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Bildung, Arbeit und gesellschaftliche Entwicklung

Der Forschungsbereich Bildung, Arbeit und gesellschaftliche Entwicklung bestand bis zum 30. Juni 2005 unter der Leitung seines Direktors Prof. Karl Ulrich Mayer.

Der Forschungsbereich Bildung, Arbeit und gesellschaftliche Entwicklung befasste sich mit den Zusammenhängen und Wechselwirkungen zwischen Familie, Bildungssystem und Arbeitsmarkt im Kontext sich wandelnder Wohlfahrtsstaaten. Im Kern des Forschungsprogramms stand die Analyse von Lebensverläufen als Schnittpunkt zwischen institutionellen Umwelten, menschlicher Entwicklung und sozioökonomischem Wandel.

Empirische Grundlage der Projektarbeiten war vor allem die institutseigene Deutsche Lebensverlaufsstudie (GLHS). Sie umfasst neun für West- und Ostdeutschland repräsentative Befragungen von insgesamt über 12.000 Frauen und Männern der Geburtsjahrgänge 1919-21, 1929-31, 1939-41, 1949-51, 1954-56, 1959-61, 1964 und 1971 (Westdeutschland und West-Berlin) und der Geburtsjahrgänge 1929-31, 1939-41, 1952-54, 1959-61 und 1971 (Ostdeutschland).

Die Studien im Forschungsbereich befassten sich u.a. mit den Auswirkungen der Systemtransformation auf Lebensverläufe in Ostdeutschland und Polen, mit den Ausbildungs- und Berufswegen westdeutscher Männer und Frauen der Jahrgänge 1964 und 1971 und mit den Passproblemen zwischen Berufsausbildung und Berufsarbeit.

Gruppenfoto | Forschungsbereich Bildung, Arbeit und gesellschaftliche Entwicklun
© MPI fuer Bildungsforschung

Kontakt

Direktor
Prof. Dr. Karl Ulrich Mayer
(bis 30.06.2005)

Die Forschung wurde 2003 bis 2010 an der Yale University im Forschungsbereich CIQLE weitergeführt.

Die Daten sind für wissenschaftliche Zwecke über GESIS frei zugänglich.