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Sprachenlernen und körperliche Aktivität zur Förderung gesunden Alterns

Körperliche und geistige Inaktivität sind wesentliche Risikofaktoren für kognitive Leistungsminderung, nicht nur bei neurodegenerativen Krankheiten sondern auch im normalen (krankheitsfreien) Funktionsbereich. In den letzten Jahren ist wiederholt gezeigt worden, dass sich die Struktur eines erwachsenen Gehirns in Antwort auf veränderte Umweltanforderungen umformt. Bisher weiß man aber relativ wenig über solche plastischen Veränderungen bei älteren Menschen. Ebenso ist unbekannt, inwieweit ein körperlich und kognitiv aktiver Lebensstil in Anbetracht seneszenter Veränderungen die Hirnstruktur und das Verhalten Älterer beeinflussen kann. In einer Serie von Studien untersuchen wir, ob verschiedene kognitive und körperliche Trainingsregimes — oder deren Kombination — die kognitive Leistungen fördern und stukturelle Veränderungen im Gehirn gesunder älterer Erwachsener auslösen kann.

Team

LIP Gruppe Sprachen Aktivitaet
© MPI fuer Bildungsforschung

Verantwortliche Wissenschaftler

Elisabeth Wenger
Ulman Lindenberger

Sandra Düzel
Simone Kühn, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf