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Interactive Brains, Social Minds

Im Alltagsleben müssen Menschen oft ihre Handlungen miteinander koordinieren. Einige häufige Beispiele sind das gemeinsame Gehen im Gleichschritt, das Ausüben einer Mannschaftssportart, Tanzen, das Musizieren zu mehreren sowie ein breites Spektrum sozialer Bindungsverhalten wie die Koordination des Blickes und geteilte Aufmerksamkeit zwischen Mutter und Kind oder zwischen Partnern. Trotz der unbestrittenen Bedeutung zwischenmenschlich koordinierten Verhaltens ist wenig über die zugrundeliegende Echtzeitdynamik und ihre Hirnmechanismen bekannt. Dieses Projekt untersucht Lebensspannenveränderungen in verhaltensbedingten und neuronalen Mechanismen, die es Menschen erlauben, ihr Verhalten in Raum und Zeit miteinander zu koordinieren.

Gitarrenspieler
© Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Das Projekt ist in zwei Teile gegliedert: das Interactive Brains Babylabor, das sich auf frühkindliche Entwicklung konzentriert, und das Interactive Brains Lebensspannenlabor, das andere Lebensabschnitte betrachtet.

Babylabor

Informationen für Eltern

Hier finden Sie ausführliche Antworten auf Fragen, die sich im Zusammenhang mit einer Studienteilnahme Ihres Kindes stellen könnten.

Informationen für Eltern

Literatur

Bartling, K., Kopp, F., & Lindenberger, U. (2010). Maternal affect attunement: Refinement and internal validation of a coding scheme. European Journal of Developmental Science, 4, 1–17.

Kopp, F., & Lindenberger, U. (2011). Effects of joint attention on long-term memory in 9-month-old infants: An event-related potentials study. Developmental Science, 14, 660–672. doi: 10.1111/j.1467-7687.2010.01010.x

Lindenberger, U., Li, S.-C., Gruber, W., & Mueller, V. (2009). Brains swinging in concert: Cortical phase synchronization while playing guitar. BMC Neuroscience, 10: 22. doi: 10.1186/1471-2202-10-22
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