Mehrheit der Ärzte den Unterschied zwischen relativer und absoluter Risikoreduktion nicht kennt und Testergebnisse entsprechend fehlinterpretiert.

Süddeutsche Zeitung l 18.11.2015

„Warum wir keine Angst zeigen sollten“

„Warum wir keine Angst zeigen sollten“

Die Anschläge in Paris haben für große Verunsicherung gesorgt. Dennoch sollten wir uns in unserer Freiheit nicht einschränken, so Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs „Adaptives Verhalten und Kognition“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Das Risiko durch einen Verkehrsunfall oder durch Rauchen zu sterben sei weitaus höher als die nach wie vor sehr geringe Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Terroranschlags zu werden.

Süddeutsche Zeitung | 16.11.2015

„Digitale Demokratie statt Datendiktatur“

„Digitale Demokratie statt Datendiktatur“

Droht uns die Automatisierung der Gesellschaft durch Algorithmen und künstliche Intelligenz? Dies befürchten Wissenschaftler verschiedener Disziplinen, u.a. Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs „Adaptives Verhalten und Kognition“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, und formulieren einen Appell zur Sicherung von Freiheit und Demokratie. Auch SZ-Autor Christian Weber nimmt diesen Appell auf und fordert, dass Menschen die ihre Datenhoheit zurückgewinnen müssten.

Spektrum l 12.11.2015

Digitale Selbstdisziplin

Digitale Selbstdisziplin

Erschleichen sich digitale Technologien zunehmend die Kontrolle über uns? Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs „Adaptives Verhalten und Kognition“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung plädiert dafür, Kinder von klein auf zu digitaler Selbstkontrolle und Risikokompetenz zu erziehen.

Spektrum l 12.11.2015

Das Vogel-Strauß-Prinzip

Das Vogel-Strauß-Prinzip

WiWo-Redakteurin Lin Freitag stellt die These auf, dass gerade durch die hohe Verfügbarkeit an Informationen im Internet, Manager zunehmend Angst vor Entscheidungen hätten. Zu viele Optionen minderten jedoch das Vertrauen in die eigene Erfahrung. Gerade diese sei aber essentiell für intuitive Bauchentscheidungen, so Thorsten Pachur, Senior Researcher am Forschungsbereich „Adaptive Rationalität“. Auch die gegenwärtige Kultur der Absicherung lasse Manager zögern, unpopuläre Entscheidungen zu treffen, sagt Gerd Gigerenzer, Direktor am Forschungsbereich „Adaptives Verhalten“ des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung.

wiwo.de l 11.11.2015

„Wie man Kindern Moral beibringt“

„Wie man Kindern Moral beibringt“

Verfügen sehr kleine Kinder bereits über ein Moralgefühl? Monika Keller, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung unterstreicht, dass die Ausbildung des Moralgefühls nicht nur von kognitiven Fähigkeiten, d.h. einem Verständnis der Regeln abhängt. Für die Entwicklung des moralischen Empfindens bedürfe es auch der Empathie und diese würden Menschen von Geburt an entwickeln.

Süddeutsche Zeitung l 07.11.2015

„Erhöht Mammographie die Überlebenschancen?“

„Erhöht Mammographie die Überlebenschancen?“

Wie hoch ist der Nutzen des Brustkrebs-Screenings? Laut Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs „Adaptives Verhalten und Kognition“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, ist der Nutzen in Bezug auf die Überlebenschancen eher gering.

ARD l 05.11.2015

„Intuition und Zukunft“

„Intuition und Zukunft“

Können Bauchgefühle zu besseren Entscheidungen führen? Darüber sprach Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs „Adaptives Verhalten und Kognition“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, im Rahmen der Eröffnungsfeier des Instituts für Zukunftspsychologie und Zukunftsmanagements an der Sigmund Freud Privat Universität am 13. Oktober 2015 in Wien.

IZZ (via Youtube) | 04.11.2015

„Kopf oder Bauch?“

„Kopf oder Bauch?“

Treffen wir Entscheidungen wissensbasiert oder intuitiv? Darüber spricht Thorsten Pachur, Senior Researcher am Forschungsbereich „Adaptive Rationalität“ des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, im Interview mit dem rbb-Kulturradio. Wichtiger als der individuelle Entscheidungstyp ist vielmehr der Inhalt der Entscheidung und ob wir bereits über relevantes Vorwissen verfügen.

rbb-Kulturradio | 04.11.2015

Über die Rolle von Emotionen in der Politik

Über die Rolle von Emotionen in der Politik

Wie wiele Gefühle verträgt die Politik? Dieser Fragestellung geht die 3Sat-Sendung Kulturzeit nach. Zu Wort kommt auch Ute Frevert, Direktorin am Forschungsbereich "Geschichte der Gefühle" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Für sie sind Emotionen Bestandteil politischer Strategien.

3sat | 23.10.2015

"Nudging - eine neue Form der Manipulation?"

"Nudging - eine neue Form der Manipulation?"

Wie kann man Menschen zu einem bestimmten Verhalten motivieren? Mithilfe des sogenannten Nudgings soll menschliches Verhalten gesteuert werden. Doch der Ansatz ist umstritten. Gerd Gigerenzer, Direktor am Forschungsbereich "Adaptives Verhalten und Kognition" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, steht solchen Psychotricks kritisch gegenüber.

BR2 | 23.10.2015

Vom ökonomischen Unsinn

Vom ökonomischen Unsinn

Die hochtechnisierte westliche Konsumgesellschaft produziere immer mehr Hilflose, die ihre wirtschaftlichen Angelegenheiten nicht mehr selbst überblicken könnten - so die These des brand eins-Autors Wolf Lotter. Er nimmt in seinem Artikel Bezug auf eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Zusammenarbeit mit der Zeppelin Universität Friedrichshafen, wonach es um das das ökonomische Grundwissen der Bundesbürger nicht gut bestellt ist.

brand eins | 22.10.2015

Videospiele als Therapie?

Videospiele als Therapie?

Videospiele sind besser als ihr Ruf. So können diese beispielsweise im Rahmen der Therapie von Schlaganfall- oder Parkinsonpatienten eingesetzt werden. Die Sendung FutureMag geht diesen spielerischen Rehamaßnahmen auf den Grund. Zu Wort kommt auch Simone Kühn, Wissenschaftlerin am Forschungsbereich "Entwicklungspsychologie" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, die die Wirkung von Videospielen auf das Gehirn untersucht hat.

ARTE | 17.10.2015

"Zeit verzockt?!"

"Zeit verzockt?!"

Was macht Videospielen mit dem Gehirn? Das erfragte Kinderreporterin Merle bei Simone Kühn, Wissenschaftlerin am Forschungsbereich "Entwicklungspsychologie" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Um herauszufinden, wie sich Videospielen auf das Gehirn auswirkt, ließen Simone Kühn und ihre Kollegen Erwachsene über zwei Monate hinweg täglich 30 Minuten das Videospiel „Super Mario 64“ spielen. Dabei fanden sie heraus, dass sich sich bestimmte Hirnregionen gezielt trainieren lassen.

SWR | 11.10.2015

"Die Wissenschaft vom Lächeln"

"Die Wissenschaft vom Lächeln"

Autorin Adelheid Müller-Lissner geht den verschiedenen Spielarten des Lächelns nach. Sie nimmt auch Bezug auf eine Studie von Michaela Riediger. Die Wissenschaftlerin beschäftigte sich mit ihrer Forschungsgruppe unter anderem damit, wie gut Paare unterschiedlicher Altersgruppen die Gefühlszustände des Anderen deuten können.

Tagesspiegel | 10.10.2015

"Die Partitur der Gefühle"

"Die Partitur der Gefühle"

Musik kann Emotionen hervorrufen. Ihre Wirkung entfaltet, verstärkt oder verändert sich abhängig von Situation, Kultur und zeitgeschichtlichem Kontext. Der Artikel porträtiert die Arbeit der Max-Planck-Forschungsgruppe "Gefühlte Gemeinschaften? Emotionen im Musikleben Europas" unter Leitung von Sven Oliver Müller.

Max Planck Forschung | 08.10.2015

"Zwischen Intimität und Weltpolitik: Heimat-Gefühl"

"Zwischen Intimität und Weltpolitik: Heimat-Gefühl"

Vereinnahmt, verklärt, politisch aufgeladen oder abgelehnt - der Heimatbegriff hat im Laufe der Geschichte vielfältige Zuschreibungen erfahren. Juliane Brauer, Wissenschaftlerin am Forschungsbereich "Geschichte der Gefühle" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, diskutiert gemeinsam mit Schriftstellerin Kerstin Hensel und Migrationssoziologin Necla Kelek über den umstrittenen Begriff.

SWR2 | 5.10.2015

"Hirnschrittmacher - Wie helfen sie Parkinson-Patienten?"

"Hirnschrittmacher - Wie helfen sie Parkinson-Patienten?"

Parkinson zählt zu den häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen in Deutschland. Etwa 300.000 Menschen leiden an der Krankheit bei der allmählich wichtige Nervenzellen im Gehirn absterben. Viola Seiffe vom hr-Inforadio sprach mit einem Betroffenen und Wissenschaftlern, die Therapieansätze wie die Tiefe Hirnstimulation erforschen. So auch mit Andreas Horn, Assoziierter Wissenschaftler am Forschungsbereich "Adaptive Rationalität" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. 

hr-Info | 04.10.2015

Risiken medizinischer Behandlungen

Risiken medizinischer Behandlungen

Gerd Gigerenzer, Direktor am Forschungsbereich "Adaptives Verhalten und Kognition" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, spricht im Tagesspiegel-Interview über personalisierte Medizin und informierte Patienten.

Tagesspiegel | 01.10.2015

Mit Mathe zum Glück?

Mit Mathe zum Glück?

Auch wenn es mühsam ist: Sich mit Mathematik und Wahrscheinlichkeitsrechnung auseinanderzusetzen kann sich lohnen. Das meint Laura Martignon, Assoziierte Wissenschaftlerin am Forschungsbereich "Adaptives Verhalten und Kognition" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung.

DRadio Wissen | 29.09.2015

"Achtung, Risiko!"

"Achtung, Risiko!"

Die größte Illusion ist zu glauben, es gäbe absolute Sicherheit. Das sagt Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs "Adaptives Verhalten und Kognition" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Im Interview spricht er mit Iska Schreglmann über einen entspannten Umgang mit Risiken.

br2 | 18.09.2015

Wie sich Computerspielen auf das Gehirn auswirkt

Wie sich Computerspielen auf das Gehirn auswirkt

Die BBC Horizon Dokumentation widmet sich der Frage, ob Computerspiele wirklich so schlecht sind wie ihr Ruf. Im Film kommt u.a. Simone Kühn, Wissenschaftlerin am Forschungsbereich "Entwicklungspsychologie" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, zu Wort. Sie hat herausgefunden, dass sich Computerspielen durchaus positiv auf die räumliche Orientierung, die Gedächtnisbildung und das strategische Denken auswirken kann.

BBC Two | 16.09.2015 (engl.)

Zucker-Debatte: Kinder mehr risikokompetent machen

Zucker-Debatte: Kinder mehr risikokompetent machen

Wie kann man Kinder am besten vor ungesunder Ernährung warnen? Durch Bildung, sagt Gerd Gigerenzer. Der Direktor des Forschungsbereichs "Adaptives Verhalten und Kognition" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung hält ein Verbot von Werbung für zuckerhaltige Lebensmittel wie Süßigkeiten weniger sinnvoll.

Tagesspiegel | 15.09.2015

"Bilder von Flüchtlingskindern"

"Bilder von Flüchtlingskindern"

Die Fernsehbilder von in Deutschland ankommenden Flüchtlingen, insbesondere von Kindern, rufen bei den Zuschauern starke Emotionen hervor. Eine solche Emotionalisierung sei wichtig, um Mitgefühl in der Bevölkerung hervorzurufen, sagt die Historikerin Ute Frevert. Sie ist Direktorin des Forschungsbereichs "Geschichte der Gefühle" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.

Deutschlandfunk | 13.09.2015

Zu viele Kandidaten verderben den Brei

Zu viele Kandidaten verderben den Brei

In den USA ist der Präsidentschaftswahlkampf in vollem Gange. Allein bei den Republikanern gibt es 17 Kandidaten. Warum zu viele Kandidaten für den Wahlerfolg der Republikaner hinderlich sein könnten, zeigt eine aktuelle Studie der Universität von Michigan. An der Studie waren auch Wissenschaftler des Forschungsbereichs "Adaptive Rationalität" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung beteiligt.

MSU Today | 11.09.2015 (engl.)

Wie man Talente findet

Wie man Talente findet

Talentscouts sind auf der Suche nach dem nächsten Fußballstar oder Popstar. Immer öfter verlassen sie sich dabei auf Daten und Statistiken. So spielen beispielsweise im Fußball die Laufleistung, die Zahl der Ballkontakte oder die Schussstatistik eine Rolle. Doch auch das Bauchgefühl, die "informierten Ahnung", ist laut Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs "Adaptive Rationalität und Kognition" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, nicht zu unterschätzen.

Welt am Sonntag | 07.09.2015

Historikerkongress in China: Ende des Eurozentrismus?

Historikerkongress in China: Ende des Eurozentrismus?

Erstmalig fand der Weltkongress der Historiker in diesem Jahr in China statt. Damit wollten die Veranstalter ein Zeichen gegen den Eurozentrismus in der organisierten Historiker-Gemeinschaft setzen. Einer der vier Schwerpunkte des Kongresses beschäftigte sich mit dem Thema der Gefühlsgeschichte. Die Veranstaltungen wurden unter Leitung von Ute Frevert, Direktorin des Forschungsbereichs "Geschichte der Gefühle" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, organisiert.

Neue Zürcher Zeitung | 03.09.2015

Bürgerdialoge: post-absolutistische Mini-Zeremonielle

Bürgerdialoge: post-absolutistische Mini-Zeremonielle

Bei Bürgerdialogen wird empathische Gefühlspolitik betrieben. Autor Nils Markwardt sieht Parallelen zur Herrschaftskommunikation Friedrich II. Er zitiert dabei aus dem Buch "Gefühlspolitik" von Ute Frevert, Direktorin des Forschungsbereichs "Geschichte der Gefühle" am Max-Planck-Institut für Bildungsfoschung.

Der Freitag | 02.09.2015

"Die Entdeckung der Gefühle"

"Die Entdeckung der Gefühle"

Gefühle sind zum Analysegegenstand in den Sozial- und Geisteswissenschaften geworden. Lange Zeit blieben sie relativ unbeachtet. Etwa in den 1980ern sei es zum sogenannten Emotional Turn in der Wissenschaft gekommen, sagt Bettina Hitzer. Sie leitet eine Minervagruppe am Forschungsbereich "Geschichte der Gefühle" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.

Deutschlandfunk | 20.08.2015

Verbesserte kognitive Leistungsfähigkeit durch Gehirnstimulation?

Verbesserte kognitive Leistungsfähigkeit durch Gehirnstimulation?

Wissenschaftler der Universität Leiden und des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung haben in einer Studie untersucht, welche Auswirkungen ein kommerzielles, auf dem Markt frei erhältliches Headset zur Gehirnstimulation auf die kognitive Leistungsfähigkeit hat. Anders als in der Werbung behauptet, verbessere das Gerät nicht die geistige Leistungsfähigkeit. Die Wissenschaftler konnten sogar eine Beeinträchtigung feststellen.

Science Daily | 17.08.2015 (engl.)

"Paternalismus: Der lange Abschied des Homo oeconomicus"

"Paternalismus: Der lange Abschied des Homo oeconomicus"

Beitrag von Professor Jan Schnellenbach über die Abkehr in der Verhaltensökonomik vom Bild des sogenannten Homo oeconomicus. Die Vorstellung, dass Menschen mit endlichen geistigen Ressourcen sich manchmal lieber Routinen und allgemeine Handlungsmaximen suchen als immerzu ihre Nutzenfunktion zu maximieren, sei nicht mehr exotisch. Der Beitrag nimmt unter anderem Bezug auf die Arbeiten von Gerd Gigerenzer, Direktor am Forschungsbereich Adaptives Verhalten und Kognition des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung.

NovoArgumente | 17.08.2015

Was bringen Gehirnjogging-Spiele wirklich?

Was bringen Gehirnjogging-Spiele wirklich?

Der Markt für Gehirnjogging-Spiele boomt. Doch was bringen diese Spiele wirklich? In einem gemeinsamen Statement hatten sich 70 internationale Wissenschaftler im Oktober letzten Jahres gegen die Behauptung gewandt, dass ältere Menschen mit kommerziellen Computerspielen ihre allgemeine geistige Leistungsfähigkeit steigern und der Demenz vorbeugen können. Der Fortune-Artikel beschreibt die Auswirkung des Statements auf die Branche.

Fortune | 11.08.2015 (engl.)

"Wie lange dauert die Pubertät?"

"Wie lange dauert die Pubertät?"

Wouter van den Bos, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsbereich "Adaptive Rationalität" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, beantwortet gegenüber n-tv die Frage, wie lange die Pubertät dauert. Die Pubertät ende meist mit etwa 16 Jahren, wenn der Prozess der körperlichen Reifung abgeschlossen ist. Davon abzugrenzen sei aber der Begriff der Adoleszenz. Diese Phase der psychosozialen Reifung könne wesentlich länger dauern.

n-tv | 11.08.2015

"Risiko: Der Ungewissheit auf der Spur"

"Risiko: Der Ungewissheit auf der Spur"

"Wir fürchten uns oft vor den falschen Dingen", sagt Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs "Adaptives Verhalten und Kognition" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Deshalb sei Risikokompetenz das, was Menschen im 21. Jahrhundert brauchen. 

WDR5 | 25.07.2015

Wie Frau Merkel uns hilft, die bessere Wahl zu treffen

Wie Frau Merkel uns hilft, die bessere Wahl zu treffen

Politik und Nudging: Was ist richtig, was ist falsch? Diesen Fragen geht die Sendung "Zeitfragen" nach. Im Gespräch Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs "Adaptives Verhalten und Kognition" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.

deutschlandradiokultur.de|15.07.2015 (ab Minute: 19:02)

"Mehr Kilos und mehr Lebenszeit"

"Mehr Kilos und mehr Lebenszeit"

Auch wenn Paare durchschnittlich mehr wiegen als Alleinlebende, hat eine Partnerschaft oder Ehe durchaus Vorteile für die Gesundheit. So leben beispielsweise verheiratete Männer länger. Der Artikel nimmt unter anderem Bezug auf eine jüngst von Wissenschaftlern der Universität Basel und des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung veröffentlichten Studie. Diese untersuchte den Zusammenhang zwischen Familienstand und Body-Mass-Index (BMI). 

Tagesspiegel | 06.06.2015

Die Ursache jugendlicher Ungeduld

Die Ursache jugendlicher Ungeduld

Ein Team von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin, der Stanford University und der University of California in Davis gingen in einer jüngst in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlichten Studie der Ursache jugendlicher Ungeduld nach. Ein Grund liegt in den Gehirnstrukturen und -funktionen von Teenagern.

FAZ | 04.07.2015

"Der ideale Gen-Cocktail"

"Der ideale Gen-Cocktail"

Kinder sind umso größer und intelligenter, je unterschiedlicher das Erbgut ihrer Eltern ist. Dies ist eines der Ergebnisse einer jüngst in der Fachzeitschrift Nature publizierten Studie. Ein internationales Wissenschaftlerteam unter Leitung von Peter Joshi (Universität Edingburgh) hatte dazu genetische Informationen aus über 100 Studien ausgewertet - darunter auch der Berliner Altersstudie II (BASE-II).

Süddeutsche Zeitung | 02.07.2015

Macht heiraten dick?

Macht heiraten dick?

Eine Reihe von Studien zeigt: Die Ehe ist gut für die Gesundheit. Doch stimmt das nicht für alle Gesundheitsindikatoren, wie ein Wissenschaftlerteam aus Basel, Nürnberg und Berlin in einer aktuellen Studie belegt. Demnach ernähren sich zusammenlebende Paare zwar durchschnittlich besser als alleinstehende Menschen, jedoch wiegen sie auch signifikant mehr und treiben weniger Sport. Studienautorin Jutta Mata, Assoziierte Wissenschaftlerin am Forschungsbereich "Adaptive Rationalität" im RadioEins-Interview.

rbb | 30.06.2015

Auf dem Weg zur Energiewende

Auf dem Weg zur Energiewende

In der Scobel-Sendung diskutieren Experten den aktuellen Stand der Energiewende. Zu Wort kommt auch Ralph Hertwig, Direktor am Forschungsbereich "Adaptive Rationalität" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Er spricht unter anderem darüber, was Menschen dazu bewegen kann, ihr umweltschädliches Verhalten zu verändern.

3sat | 25.06.2015

"Teenager-Gehirn und Risikoverhalten"

"Teenager-Gehirn und Risikoverhalten"

Die Jugend gilt nicht umsonst als Sturm-und-Drang-Zeit. Wouter van den Bos, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsbereich "Adaptive Rationalität" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, hat herausgefunden, dass die Ungeduld von Jugendlichen sowohl mit einer Veränderung von Gehirnstrukturen als auch deren Funktionen einhergeht. Ein Beitrag von Volkart Wildermuth in der Wissenschaftssendung Leonardo.

WDR5 | 23.06.2015 (ab 5:42 min)

Vom vermeintlichen Nutzen des Brustkrebs-Screenings

Vom vermeintlichen Nutzen des Brustkrebs-Screenings

Laut eines jüngst veröffentlichten Standpunkts der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) überwiege der Nutzen von Brustkrebs-Screenings. Wie die Experten zu dieser Einschätzung kommen ist unklar, die Belege hierfür sind widersprüchlich. Odette Wegwarth, Psychologin am Harding-Zentrum für Risikokompetenz des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, übt Kritik an der Darstellung der IARC.

Sueddeutsche.de |06.06.2015

Streit um die Gentechnik

Streit um die Gentechnik

FAZ-Redakteur Joachim Müller-Jung beschreibt in seiner Glosse, warum es die grüne Gentechnik schwer hat, sich durchzusetzen. Ein Grund seien die subjektiven Ängste mit der die Bevölkerung dem Thema begegne. Er nimmt Bezug auf eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Diese setzt sich damit auseinander, wie sich die Risikowahrnehmung durch den sozialen Austausch verstärken kann.

FAZ | 01.06.2015

Verändern sich Entscheidungsprozesse im Alter?

Verändern sich Entscheidungsprozesse im Alter?

Psychologen der Universität Basel und des Forschungsbereichs „Adaptive Rationalität“ des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung haben untersucht, wie sich Entscheidungen von Senioren und deutlich jüngeren Erwachsenen unterscheiden. In einer Reihe von Computerexperimenten zeigte sich, dass Senioren trotz einem geringeren Arbeitsgedächtnis und einer langsameren Informationsverarbeitung bestimmte Entscheidungen genauso gut treffen wie jüngere Personen, solange die Anzahl an Optionen begrenzt ist.

NZZ | 01.06.2015

Gleichgeschlechtliche Ehe in Deutschland

Gleichgeschlechtliche Ehe in Deutschland

Zwar gibt es für homosexuelle Paare in Deutschland die Möglichkeit, einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, aber nicht einer „richtigen“ Ehe. Über die Geschichte der Homosexualität in Deutschland spricht Benno Gammerl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsbereich „Geschichte der Gefühle“ (ab etwa Minute: 40:00).

HR 2 Kultur | 27.05.2015

"Wie Statistiken manipuliert werden"

"Wie Statistiken manipuliert werden"

Mit ihrer Aktion "Unstatistik des Monats" hinterfragen Gerd Gigerenzer (MPI für Bildungsforschung), Walter Krämer (TU Dortmund) und Thomas Bauer (RWI Essen) jeden Monat sowohl Statistiken und Umfragen sowie ihre Interpretationen. Der WELT-Artikel zeigt ausführlich auf, wie wir mit simplen Zahlentricksereien hinters Licht geführt werden.

Die Welt | 27.05.2015

"Informationsflut überfordert Patienten"

"Informationsflut überfordert Patienten"

Patienten haben es schwer, sich im Informationsdickicht zurecht zu finden: Welche Behandlungsmethoden nutzen oder schaden ist oft aufgrund unterschiedlichster Interessenlagen nicht ganz klar. Die AOK möchte mit Faktenboxen die Gesundheitskompetenz von Versicherten stärken. Entwickelt wurde dieses neue Format der Gesundheitskommunikation vom Harding-Zentrum für Risikokompetenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.

rbb | 26.05.2015

Gerd Gigerenzer zu Gast bei Scobel

Gerd Gigerenzer zu Gast bei Scobel

Wie erkenne ich, ob ich mich richtig entschieden habe? Und welche Rolle spielen Intuition, Bauchgefühl und Erfahrung dabei? Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs "Adaptives Verhalten und Kognition" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, diskutiert zusammen mit anderen Wissenschaftlern darüber, was richtige Entscheidungen ausmacht und bietet Tipps, die bei der Entscheidungsfindung helfen können.

3sat |21.05.2015

„Wie können Kinder Demokratie lernen?“

„Wie können Kinder Demokratie lernen?“

Wolfgang Edelstein möchte, dass mehr Kinder zu demokratischer Teilhabe und Verantwortung erzogen werden. In der Sendung „Im Gespräch“ auf Deutschlandradio Kultur schildert der ehemalige Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung seine persönlichen Erfahrungen mit unterschiedlichen Bildungssystemen und betont die Relevanz von Demokratiepädagogik. 

deutschlandradiokultur.de |19.05.2015

Vertrauensfragen: Ute Frevert im Interview

Vertrauensfragen: Ute Frevert im Interview

Ute Frevert, Direktorin des Forschungsbereichs Geschichte der Gefühle am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, spricht im Interview mit Zeit Campus über die Bedeutung von Vetrauen in unserer Gesellschaft und erklärt, warum gegenüber der Sharing-Economy Skepsis angebracht ist.

Zeit Campus |Nr. 02/2015

"Mysterium Schlaf - Klarträumen"

"Mysterium Schlaf - Klarträumen"

Manche Menschen können ihre Träume kontrollieren. Dieses als Klarträumen bekannte Phänomen lässt sich trainieren. Der Artikel nimmt auch Bezug auf eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie, der auf einen Zusammenhang zwischen Klarträumen und Metakognition hinweist.

Focus Online | 06.05.2015

"Historiker-Umfrage zu 70 Jahren Kriegsende"

"Historiker-Umfrage zu 70 Jahren Kriegsende"

Das Ende des Zweiten Weltkriegs jährt sich in diesem Jahr zum 70. Mal. Berliner Historikerinnen und Historiker äußern sich im Tagesspiegel zu Erinnerungs-und Forschungslücken. Darunter auch Ute Frevert, Direktorin des Forschungsbereichs "Geschichte der Gefühle" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.

Tagesspiegel | 04.05.2015

„Ursprung der Ethik – Wie der Mensch moralisch wurde“

„Ursprung der Ethik – Wie der Mensch moralisch wurde“

Die Frage, ob Moral erst erlernt werden muss oder ob diese grundsätzlich in uns angelegt ist, beschäftigt Philosophen seit Jahrhunderten. Monika Keller, Wissenschaftlerin vom Forschungsbereich "Adaptives Verhalten und Kognition" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung weiß, dass sich bereits Babys und Kleinkinder am Wohl anderer orientieren. Doch wie genau lässt sich das Entstehen von Moral aus evolutionsbiologischer Sicht begründen und welchen Einfluss hatte dies auf die weitere Entwicklung des Menschen?

SWR2 |02.05.2015

Unterschätzer Ökonomenrat?

Unterschätzer Ökonomenrat?

Stimmt es, dass die Ratschläge von Ökonomen in der Politik nur wenig Gehör finden? Der Beitrag unter anderem von Gert G. Wagner, Max-Planck-Fellow am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, geht dieser Frage nach. 

NZZ | 30.04.2015

"Hypochonder - Macht uns zu viel Medizinwissen krank?"

"Hypochonder - Macht uns zu viel Medizinwissen krank?"

Noch nie war es so einfach, sich über Krankheitsbilder und deren Behandlung zu informieren. Der leichte Zugang zu Gesundheitsinformationen ist nicht nur ein Segen, da Laien diese oftmals schwer beurteilen können. Dies kann Ängste verstärken. Odette Wegwarth, Wissenschafterin am Harding-Zentrum für Risikokompetenz des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, erklärt in der ARTE-Sendung X:enius, was Patienten tun können, um sich nicht verängstigen zu lassen.

ARTE | 30.04.2015

„Kommunikation verschärft Risikowahrnehmung“

„Kommunikation verschärft Risikowahrnehmung“

Wir alle kennen das Kinderspiel Stille Post und die amüsanten Ergebnisse, die oftmals dabei herauskommen. Wolfgang Gaissmaier, Assoziierter Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Professor für Psychologie an der Universität Konstanz, hat gemeinsam mit Kollegen untersucht, wie Gefahreninformationen zwischen Personen weitergegeben werden und welche Auswirkungen dies auf Risikowahrnehmung des Einzelnen hat. Im Radiobeitrag auf SWR 2 beschreibt er die zentralen Ergebnisse seiner Studie und leitet Empfehlungen für die Gestaltung von Risikokommunikation ab.

SWR2 | 27.04.2015

Risikowahrnehmung: Wie der soziale Austausch unsere Ängste verstärken kann

Risikowahrnehmung: Wie der soziale Austausch unsere Ängste verstärken kann

Risiken lauern überall. Doch unsere subjektiven Ängste stimmen oftmals nicht mit den objektiven Gefahren überein. Neue Erkenntnisse von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Universität Konstanz zeigen, dass sich subjektive Ängste vor möglichen Gefahren im sozialen Austausch verstärken können.

Science Daily | 24.04.2015 (engl.)

Aufruf zur heuristischen Revolution

Aufruf zur heuristischen Revolution

In einer Welt voller Unsicherheiten kommt man mit einfachen Entscheidungsregeln oftmals weiter als mit komplexen. Das sagt Gerd Gigerenzer, Direktor am Forschungsbereich „Adaptives Verhalten und Kognition“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Dies gilt auch für den Bankensektor.

Neue Zürcher Zeitung | 23.04.2015

Mit Intuition zum Quantencomputer?

Mit Intuition zum Quantencomputer?

Wie sich mit Training und Intuition auch die kompliziertesten Probleme lösen lassen, wollen Wissenschaftler von der Universität Aarhus in Dänemark und dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin herausfinden. In ihrem Spiel "QuantumMoves" sollen Computerspieler ein Problem aus der Quantenphysik lösen. Erste Ergebnisse zeigen, dass menschliche Spieler - im Vergleich zu den Lösungen von Computeralgorithmen - nicht nur besser sind, sondern auch neue Lösungswege aufzeigen. Die Erkenntnisse sollen beim Bau eines Quantencomputers helfen.

Die Welt | 12.04.2015

Kreatives Potential nutzen

Kreatives Potential nutzen

Wie und unter welchen Bedingungen lassen sich kreative Potenziale bestmöglich nutzen? Der Beitrag gibt einen Einblick in die Welt des schöpferischen Denkens. Dass sich auch mittels Architektur günstige Bedingungen für Kreativität schaffen lassen, wird am Beispiel der Architektur und Raumaufteilung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung gezeigt.

Deutschlandradio Kultur | 08.04.2015

Altern: Abschied vom Klischee?

Altern: Abschied vom Klischee?

Die Deutschen werden nicht nur immer älter, sie fühlen sich auch fit dabei. Das Essay plädiert dafür, dass wir uns durch das neue Wohlbefinden und die längere Leistungsfähigkeit der über 70-Jährigen von bisher gültigen Altersbildern und Vorstellungen des dritten Lebensabschnitts verabschieden müssen.  

Tagesspiegel | 04.04.2015

Verstärkte Flugangst nach Abstürzen

Verstärkte Flugangst nach Abstürzen

Die Wahrnehmung darüber, welche Verkehrsmittel gefährlicher sind, verändert sich nach Flugzeugabstürzen. Warum werden die Gefahren des Fliegens regelmäßig überschätzt während gleichzeitig die Gefahren des Autofahrens unterschätzt werden? Zitiert werden Gerd Gigerenzer und Wolfgang Gaissmaier vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.  

Berliner Morgenpost | 30.03.2015

Mitsiebziger immer fitter

Mitsiebziger immer fitter

Die heute 75-Jährigen fühlen sich wohler und sind deutlich fitter als es Gleichaltrige noch vor 20 Jahren waren. Für Ulman Lindenberger, Direktor am Forschungsbereich „Entwicklungspsychologie“ des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, sind diese Steigerungen an kognitiver Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden beträchtlich und von großer Bedeutung für die Lebensqualität im Alter. Neben einem gestiegenen Bildungsniveau könnten vor allem die besseren Lebensumstände der Befragten für die Zugewinne verantwortlich sein, so die beteiligten Forscher.

Frankfurter Rundschau | 27.03.2015

Risikokompetent durchs Leben

Risikokompetent durchs Leben

Ob beim nächsten Arztbesuch oder dem nächsten Termin beim Bankberater: In modernen Gesellschaften wird die Fähigkeit, Unsicherheiten und Risiken richtig einzuschätzen, zunehmend wichtiger. Der Artikel geht auf die verschiedenen Aspekte von Risikokompetenz ein und beschreibt, wie sich diese Fähigkeit wirksam erlernen lässt.

Wiener Zeitung | 24.03.2015

Gerd Gigerenzer im alpha-Forum

Gerd Gigerenzer im alpha-Forum

Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereich „Adaptives Verhalten und Kognition“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung sowie am Harding-Zentrum für Risikokompetenz, möchte, dass mehr Menschen risikokompetent werden und die Chancen und Risiken unserer modernen Welt besser einschätzen können. Im Interview auf ARD-alpha beschreibt er seine Forschungsinteressen und erläutert den Zusammenhang zwischen Erfahrung und Intuition.

ARD-alpha | 25.03.2015

Über den Umgang mit Schockrisiken

Über den Umgang mit Schockrisiken

In der Folge von Flugzeugabstürzen ändern viele Menschen ihr gewohntes Verhalten und nehmen statt des Flugzeugs lieber das größere Risiko weiter Autofahrten in Kauf. Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereich „Adaptives Verhalten und Kognition“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung erklärt, wie Schockrisiken wirken und wie man damit umgehen kann.

faz.net  | 25.03.2015

Ute Frevert im Interview

Ute Frevert im Interview

Anlässlich der im Dezember vergangenen Jahres in Melbourne stattgefundenen Konferenz "Emotional Politics in International Relations: A Historical Perspective" spricht Ute Frevert, Direktorin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, im Interview über die Arbeit ihres Forschungsbereichs „Geschichte der Gefühle“und beschreibt Herausforderungen interdisziplinärer Forschung.

Vimeo | 25.03.2015

Macht alt sein glücklich?

Macht alt sein glücklich?

Die geistige Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden bleiben im Alter heute länger erhalten als noch vor 20 Jahren. Dies zeigen die Ergebnisse einer gemeinsamen Studie der Humboldt-Universität zu Berlin, der Charité Universitätsmedizin Berlin, dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung sowie dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP). Die Ergebnisse der Studie erklärt der Psychologe Denis Gerstorf, Direktor des Instituts für Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin, im Interview mit „Spiegel Online“.

Spiegel Online | 23.03.2015

Wer läuft, lernt schneller als im Sitzen

Wer läuft, lernt schneller als im Sitzen

Körperliche Aktivität mobilisiert zusätzliche Energiereserven und regt die grauen Zellen an. Sabine Schaefer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsbereich Entwicklungspsychologie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, hat sich mit den Auswirkungen körperlicher Bewegung auf das Gehirn beschäftigt. Die Psychologin fand heraus, dass Personen, welche auf einem Laufband liefen, Gedächtnisaufgaben besser lösen konnten als sitzende Probanden.

Karrierebibel | 14.03.2015

Emotionen im Arbeitsleben

Emotionen im Arbeitsleben

Macht Arbeit glücklich? Beim nano spezial dreht sich alles um Arbeitswelten. Sabine Donauer, ehemalige Doktorandin am Forschungsbereich „Geschichte der Gefühle“ des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, spricht im Interview über die Bedeutung von Gefühlen im Arbeitsleben und beschreibt, welche Faktoren besonderen Einfluss auf die Arbeitsmotivation haben. Für ihre Dissertation zum Thema erhielt sie den Deutschen Studienpreis 2014.   

3sat | 10.03.2015

Nudging: Niemand soll zu seinem Glück gezwungen werden

Nudging: Niemand soll zu seinem Glück gezwungen werden

Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereich „Adaptives Verhalten und Kognition“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, zählt zu den Kritikern des Nudgings, bei dem Menschen mit kleinen Tricks zu vernünftigen Entscheidungen bewegt werden sollen. Stattdessen sollte man auf Bildung setzten und auf einen mündigen Bürger und Verbraucher bauen.

Süddeutsche.de | 11.03.2015

Die Kehrseite der Compliance-Kultur

Die Kehrseite der Compliance-Kultur

Compliance-Richtlinien sollen dafür sorgen, dass gesetzliche und unternehmensinterne Vorschriften eingehalten werden und so Risiken für Unternehmen minimieren. Zu rigide ausgelegt können diese aber auch innovationshemmend sein. Statt einer dadurch entstehenden "Rückversicherungsmentalität", bräuchte man Führungskräfte die kompetent mit Risiken und Unsicherheiten umgehen können. Der Artikel nimmt Bezug auf das Buch "Risiko: Wie man die richtigen Entscheidungen trifft" von Gerd Gigerenzer.

Manager Magazin Online | 05.03.2015

Nudging auf dem Vormarsch?

Nudging auf dem Vormarsch?

Auch in Deutschland diskutieren Politiker darüber, mittels dem sogenannten Nudging das Verhalten von Bürgern in die gewünschte Richtung zu lenken. In den USA und Großbritannien animieren diese kleinen, psychologischen Tricks schon heute Verbraucher dazu, Energie einzusparen oder gesunde Nahrungsmittel zu essen. Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereich „Adaptives Verhalten und Kognition“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, steht dem Einsatz von Nudging jedoch skeptisch gegenüber.

Tagesspiegel.de | 03.03.2015

"Reise zum Pol unseres Gehirns"

"Reise zum Pol unseres Gehirns"

Bei Klarträumern ist der Bereich im Gehirn größer, der uns in die Lage versetzt, kognitive Prozesse bewusst zu reflektieren. Das zeigt eine Studie u.a. des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin. Erstautorin Elisa Filevich vom Forschungsbereich "Entwicklungspsychologie" erläutert in der Sendung Forschungsquartett die Bedeutung der Studienergebnisse und die Vermutung, dass Klarträumer auch im Alltag reflektierter sind.

detector.fm | 26.02.2015

Ausstellung „InAppropriate Behaviors“

Ausstellung „InAppropriate Behaviors“

Die Künstlerin Joanne Grüne-Yanoff spricht mit arterritory.com über ihre aktuelle Ausstellung „InAppropriate Behaviors I - A Conversation with Konstantinos Katsikopoulos“. Die Ideen zur Ausstellung sind im Dialog mit dem Wissenschaftler aus dem Forschungsbereich „Adaptives Verhalten und Kognition“ entstanden. Die Ausstellung ist noch bis zum 7. März am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung zu sehen.

arterritory.com | 25.02.2015

Neue Wege in der Brustkrebsfrüherkennung?

Neue Wege in der Brustkrebsfrüherkennung?

Zukünftig könnten Blinde als Untersuchungspersonal bei der Brustkrebsfüherkennung eingesetzt werden. Eine unveröffentlichte Studie der Universität Essen weist darauf hin, dass Blinde kleinste Knoten in der Brust besser ertasten können als sehende Ärzte. Gerd Gigerenzer, Direktor am Forschungsbereich "Adaptives Verhalten und Kognition" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, steht dem eher kritisch gegenüber. Denn je präziser die Diagnosemethoden seien, desto größer die Gefahr der Überdiagnose.

BBC News | 23.02.2015

"Gehirnforschung - Das glückliche Gehirn"

"Gehirnforschung - Das glückliche Gehirn"

Stressbedingte Krankheiten lassen sich durch Gehirntraining lindern. Die SWR-Sendung Odysso zeigt, was es mit dem sogenannten Achtsamkeitstraining auf sich hat und gibt einen Einblick in die Funktionsweise des Gehirns. Zu Wort kommt auch Gehirnforscher Andreas Horn vom Forschungsbereich "Adaptive Rationalität" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung.

SWR | 19.02.2015

„Sexotic - die Sexualisierung des Exotischen“

„Sexotic - die Sexualisierung des Exotischen“

Anlässlich der am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung stattfindenden Konferenz „Sexotic“ spricht Benno Gammerl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsbereich „Geschichte der Gefühle“, im rbb-Interview über die Sexualisierung des Exotischen und warum der Blick auf fremde Kulturen seit Beginn des 19. Jahrhunderts häufig mit einer Sexualisierung des Unbekannten verbunden war.

rbb-Kulturradio | 19.02.2015

Traue keiner Statistik..?

Traue keiner Statistik..?

Obwohl Statistiken von vielen Menschen als Entscheidungsgrundlage genutzt werden, können nur wenige mit Statistiken auch kompetent umgehen. Selbst Experten wie Ärzte haben mitunter Schwierigkeiten die Zahlen richtig zu interpretieren. Odette Wegwarth vom Harding Zentrum für Risikokompetenz erläutert dies in der Sendung X:enius am Beispiel des Mammographie-Screenings, dessen Vorteile in der Vergangenheit überschätzt wurden.

ARTE | 18.02.2015

Krebsvorsorge auf dem Prüfstand

Krebsvorsorge auf dem Prüfstand

Millionen Deutsche lassen sich jährlich im Rahmen der Krebsvorsorge untersuchen. Mammographie, Darmspiegelungen und Hautchecks verursachen dabei erhebliche Kosten für das Gesundheitswesen, garantieren aber nicht immer eine wirksame Früherkennung. Im Gegenteil: Fehl- und Überdiagnosen können im schlimmsten Fall sogar den betroffenen Personen schaden. Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs „Adaptive Rationalität und Kognition“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung sowie Direktor am Harding Zentrum für Risikokompetenz erläutert, wie sinnvoll die aktuellen Vorsorgeuntersuchungen sind.

MDR | 18.02.2015

Nudging - politischer Lösungsansatz oder Manipulation?

Nudging - politischer Lösungsansatz oder Manipulation?

Das sogenannte Nudging wird zunehmend von der Politik entdeckt, um Bürger zu gesunder Ernährung oder aber zum Einsparen von Energie zu bringen. Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereich „Adaptives Verhalten und Kognition“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, hat erhebliche Vorbehalte gegenüber dieser Form der indirekten Verhaltenssteuerung.

DRadioWissen | 21.01.2015

Politik und Emotionen

Politik und Emotionen

Welche Bedeutung haben Gefühle in einer Demokratie? Dieser Frage nähert sich Ingeborg Breuer im SWR2 Wissensbeitrag an. Zu Wort kommen Ute Frevert, Direktorin des Forschungsbereichs „Geschichte der Gefühle“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, und ihr Mitarbeiter Philipp Nielsen. Sie sprechen über die "Gefühlspolitik" moderner Staaten.

SWR2 | 11.02.2015

Auf der Suche nach "Mr. Perfect"

Auf der Suche nach "Mr. Perfect"

Wer auf "Mr. Perfect" wartet, läuft Gefahr bei der Partnerwahl leer auszugehen. Evolutionsgeschichtlich sei die Strategie erfolgsversprechender, sich einen annähernd passenden Partner zu suchen. Das hat eine Studie der Universität Michigan in Zusammenarbeit mit Ralph Hertwig, Direktor am Forschungsbereich "Adaptive Rationalität" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, ergeben.

ScienceBlog | 6.02.2015 (engl.)

Medizin: Weniger Fehldiagnosen im Team

Medizin: Weniger Fehldiagnosen im Team

Warum Mediziner besser im Team arbeiten und wie wertvoll der Erfahrungsaustausch untereinander ist, schildert dieser Artikel in der Online-Ausgabe der Wirtschaftswoche. Der Artikel bezieht sich auf eine Studie der Charité Berlin, des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung sowie der Universität Konstanz, die jüngst im Journal of the American Medical Association veröffentlicht wurde. Demnach verringert die Arbeit in Zweierteams Fehldiagnosen. 

Wirtschaftswoche | 03.02.2015

Zahlen über Ungleichheit irreführend

Zahlen über Ungleichheit irreführend

Ein Prozent aller Menschen würden genauso viel wie die restlichen 99 Prozent zusammen besitzen. So die Ergebnisse einer Statistik des Oxfam-Verbundes, welche auf dem jüngsten Global Wealth Report der Schweizer Bank Credit Suisse basieren. Die Unstatistik des Monats zeigt jedoch, dass die in der Studie verwendete Definition von Vermögen unglaubwürdig ist und die weltweite Vermögensverteilung nicht adäquat wiedergibt.

Capital | 3.02.2015

Vorsorgemaßnahmen auf dem Prüfstand

Vorsorgemaßnahmen auf dem Prüfstand

Das Mammographie-Screening ist umstritten. Kritiker sagen, dass die Nachteile möglicherweise die Vorteile überwiegen. Zudem seien Frauen oft nicht ausreichend oder sogar falsch informiert. Zu Wort kommt auch der Psychologe und Risikoforscher Gerd Gigerenzer, Direktor am Forschungsbereich "Adaptives Verhalten und Kognition" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.

MDR | 31.01.2015

Luzides Träumen und Metakognition

Luzides Träumen und Metakognition

Der Artikel stellt eine Reihe von Studien vor, die sich damit beschäftigen, was im Gehirn beim Klarträumen geschieht. Es wird auch auf eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie verwiesen, die erstmals eine Verbindung zwischen luzidem Träumen und der Metakognition nachweisen konnte.

NeurologicaBlog | 27.01.2015 (engl.)

Ute Frevert im Interview

Ute Frevert im Interview

Ute Frevert, Direktorin am Forschungsbereich „Geschichte der Gefühle“ spricht im Interview mit dem Bildungsmagazin Carta 2020 des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft über ihre eigenen Erfahrungen mit internationalen Studien- und Lehraufenthalten. Sie beschreibt die Situation von Nachwuchswissenschaftlern in Deutschland und geht auf deren Aufstiegsmöglichkeiten ein.

Carta 2020 | 26.01.2015 (ab S. 18)

Teamarbeit bei medizinischen Diagnosen zahlt sich aus

Teamarbeit bei medizinischen Diagnosen zahlt sich aus

Zu zweit arbeitende Medizinstudenten stellen weniger Fehldiagnosen als ihre allein arbeitenden Kommilitonen. Dies zeigen Ergebnisse einer aktuellen Studie, die von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung Berlin, der Universität Konstanz sowie der Charité Universitätsmedizin Berlin durchgeführt wurde.

Der niedergelassene Arzt | 22.01.2015

Nudging als neue Politikmethode

Nudging als neue Politikmethode

Vermehrt ziehen Regierungen Verhaltensforscher zurate. Sie sollen Bürger motivieren helfen, z.B. Energie zu sparen oder ihre Steuern pünktlich zu zahlen. Gerd Gigerenzer, Direktor am Forschungsbereich "Adaptives Verhalten und Kognition" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, hat Zweifel an der neuen Politikmethode, dem sogenannten Nudging. Hier würde mit Mitteln der Werbeindustrie gearbeitet. Wesentlich sei, Menschen kompetenter zu machen und sie nicht fernzusteuern.

BR2 | 19.01.2015 (ab 6:25 min)

"Die Geschichte der Gefühle - eine Spurensuche"

"Die Geschichte der Gefühle - eine Spurensuche"

Haben Gefühle eine Geschichte? Und: Machen Gefühle Geschichte? Diese Fragen stehen im Zentrum des Forschungsbereichs "Geschichte der Gefühle" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Der BR2-Beitrag sendet ein Porträt über den Forschungsbereich.

BR2 | 14.01.2015

Lesen lernt man nicht von allein

Lesen lernt man nicht von allein

Manche Kinder lernen schneller lesen als andere. Warum das so ist, untersucht Sascha Schroeder mit seiner Forschungsgruppe „REaD“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Beispielsweise versuchen die Forscher mithilfe moderner Eye-Tracking-Methoden, den Lesefluss von Schülern genauer zu analysieren. Ziel ihrer Arbeit ist es, zukünftig bessere Empfehlungen für die Gestaltung und den Einsatz von Leseförderungsaktivitäten geben zu können.

3sat.de | 12.01.2015

Wissen hilft religiöse Vorurteile abzubauen

Wissen hilft religiöse Vorurteile abzubauen

Eine Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung hat ergeben, dass es mit dem Wissen der Bundesbürger über den Islam, das Judentum und das Christentum nicht weit her ist. Dabei kann Wissen und Aufklärung gegen religiöse Vorurteile helfen. So rückten vor allem diejenigen mit einem negativen und klischeebehafteten Bild vom Islam nach entsprechender Aufklärung teils davon ab.

Spiegel Online | 10.01.2015

"Kann man menschliche Entscheidungen vorhersagen?"

"Kann man menschliche Entscheidungen vorhersagen?"

Thorsten Pachur, Wissenschaftler am Forschungsbereich "Adaptive Rationalität" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, spricht im Interview unter anderem über seine Studie, wie Einbrecher Entscheidungen treffen und wie gut Einbruchs-Vorhersage-Systeme sind.

Deutsche Welle | 09.01.2015

"Am Tisch mit Gerd Gigerenzer"

"Am Tisch mit Gerd Gigerenzer"

Gerd Gigerenzer, Direktor des Forschungsbereichs "Adaptives Verhalten und Kognition" des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, zu Gast bei hr2-Doppelkopf. Der Psychologe spricht über Risiken und scheinbare Unsicherheiten. Für ihn sollten schon Schüler in Risikokompetenz geschult werden.

hr2 | 09.01.2015