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Magnetresonanztomografie-Labor

Die Bauarbeiten für das institutseigene MRT-Labor fanden im Jahr 2011 statt. Der Magnetresonanztomograf, ein Siemens TIM-Trio (Magnetfeldstärke 3 Tesla), wurde im Dezember 2011 installiert und auf Feld gebracht. Um auch minimale, die Messungen möglicherweise beeinflussende zeitliche Schwankungen des Hauptmagnetfeldes zu vermeiden, wurde bei der Installation darauf geachtet, dass sich keine größeren beweglichen Eisenmassen wie Autos oder Fahrstühle in einer Entfernung von weniger als 10 Metern vom MR-Tomografen befinden können. Nach einer intensiven Testphase gingen die ersten Probandenstudien im April 2012 an den Start.

Der MR-Tomograf ist neben dem üblichen Hochfrequenz-(HF)- Sende-und-Empfangs-System für Protonen-(1H)-MR-Bildgebung und -Spektroskopie mit einem Sende/Empfangs-System für Phosphor (31P) ausgestattet. Für die Messungen stehen eine Reihe von verschiedenen HF-Kopfspulen zur Verfügung: für 1H-Bildgebung und -Spektroskopie jeweils zwei 12-Kanal- und 32-Kanal-Empfangsspulen und eine zirkular-polarisierte Sende- und Empfangsspule, sowie eine für 1H-Messungen und 31P-Messungen doppelt abgestimmte Sende- und Empfangsspule.

Außerdem stehen zur Verfügung:

  • ein projektorbasiertes System zur Präsentation von visuellen Paradigmen für funktionelle MRT-Messungen,
  • ein audio-visuelles Präsentationssystem, welches dem Versuchsteilnehmer die Stimuli über einen MR-kompatiblen Kopfhörer und eine MR-kompatible Videobrille vorführt,
  • ein Gerät für transkranielle Magnetstimulation (TMS) mit einer MR-geeigneten Stimulationsspule,
  • ein MR-geeignetes Elektro-Enzephalografie-(EEG)-System,
  • ein MR-geeigneter eyetracker, sowie
  • verschiedene response boxes.

Das Labor beherbergt zudem einen sogenannten Mock-Scanner, wobei es sich um eine identisch aussehende Attrappe des MR-Tomografen handelt. Dieser wird genutzt, um Studienteilnehmer an die Situation im Tomografen (Enge in der Tomografenröhre und die lauten Geräusche) zu gewöhnen.

MRT Team
© MPI fuer Bildungsforschung

Das MRT-Kernteam (siehe Kasten rechts) steht für den technischen und wissenschaftlichen Support bei den MRT-Aktivitäten des Instituts zur Verfügung.

Nutzung des MRT-Labors

Kernteam

Technische assistentinnen

Sonali Beckmann (Leiterin des MRT-Messbetriebs)
Nadine Taube

Techniker

Thomas Feg
Sebastian Schröder

Physiker

Nils C. Bodammer
Davide Santoro

MR-Technik im Intranet

Nur für Mitarbeiter

Technische Anleitungen, Qualitätsüberwachung und Aktuelles finden sich hier.