MDR Wissen – Sorge um die Wissenschaftsfreiheit
Ein Beitrag von MDR Wissen greift das gemeinsame Statement „Freie Wissenschaft. Erfolgreiche Wirtschaft. Starkes Deutschland.“ auf, in dem führende Wissenschafts- und Wirtschaftsorganisationen vor zunehmenden Gefährdungen der Wissenschaftsfreiheit warnen. Zu den Unterzeichnern zählen unter anderem die Max-Planck-Gesellschaft, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Deutsche Forschungsgemeinschaft.
Im Zusammenhang mit einer Podiumsdiskussion der Leopoldina zur Rolle von Wissenschaft in der Demokratie wird Kerstin Maria Pahl, Wissenschaftlerin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Mitglied der Jungen Akademie, zitiert. Sie betont, dass die öffentliche Kritik an einzelnen Forschungsfeldern oft auf stark zugespitzten Einzelfällen beruhe. Wissenschaftliche Kritik und Selbstkorrektur fänden jedoch fortlaufend innerhalb der Forschung statt. An die Stelle eines konstruktiven wissenschaftlichen Austauschs dürfe nicht die pauschale Infragestellung oder Abschaffung ganzer Forschungsbereiche treten.
Der Beitrag ordnet diese Position in die aktuelle Debatte um den Schutz wissenschaftlicher Freiheit und die Bedeutung unabhängiger Forschung für demokratische Gesellschaften ein.
Vollständiger Beitrag: MDR Wissen | 2.09.2026











