Häufige Fragen
     
   
     

Gibt es die Möglichkeit, den gesamten Fragenkatalog, den die Schüler in PISA bearbeitet haben, zu erhalten?

Die kompletten Testhefte dürfen aus Gründen der Testsicherheit nicht veröffentlicht werden. Um Veränderungen in den erfassten Indikatoren untersuchen zu können, werden viele Aufgaben bei zukünftigen Wellen der Studie ( 2003, 2006) wiederholt eingesetzt und können daher von der OECD nicht zur Veröffentlichung freigegeben werden. Die freigegebenen Beispielaufgaben (Originalaufgaben aus dem Feld- und Haupttest) finden Sie hier.

     
     
 
     

Was ist der Unterschied zwischen PISA und PISA-E?

PISA-E steht für PISA-Erweiterung. Hiermit ist jedoch nicht die inhaltliche Erweiterung des Testprogramms gemeint, sondern die Erweiterung der Stichprobe, die für den Vergleich der Länder der Bundesrepublik notwendig war. Der Vergleich der Länder basiert dabei auf den gleichen Testinstrumenten und Auswertungsmethoden, über die schon im ersten Band zu PISA (Baumert u.a., 2001) berichtet wurde. Auch der Testzeitpunkt und die Testbedingungen waren dieselben.

Während für den internationalen Vergleich der Leistungen 15-jähriger Schülerinnen und Schüler eine repräsentative Stichprobe von etwa 5.000 Schülerinnen und Schüler aus 219 Schulen untersucht wurde (PISA-Stichprobe), beruht der Vergleich der Länder der Bundesrepublik Deutschland auf zwei überlappenden Stichproben von 33.809 15-Jährigen und 33.766 Neuntklässlern aus insgesamt 1.460 Schulen (PISA-E-Stichprobe). Alle 45.899 in Deutschland untersuchten Schülerinnen und Schüler haben am ersten Testtag die internationalen Tests, am zweiten Testtag die nationalen Tests bearbeitet.

     
     
 
     

Welche Schulen haben in meiner Stadt/meinem Bundesland teilgenommen?

Da den teilnehmenden Schulen sowie Schülerinnen und Schülern Anonymität zugesichert wurde, können wir hierzu keine Angaben machen.

     
     
 
     

Wie wurden die Schulen und die Jugendlichen ausgewählt?

Die Stichprobenziehung in den Teilnehmerstaaten erfolgte nach detaillierten Vorgaben der internationalen Projektleitung. In einem ersten Schritt wurden die schulischen Systeme der Teilnehmerstaaten nach zentralen Merkmalen unterteilt, wie zum Beispiel nach Regionen (Länder, Provinzen, Kantone u.ä.) und nach Arten von Schulen. Innerhalb dieser Unterteilungen (in Deutschland: Schulformen innerhalb der Länder) wurden dann die Schulen nach einem Zufallsverfahren ausgewählt. Auch die im zweiten Schritt getroffene Auswahl von Schülerinnen und Schülern innerhalb der Schulen erfolgte per Zufall.

     
     
 
     

Haben die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sich überhaupt richtig angestrengt?

Um diese Frage zu beantworten, haben wir eine Zusatzstudie durchgeführt. An dieser Studie nahmen im Frühjahr 2000 knapp 500 Schüler aus drei Gymnasien und fünf Hauptschulen aus dem Großraum Hannover teil. Durch eine experimentelle Variation der Bedingungen, unter denen die Schüler einen Mathematiktest bearbeiteten, konnte nachgewiesen werden, dass Schüler die glauben, an einer internationalen Bildungsstudie teilzunehmen, sich hinsichtlich ihrer Testleistungen und ihrer Motivation nicht von Schülern unterscheiden, die unter den üblichen schulischen Bedingungen eine Klassenarbeit schreiben. Weitere Informationen zu dieser Zusatzstudie finden Sie hier.

     
     
 
     

Wie viel Zeit stand den Schülerinnen und Schülern für die Beantwortung der Aufgaben zur Verfügung?

Die Schülerinnen und Schüler bearbeiteten jeweils nur einen Ausschnitt des gesamten Aufgabensatzes. Dafür standen ihnen zwei Stunden zur Verfügung. Die Zeit konnten sich die Schüler selber einteilen. Der Test war aber so konstruiert worden, dass kein Zeitdruck entstand.

     
     
 
     

Unsere Schule hat an PISA 2000 teilgenommen. Wann können wir mit der angekündigten Schulrückmeldung rechnen?

Die Schulen, die dies wünschen, werden nach den Sommerferien 2002 Rückmeldungen über Ergebnisse der Erhebung erhalten. Die Verschickung wird im September beginnen.

     
     
 
     

Welche Gründe hat es, dass die Ergebnisse der Niederlande nicht im Bericht über PISA 2000 enthalten sind?

Die Niederlande haben die notwendigen Beteiligungsquoten (85% auf Schulebene) nicht erreicht, so dass die Repräsentativität der Daten fraglich ist und Rückschlüsse auf die PISA-Zielpopulation nicht mit hinreichender Sicherheit möglich sind. Daher wurde entschieden, die Ergebnisse für die Niederlande im internationalen Bericht nicht zu präsentieren.

     
     
 
     

Dürfen wir das PISA-Logo auf unserer Webseite benutzen?

Das PISA-Logo ist ein geschütztes Symbol für Veröffentlichungen (Print oder elektronisch), die von der OECD oder den jeweiligen nationalen PISA-Forschergruppen herausgegeben werden. Deshalb kann Dritten die Verwendung des PISA-Logos leider nicht gestattet werden.

     
     

 

   
       
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Update 10/05

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