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Resonanzen: Musik, Affekt und die Stadt

Donnerstag, 7. November 2013 - 13:00 - Freitag, 8. November 2013 - 21:00
Ort: 
Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Lentzeallee 94, 14195 Berlin
Host: 
Forschungsgruppe “Gefühlte Gemeinschaften? Emotionen im Musikleben Europas” in Zusammenarbeit mit dem Sawyer Institut “Hearing Modernity” der Universität Harvard.
Kontakt: 
Oliver Zauritz und Luis-Manuel Garcia: resonances2013@gmail.com

Die Konferenz „Resonances: Music, Affect and the City“ des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Harvard University am 7. und 8. November 2013 geht der Frage nach, wie sich Stadterleben durch Musik ausdrückt. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Welche emotionale Bedeutung hat Musik und Musikinstrumente für ethnische und religiöse Minderheiten, wie die Berliner Alevi? Wie identifizieren sich Bewohner und Touristen mit dem Gefühl und mit dem „Sound“ der Berliner Musikszenen? Die vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Zusammenarbeit mit dem Sawyer Institut „Hearing Modernity“ der Universität Harvard organisierte Konferenz möchte Wege erkunden, wie emotional verkörperte Erfahrungen mit Soundkulissen und der Stadtlandschaft interagieren. Besonderen Schwerpunkt legen die Veranstalter dabei auf Berlin.

Mit Vorträgen zur spirituellen Musik in Indien, wie auch über indigene Musik in kanadischen Schulen oder europäische Musikfestivals, soll die regionale Perspektive dann ausgeweitet werden. Teilnehmer befassen sich darüber hinaus mit Fallstudien, um auf dieser Grundlage zu neuen Ideen zu kommen und um neue Thesen für einen breiten Diskurs über ästhetische Erfahrungen aufzustellen. Weiteres Highlight der Veranstaltung ist der Eröffnungsvortrag von Professor Ingrid Monson von der Havard Universität. Die Expertin für Jazz-Musik spricht über  „Improvisation und der ‘Sensory Turn’ in den Musikstudien“.

Mit den Schlüsselbegriffen „Musik“, „Affekt“ und „Stadt“ strebt diese Konferenz an, Resonanzen zwischen vielfältigen, internationalen Experten der Wissenschaft und Musikindustrie zu erfassen und zu pflegen. Als Ergänzung zu den akademischen Vorträgen gibt es Rundgespräche mit Vertretern der Berliner Musikszene. An den Abenden laden die Veranstalter bei Musikveranstaltungen und Soundinstallationen zum gegenseitigen Kennenlernen ein und möchten auf diese Weise den Austausch zwischen wissenschaftlicher Theorie und musikalischer Praxis fördern.

Die Einladung richtet sich ebenfalls an die Öffentlichkeit und die Presse. Aufgrund der begrenzten Kapazität bitten die Veranstalter bis zum 31. Oktober 2013 um Voranmeldung per Mail an resonances2013 [at] gmail [dot] com. Die Veranstaltungssprache ist Englisch.