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Das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in den Medien 2019

Hier finden Sie Links zu ausgewählten Artikeln, Hörfunk- und Fernsehbeiträgen über das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung im Jahr 2019 (Link zum Archiv 2018, 2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012).

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Moral für Maschinen

Moral für Maschinen

Um künstliche Intelligenzen zu verstehen und so zu programmieren, dass sie dem Menschen dienen und nicht schaden bedarf es einer Verhaltensforschung für Maschinen. Ein solches Forschungsfeld fordern 23 Wissenschaftler von führenden Universitäten in Europa und Amerika sowie den Forschungsinstituten der Digitalkonzerne Google, Facebook und Microsoft in einem Nature-Artikel. Einer von ihnen ist der Direktor des Forschungsbereichs Mensch und Maschine, Iyad Rahwan. In einem Artikel der Süddeutschen Zeitung erklärt Rahwan, dass das Verhalten von Maschinen derzeit nur von den Wissenschaftlern untersucht werde, die die KIs geschaffen haben. Wobei sich diese zumeist auf die Funktionstüchtigkeit ihrer künstlichen Intelligenzen konzentrieren. Mit seiner Forschung möchte der er Fakten zu den moralischen Entscheidungen bieten, vor die uns die Nutzung künstlicher Intelligenzen stellt.

Süddeutsche Zeitung | 25.04.2019

Global attention span is narrowing and trends don't last as long, study reveals

Global attention span is narrowing and trends don't last as long, study reveals

Die Aufmerksamkeitsspanne der Gesellschaft sinkt mit zunehmender Informationsflut. Das zeigt eine Studie der Technischen Universität Berlin, des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung (MPIB), des University College Cork und der Technical University of Denmark (DTU). In einem Artikel des Guardian erklärt der Erstautor der Studie, Philipp Lorenz-Spreen vom Forschungsbereich Adaptive Rationalität, dass die Zunahme von Informationen unsere Aufmerksamkeitsspanne erschöpft, während unser Drang nach Neuigkeiten dafür sorgt, dass unsere Aufmerksamkeit zwischen Themen häufiger wechselt.

The Guardian | 17.04.2019

Hin und weg

Hin und weg

Wie sehr die Beschleunigung von Informationen die Aufmerksamkeit beeinträchtigt, haben Physiker, Mathematiker und Informatiker der Technischen Universität Berlin, des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Universität Kopenhagen zu quantifizieren versucht. Das Fazit der Studie, an der Philipp Lorenz-Spreen vom Forschungsbereich Adaptive Rationalität als Erstautor beteiligt war, ist, dass immer mehr kulturelle und nachrichtliche Themen um die kollektive Aufmerksamkeit konkurrieren. Dies führt dazu, dass sich die Aufmerksamkeitsspanne der Gesellschaft für ein Thema verringert.

Süddeutsche Zeitung | 16.04.2019

Das Spiel ist eine Herausforderung

Das Spiel ist eine Herausforderung

Was passiert in den Köpfen von Kindern und Erwachsenen, wenn sie Memory spielen? Anlässlich des 60. Geburtstags des Gesellschaftsspiels erklärt Yana Fandakova vom Forschungsbereich Entwicklungspsychologie in einem Interview mit SR2 Kulturradio, mit welchen unterschiedlichen Herangehensweisen Jung und Alt Memory spielen und welche Areale im Gehirn dabei aktiviert werden.

SR2 Kulturradio | 15.04.2019

Viele Kunden profitieren nicht

Viele Kunden profitieren nicht

Wer gut Auto fährt, spart in der Autoversicherung. Wer gesund lebt, wird von der Krankenkasse belohnt. Verhaltensbasierte Versicherungstarife versprechen Vorteile für Kunden. Max-Planck-Fellow Gert. G. Wagner, Ariane Keitel und Sarah Sommerhaben vom Sachverständigenrat für Verbraucherfragen (SVRV) haben sich diese Tarife angeschaut und erklären in einem Gastbeitrag im Tagesspiegel, warum ein Scoring-Tarif oft weniger vorteilhaft für Vebraucher ist.

Tagesspiegel | 04.04.2019
 

Vergesslichkeit im Alter entsteht im Schlaf

Vergesslichkeit im Alter entsteht im Schlaf

Während wir schlafen verarbeitet unser Gehirn das tagsüber Erlebte. Dabei werden auch neue Informationen und Eindrücke im Gedächtnis dauerhaft verfügbar gemacht. Für diesen Prozess sorgen rhythmische Nervenimpulse zwischen Hippocampus und Großhirnrinde. In einem Interview mit NDRinfo erklären Beate Mühlroth und Markus Werkle-Bergner vom Forschungsbereich Entwicklungspsychologie was passiert, wenn die Nervenimpulse im Gehirn ein Problem mit der rhythmischen Abstimmung haben.

NDRinfo | 29.03.2019

Birth order may not shape personality after all

Birth order may not shape personality after all

Eine Studie des Forschungsbereichs Adaptive Rationalität kommt zu dem Ergebnis, dass die Geburtsreihenfolge – anders als bisher gedacht – keinen Einfluss auf die Risikobereitschaft hat. In einem ausführlichen Artikel geht die Washington Post auf diese Studie ein und spricht auch mit Tomás Lejarraga, Erstautor der Studie und Assoziierter Wissenschaftler im Forschungsbereich und Ralph Hertwig, Mitautor und Direktor des Forschungsbereichs.

The Washington Post | 14.03.2019

Emotionale Brücke zu Diktatur und Demokratie

Emotionale Brücke zu Diktatur und Demokratie

Hundert Jahre deutsche Geschichte anhand von 20 Emotionen – von A wie Angst bis Z wie Zuneigung. Unsere Direktorin Ute Frevert im Interview zur Eröffnung der Ausstellung „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19“, die sie zusammen mit ihrer Tochter Bettina Frevert erarbeitet hat. Die Ausstellung wird bundesweit an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zu sehen sein. Im Interview mit Deutschlandfunk Kultur erklärt Ute Frevert, warum sich insbesondere Gefühle als „didaktisches Mittel“ eignen, um Menschen einen Zugang zu abstrakten Begriffen der Geschichte zu vermitteln.

Deutschlandfunk Kultur | 05.03.2019

Gehirn aus dem Takt: Altern verändert die Feinabstimmung neuronaler Rhythmen im Schlaf

Gehirn aus dem Takt: Altern verändert die Feinabstimmung neuronaler Rhythmen im Schlaf

Während wir schlafen, speichert das Gehirn das tagsüber Gelernte und Erfahrene im Langzeitgedächtnis ab. Bei jüngeren Menschen funtioniert dies offenbar besser, weil neuronale Rhythmen im Schlaf feiner aufeinander abgestimmt sind, als bei älteren Menschen. Im Interview mit dem rbb kulturradio erklärt Beate Mühlroth, Doktorandin im Forschungsbereich Entwicklungspsychologie die Details ihrer kürzlich veröffentlichten Studie.

rbb kulturradio | 01.03.2019

Gebaute Gefühle. Was Architektur politisch macht

Gebaute Gefühle. Was Architektur politisch macht

Hotels in der Türkei, Einkaufszentren in den Niederlanden und Plattenbauten in der DDR – sie alle sollten demokratische Haltungen und Gefühle vermitteln. Über die Verbindung von Archtiektur, Demokratie und Emotionen sprach Philipp Nielsen vom Forschungsbereich Geschichte der Gefühle im Kulturradio des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb). Anlass war die Buchpräsentation des von ihm gemeinsam mit Till Großmann herausgegebenen Sammelbandes „Architecture, Democracy, and Emotions: The Politics of Feeling since 1945“.

Kulturradio | 12.02.2019

Argumente für mehr Solidarität

Argumente für mehr Solidarität

Genetische Analysen von bestimmten Merkmalen, wie Intelligenz oder Risikobereitschaft, sehen viele kritisch. Dabei kann die große Bedeutung von Genen für das menschliche Leben ein Argument für einen starken Steuer- und Sozialstaat sein. Das zeigen Ruben C. Arslan und Gert G. Wagner vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung sowie Philipp Köllinger von der Freien Universität Amsterdam in einem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung.

Süddeutsche Zeitung | 20.01.2019

„Dem Bewährten und Liberalen vertrauen“

„Dem Bewährten und Liberalen vertrauen“

„Sonntag. Wahltag. Zum ersten Mal gewählt … Hatte mich so gefreut auf diesen Tag,“ schrieb Käthe Kollwitz am 19. Januar 1919 in ihr Tagebuch. In einem Beitrag zu 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland beschreibt Ute Frevert, Direktorin des Forschungsbereichs Geschichte der Gefühle, welche Bedeutung dieses Datum für engagierte Frauen wie Käthe Kollwitz hatte und wie sich die Rolle der Frauen in der deutschen Politik bis heute verändert hat.

Max-Planck-Gesellschaft | 17.01.2019

„Deutschland wird eine Überwachungsgesellschaft“

„Deutschland wird eine Überwachungsgesellschaft“

Ob Sprachassistenten, Smart-Fernseher oder erste Tests mit Gesichtserkennung an Bahnhöfen – Deutschland sei auf dem Weg, eine „Überwachungsgesellschaft“ zu werden, warnt Gerd Gigerenzer in einem Interview mit dem Tagesspiegel und ergänzt: „In Deutschland machen die meisten Menschen von selbst mit, nicht um die Moral der Gesellschaft zu verbessern wie in China, sondern weil man technische Spielzeuge liebt oder sich kleine Bequemlichkeiten verspricht.“

Tagesspiegel | 12.01.2019

Die Wahrheit über das Lügen

Die Wahrheit über das Lügen

Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und des Technion – Israel Institute of Technology haben in einer umfangreiche Metaanalyse die Daten von 565 Studien über Unehrlichkeit untersucht. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass die Tendenz zu Lügen von Alter und Geschlecht abhängt.

Zahlreiche überregionale Zeitungen, Nachrichtenportale und Radiosender haben über die Studie berichtet und Interviews mit dem Erstautor Philipp Gerlach, Assozierter Wissenschaftler im Forschungsbereich Adaptive Rationalität, geführt.

Eine Auswahl der Beiträge finden Sie hier:

Frankfurter Rundschau | 16.01.2019

radioeins | 12.01.2019

SWR Wissen | 09.01.2019

Der Standard | 08.01.2019

Die Welt | 08.01.2019

ZDF | 08.01.2019